(Minghui.org) Xi Jinping, das Oberhaupt der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), traf am 23. September 2026 in Washington, D.C., ein und bezog Quartier im Waldorf-Hotel. Das Gebäude war von einem hohen Drahtzaun umgeben. Vor dem Hotel hatten sich Menschen versammelt, die Berichten zufolge vom chinesischen Regime angeheuert worden waren und rote Fahnen schwenkten. Ihre Rufe und die laute Musik durchbrachen die sonst ruhige Abendstimmung im Zentrum Washingtons. Tibetische Gruppen und Menschenrechtsaktivisten aus den gesamten USA protestierten gegen Xis Besuch.

Falun-Dafa-Praktizierende standen ruhig auf beiden Seiten der Hauptstraßen im Zentrum von Washington, D.C. Mit Transparenten machten sie auf die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh in China aufmerksam und forderten deren Beendigung.

Am 23. September 2026 säumen Falun-Dafa-Praktizierende die Hauptstraßen im Stadtzentrum von Washington, D.C., und protestieren schweigend gegen die anhaltende Verfolgung (Minghui.org)

Hoang aus Los Angeles sagte: „Ich bin aus Kalifornien angereist und heute Morgen in Washington, D.C., angekommen. Ich habe kaum geschlafen und bin direkt hierhergekommen.“ Gemeinsam mit anderen Praktizierenden hielt er ein Transparent. Darauf stand die Botschaft: „Die KPCh auflösen, die Verfolgung beenden“. Hoang erklärte, es sei sehr wichtig, während des Besuchs von Xi in Washington, D.C., zu sein, um diese Botschaft zu vermitteln und die entsetzlichen Verbrechen des Regimes gegen die Menschlichkeit aufzuzeigen.

„Diese Verfolgung begann am 20. Juli 1999. Da sie lange Zeit im Verborgenen stattfand, wissen viele Menschen weltweit nichts davon. Deshalb dauert sie bis heute an und scheint sich sogar noch auszuweiten. Wir sagen oft: Das Böse ist wie Krebs – es breitet sich immer weiter aus. Deshalb müssen wir die Wahrheit ans Licht bringen und dieses abscheuliche Unrecht aufdecken“, so Hoang.

Er praktiziert seit zehn Jahren Falun Dafa und richtete folgende Worte an Xi Jinping: „Es ist längst an der Zeit, diese schwere Verfolgung gutherziger Menschen in China zu beenden. Von Anfang an waren mehr als hundert Millionen Menschen davon betroffen – die überwiegende Mehrheit von ihnen sind Han-Chinesen. Es handelt sich weder um Angehörige einer ethnischen Minderheit noch um einzelne Menschen, die willkürlich als Ziel der Verfolgung ausgewählt wurden. Vielmehr bilden sie einen bedeutenden Teil der chinesischen Bevölkerung. Die KPCh erzielt Gewinne durch die Organentnahme bei [Falun-Gong-Praktizierenden]. Dieses entsetzliche Verbrechen darf nicht weitergehen. All dem muss ein Ende gesetzt werden.“

Als er über die Falun-Dafa-Praktizierenden sprach, die in China weiterhin von der KPCh verfolgt werden, zeigte er sich sichtlich bewegt: „Falun-Gong-Praktizierende auf der ganzen Welt stehen fest an der Seite ihrer Mitpraktizierenden in China. Wir wissen, welchem Ausmaß an Verfolgung sie ausgesetzt sind und unter welch schwierigen Umständen sie leben. Ich hoffe, dass sie durchhalten, und möchte ihnen sagen: ‚Ihr seid sehr mutig.‘“

Hoang (links) reiste aus Los Angeles an, um an den Protesten teilzunehme. Er hält gemeinsam mit anderen Praktizierenden ein Transparent hoch: „Helfen Sie, die Verfolgung von Falun Gong in China zu stoppen.“ (Minghui.org)

Zhou Gui, eine Buchhalterin aus dem Großraum Washington, D.C. und Praktizierende von Falun Dafa, hatte sich für die Teilnahme an den Protesten freigenommen. Gemeinsam mit anderen Praktizierenden hielt sie ein Transparent hoch, auf dem die Worte „Die Welt braucht Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“ standen.

Zhou Guis Mutter, Wang Youmei, wird in China weiterhin festgehalten.

„Meine Mutter wurde am 15. April dieses Jahres festgenommen und befindet sich nach wie vor in der ersten Haftanstalt von Wuhan in Gefangenschaft. Der Grund dafür ist, dass sie Falun Gong praktiziert und nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht lebt. Sie wurde festgenommen, als sie gemeinsam mit einer Gruppe von Praktizierenden die Lehre las.“

Zhou Gui berichtete, ihre Mutter sei in China bereits fünfmal festgenommen und inhaftiert worden, weil sie sich geweigert habe, ihren Glauben aufzugeben.

An Xi Jinping richtete sie folgende Worte: „Es ist nicht falsch, an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu glauben. Beenden Sie die Verfolgung von Falun Gong und lassen Sie alle inhaftierten Falun-Gong-Praktizierenden frei – auch meine Mutter.“

Zhou Gui (Zweite von links) ist Buchhalterin im Großraum Washington, D.C., und praktiziert Falun Dafa. Ihre Mutter Wang Youmei ist derzeit in China inhaftiert (Minghui.org)

Vor der Ankunft von Xi Jinping wandten sich am 21. September drei Abgeordnete des Repräsentantenhauses und zwei Senatoren mit einem gemeinsamen Schreiben an Präsident Trump: Senator Chris Van Hollen aus Maryland, Senator Jeffrey Merkley aus Oregon sowie die Abgeordneten Jim McGovern aus Massachusetts, James Walkinshaw aus Virginia und Thomas Suozzi aus New York. Sie forderten den Präsidenten auf, Xi Jinping zur Freilassung von 22 US-Bürgern beziehungsweise Familienangehörigen von US-Bürgern zu drängen, die von der KPCh festgehalten werden. Zu den in dem Schreiben genannten Personen gehört auch Wang Youmei, die Mutter von Zhou Gui.

He Xingqiang (ganz links), ein Demokratieaktivist aus Kalifornien, sagt, er bewundere Falun-Dafa-Praktizierende (Minghui.org)

He Xingqiang, ein Demokratieaktivist aus Kalifornien, sagte, als er die Falun-Dafa-Praktizierenden mit ihren Transparenten am Straßenrand sah: „Ich bewundere sie sehr.“

Die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – bezeichnete er als wunderbar. „Das sind grundlegende Prinzipien des Menschseins. Ich finde sie großartig. Wir sollten das Gute fördern, uns kultivieren, unseren Charakter verbessern, an uns selbst arbeiten, anderen nicht schaden und niemandem Leid zufügen. Was ist falsch daran, ein besserer Mensch sein zu wollen? Die KPCh behauptet, [Falun Gong] sei eine Sekte. Aber was soll daran schlecht sein? Das ergibt keinen Sinn.“

He berichtete, dass ein ehemaliger Kommilitone von ihm Falun Dafa praktiziert und später seine Arbeitsstelle verloren habe. Jahrelang habe er sich gefragt, wie es seinem ehemaligen Kommilitonen wohl ergangen sei.

Die Transparente zogen die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich. Autofahrer hupten im Vorbeifahren, um ihre Unterstützung zu zeigen. Zahlreiche Passanten blieben stehen und erkundigten sich bei den Praktizierenden nach dem Anlass der Veranstaltung.

Passanten bleiben stehen und erkundigen sich bei den Praktizierenden nach dem Anlass der Veranstaltung (Minghui.org)