(Minghui.org) Kürzlich bemerkte ich eine deutliche Abnahme meiner Anhaftung an Groll und Hass.

Als ich nach innen schaute, entdeckte ich, dass diese Gefühle aus verschiedenen menschlichen Anhaftungen stammten: Manche entsprangen unerfüllten emotionalen Wünschen, andere wurden durch Worte oder Handlungen anderer ausgelöst, die mir missfielen, und wieder andere wurden durch ein Gefühl der Ungerechtigkeit oder ein aufkeimendes Konkurrenzdenken genährt.

Früher unterdrückte ich oft nur meine Aufwallung von Groll ohne jedoch die Ursachen dafür anzugehen. Folglich konnte ich sie nicht gründlich beseitigen, sodass sie gelegentlich wieder auftauchten.

Was genau war die tiefsitzende Ursache? Als ich mich wirklich entschloss, diese Anhaftung abzulegen, gewann ich eine Erkenntnis: Die grundlegende Ursache war, dass ich die Anschauung des Atheismus noch nicht vollständig beseitigt hatte.

Ich glaube, dass jeder sein eigenes Schicksal hat, etwas, das man weder wählen noch kontrollieren kann, da alles vorherbestimmt ist. Das menschliche Leben gleicht dem Spielen einer Rolle oder dem Darstellen einer Szene in dieser Welt. Temperament, Wesensart und Charaktereigenschaften eines Menschen sind angeboren, und es ist manchmal schwierig, unabhängig zu denken. Zudem sind die Reibereien und Konflikte zwischen Menschen das Ergebnis karmischer Verbindungen aus früheren Leben; es geht darum, Dankbarkeit oder Groll auszugleichen und unsere karmischen Schulden zu begleichen.

Sobald ich dieses Prinzip des Fa verstanden hatte, lernte ich wirklich, jeden in meinem Umfeld zu respektieren, auch die andere Partei, die an einem Konflikt beteiligt ist. Mir wurde klar, dass wir alle auf die Welt gekommen sind, um karmische Schulden und Groll zu bereinigen.

Nun bemühe ich mich, jeden meiner Gedanken genau zu beobachten, mich am Maßstab des Fa zu messen und zuerst bei mir selbst zu suchen, anstatt anderen die Schuld zu geben. Ich korrigiere mich sofort, wenn ich eine Abweichung vom Fa bemerke.

Ich versuche, den Handlungen anderer mit Toleranz und Großmut zu begegnen, ohne mich auf das Ergebnis zu versteifen. Letztendlich beurteilt der Maßstab des Fa, ob ihre Handlungen richtig oder falsch sind. Seit ich meine Denkweise angepasst habe, fühle ich mich viel leichter und gelassener.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Artikel stellt die persönliche Ansicht und Erkenntnis des Autors dar und dient dem Verständnisaustausch.