(Minghui.org) Ich wurde 1951 als drittes von vier Kindern in eine arme Bauernfamilie in der Provinz Henan hineingeboren. In jungen Jahren erkrankte ich an Tetanus und lag drei Tage und Nächte lang im Koma. Mein Vater wollte mich schon beerdigen, bemerkte dann aber, dass ich noch atmete, und brachte mich eilig zu einem Arzt. Der Arzt schüttelte den Kopf und sagte, selbst wenn ich überleben würde, bliebe ich körperlich und geistig behindert.

Mein Vater flehte ihn an zu helfen und versicherte ihm, dass er unabhängig vom Ausgang nicht zur Rechenschaft gezogen würde. Der Arzt war von der Verzweiflung meines Vaters bewegt und stach mit einer Akupunkturnadel in einen Akupunkturpunkt. Zu aller Überraschung schrie ich sofort auf. Der Arzt rief aus: „Sie kann sprechen! Jetzt ist sie über den Berg.“

Nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, erkannte ich, dass der Meister mich schon früh beschützt hatte, damit ich später mit der Kultivierung beginnen und ihm bei der Berichtigung des Fa sowie bei der Erklärung über die wahren Begebenheiten bezüglich der Verfolgung helfen konnte.

In jenen Jahren führte die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) den „Großen Sprung nach vorn“ und andere politische Kampagnen durch. Fast jede Familie war arm. Ich besuchte nur ein Jahr lang die Schule. Ich musste zu Hause bleiben und arbeiten: Brennholz und Dung sammeln sowie Feldarbeit verrichten. Ich war täglich Wind und Sonne ausgesetzt und ertrug große Mühsal.

Mit zwanzig Jahren heiratete ich. Mein Mann, ein Staatsangestellter, arbeitete in der Stadt, und wir bekamen fünf Kinder. Mein Gesundheitszustand verschlechterte sich, und 1996 bekam ich eine Blinddarmentzündung. Der Arzt riet zu einer sofortigen Operation, doch aus Angst lehnte ich ab. Ich verließ mich auf Medikamente und litt sehr.

Mein Mann erzählte mir, er habe zufällig mitgehört, wie eine Nachbarin die Leute ermutigte, sich die Vorträge des Falun-Dafa-Begründers anzuhören und zu sagen: „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Er bat mich, mich darüber zu informieren. Am nächsten Tag besuchte ich die Nachbarin, und sie spielte gerade ein Video mit den neuntägigen Vorträgen des Meisters ab. Ich blieb und hörte sie mir an. Danach fühlte sich mein ganzer Körper leicht an, und ich hatte keine Schwierigkeiten beim Gehen. Noch erstaunlicher war, dass wenige Tage später die Blinddarmentzündung, die mich gequält hatte, zusammen mit meinen anderen Krankheiten verschwand.

Mein Mann freute sich sehr über meine Veränderung und ermutigte mich, Falun Dafa zu praktizieren.

Die anderen Praktizierenden kamen zu mir nach Hause; wir machten täglich die Übungen und lernten das Fa. Wir entwickelten uns sowohl geistig als auch körperlich weiter, und unser Umgang mit unseren Familien war harmonisch. Wir waren ganz erfüllt von der Schönheit des Dafa. Die Praktizierenden waren sehr glücklich, und wir fühlten uns unglaublich privilegiert.

Unbeeindruckt von denen, die durch Lügen vergiftet sind

Heute gehe ich jeden Tag hinaus, um den Menschen die Fakten über Dafa zu vermitteln. Einmal bemerkte ich eine junge Frau, die sich um ihre beiden Kinder kümmerte und dabei auf ihr Handy schaute. Ich ging auf sie zu, begrüßte sie herzlich und lobte ihre Kinder. Sie freute sich darüber.

Ich fragte sie, ob sie schon einmal davon gehört habe, dass man aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen austreten sollte. Sie verneinte, darum begann ich, es ihr ausführlich zu erklären. Sie wurde unwillig und fragte: „Aus der KPCh austreten?“ Ich antwortete: „Ja. Aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen austreten.“ Plötzlich hob sie ihr Handy und sagte in scharfem Ton: „Ich mache ein Foto von Ihnen. Gehen wir zur Polizeiwache!“

Bei einer anderen Gelegenheit sprach ich eine Verkäuferin an, die einen Wagen schob. Ich grüßte sie und sagte: „Gnädige Frau, Sie wirken wie ein gebildeter Mensch. Haben Sie schon einmal davon gehört, aus der KPCh und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten?“ Sie fragte: „Aus der KPCh austreten?“ Als ich „Ja“ sagte, verfinsterte sich sofort ihr Gesichtsausdruck. „Ich werde von der KPCh bezahlt. Warum sollte ich da austreten?“, entgegnete sie. Dann fragte sie in scharfem Ton: „Wo wohnen Sie?“

Es bedrückte mich zutiefst, wie schwierig es war, dem Meister bei der Errettung von Menschen zu helfen. Die Lügen der KPCh hatten so viele Menschen getäuscht, und ich machte mir große Sorgen um sie. Diese beiden Vorfälle versetzten mir einen schweren Schlag. Entmutigt stellte ich für zwei Monate meine Aktivitäten ein, bei denen ich die Menschen über die wahren Umstände aufklärte.

Durch intensives Fa-Lernen und Gespräche mit Mitpraktizierenden begriff ich, dass es meine Verantwortung und Mission war, dem Meister bei der Errettung der Lebewesen zu helfen. Ich durfte mich nicht entmutigen lassen und aufhören, nur weil jemand Einwände erhob oder den Austritt verweigerte. Das würde nur den Meister enttäuschen und den alten Mächten gefallen. Also fasste ich neuen Mut und ging wieder hinaus, um die Menschen aufzuklären.

Ich traf eine ältere Dame um die Siebzig, die gerade nach Hause gehen wollte. Ich grüßte sie und wir setzten und unterhielten uns. Zunächst beklagte sie sich immer wieder über ihre Familie. Da ich spürte, dass sie weiter jammern wollte, sandte ich aufrichtige Gedanken aus. Schließlich lenkte ich das Gespräch in eine andere Richtung und sagte: „Lassen Sie uns nicht über diese ärgerlichen Dinge sprechen. Lassen Sie uns über etwas Wichtiges reden. Sind Sie zur Schule gegangen?“

Sie erzählte mir, dass sie die dritte oder vierte Klasse besucht hatte. Ich fragte, ob sie den Jungen Pionieren beigetreten sei, was sie bejahte. Ich fragte: „Warum treten Sie nicht aus?“ Daraufhin stand sie auf und wollte gehen; sie meinte, sie sei schon lange kein richtiges Mitglied mehr und das spiele keine Rolle mehr. Ich erwiderte: „Aber Ihr Name steht noch auf der Liste. Sie müssen ausdrücklich Ihren Willen zum Austritt bekunden. Soll ich einen Namen für Sie aussuchen, den Sie verwenden können?“ Sie stimmte zu, und ich versicherte ihr: „Es wird Ihnen gut tun. Die KPCh hat zu viele schändliche Dinge getan, und der Himmel wird sie bestrafen.“ Nachdem sie aus den Jungen Pionieren ausgetreten war, wandelte sich ihr ganzes Wesen. Ich konnte spüren, dass sie der Kontrolle der KPCh bereits entkommen war. Bewegt schüttelte sie mir die Hand und dankte mir. Doch eigentlich war es der Meister, dem sie danken musste. Ich gab ihr ein Amulett mit der Aufschrift: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“

Nach dem Abendessen ging ich auf einen Spielplatz, um den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa zu erklären. Ich bemerkte eine ältere Frau, die auf einem Betonsockel saß und mich anlächelte. Ich dachte, sie würde auf mich warten, darum fragte ich: „Wie geht es Ihnen? Wie alt sind Sie?“ Sie sagte, sie sei 90 Jahre alt. Ich machte ihr ein Kompliment: „Sie sehen so gesund aus; Sie haben wirklich Glück.“

Ich fuhr fort: „Sie wirken wie eine gebildete Frau.“ Sie erzählte mir, dass sie bis zur vierten Klasse zur Schule gegangen war. Ich fragte sie, ob sie jemals das rote Halstuch der Jungen Pioniere getragen habe, und sie bejahte dies. Ich ermutigte sie, auszutreten, doch sie bestand darauf, dass ihre Mitgliedschaft bereits aufgehoben sei. Ich erklärte ihr: „Sie müssen Ihre Absicht, auszutreten, auch ausdrücklich erklären.“ Sie sagte: „Dann trete ich hiermit aus. Mein Name ist ...“ Ich lächelte und sagte: „Das ist wunderbar, ich werde Ihnen dabei helfen.“

Dann kam eine ältere Frau auf mich zu und lächelte mich herzlich an. Sofort begann ich, auch ihr die Fakten über Dafa zu vermitteln. Ich fragte, ob sie Mitglied bei den Jungen Pionieren gewesen sei, doch sie sagte, sie sei nie zur Schule gegangen. Ich erwiderte, dass sie dann nicht auszutreten brauche, sich aber bitte merken solle: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut.“ Sie stimmte sofort zu und versicherte mir, dass sie sich das ganz sicher merken würde. Ich gab ihr einige Falun-Dafa-Andenken und bat sie, ihren Enkel zu bitten, ihr die darauf stehende Botschaft vorzulesen. Sie willigte ein, schüttelte mir die Hand und bedankte sich herzlich.

Ich war tief bewegt. Ich konnte die Dankbarkeit der Menschen, die errettet werden, tief spüren.