(Minghui.org) Wang Ruifeng aus der Stadt Jinzhou, Provinz Liaoning, befand sich nach der Ableistung von zwei Haftstrafen wegen ihres Glaubens an Falun Dafa gesundheitlich in einem äußerst schlechten Zustand. Sie verstarb am 18. Juni 2026, sieben Monate nach ihrer Freilassung aus dem Gefängnis. Sie war 70 Jahre alt.
Wang, eine pensionierte Grundschullehrerin, begann 1996 Falun Dafa zu praktizieren. Bald darauf hatte sie ihre Gesundheit wiedererlangt und wurde gelassener. Von ihrem ausgeglichenen Temperament beeinflusst, verhielten sich ihre Schüler daraufhin disziplinierter.
Als Wang am 12. Mai 2014 in einem Dorf Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilte, zeigte ein Ortsansässiger sie bei der Polizei an. Kurze Zeit später wurde sie verhaftet. Die Polizisten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten mehr als 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro) Bargeld.
Während ihrer Inhaftierung in einer Haftanstalt, stifteten die Wärter die Insassinnen Wang Yan und Diao Lili an, sie zu schlagen. Infolgedessen verlor Wang drei Zähne. Im Juli 2014 wurde sie in Isolationshaft gesperrt. Die Wärter befahlen den Insassinnen, ihr den Mund mit Klebeband zuzukleben.
Bi Shijun von der Polizeistation der Stadt Dahushan fabrizierte Beweise gegen Wang und leitete ihren Fall an die Staatsanwaltschaft des Landkreises Heishan weiter. Im September 2014 wurde Wang vom Gericht Heishan im Geheimen der Prozess gemacht. Das Gericht verurteilte sie später zu fünf Jahren Haft im Frauengefängnis der Provinz Liaoning. Im Mai 2019 wurde sie freigelassen.
Als Wang am 2. April 2021 das Haus verließ, wurde sie von drei Beamten in Zivil aufgehalten. Nachdem sie ihre Identität überprüft hatten, befahlen sie ihr, zurück in ihr Wohngebäude zu gehen und sie in ihre Wohnung hereinzulassen. Erst dann gaben sie zu erkennen, dass sie von der Staatssicherheitsabteilung des Kreises Heishan geschickt worden waren. Einer der Beamten drohte Wang mit einer Gefängnisstrafe, als er in ihrer Wohnung ein Foto des Begründers von Falun Dafa entdeckte.
Wang forderte die Beamten auf zu gehen. Diese ignorierten sie und trugen sie trotz ihres heftigen Protests zu ihrem Polizeiwagen. Danach brachten sie sie in die Haftanstalt der Stadt Jinzhou.
Nach ihrer Freilassung zwei Wochen später bemerkte Wang mehrere Beamte, die vor ihrem Haus postiert waren. Sie vermutete, dass die Polizei sie freigelassen hatte, um andere Praktizierende festzunehmen, mit denen sie Kontakt pflegte.
Am 12. Mai wurde Wang abermals verhaftet, als sie auf einem Markt mit anderen über Falun Dafa sprach.
Am 18. Mai leiteten Wang Zhen und Li Bo von der Staatssicherheitsabteilung Heishan den Fall an die Staatsanwaltschaft der Stadt Linghai weiter, die für alle Falun-Dafa-Fälle im Gebiet von Jinzhou (zu dem auch der Landkreis Heishan gehört) zuständig ist. Ein Staatsanwalt mit dem Namen Tao übernahm den Fall.
Am 3. November 2021 stand Wang vor dem Gericht der Stadt Linghai und wurde später zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Sie wurde am 15. Juli 2022 in das Frauengefängnis der Provinz Liaoning eingeliefert.
Wang wurde im Gefängnis brutal gefoltert. Am Tag ihrer Freilassung am 17. November 2025 befand sie sich in einem kritischen Zustand. Sie starb sieben Monate später, am 18. Juni 2026.
Früherer Bericht:
Having Served Five Years, 65-Year-Old Again Faces Prosecution for Her Faith
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