Todesmeldungen! Zehn weitere Falun Gong-Praktizierende starben infolge der Verfolgung

(Minghui.de) Frau Zhang Fenglan, 54, kam aus der Stadt Chifeng in der Inneren Mongolei. Ihre schwere Luftröhrenentzündung und Herzbeschwerden waren durch das Praktizieren von Falun Gong seit 1998 geheilt worden. Nach dem Beginn der Verfolgung im Juli 1999 wurde sie oftmals von Beamten des Büro 610*, der Polizei und dem Nachbarschaftskomitee belästigt und eingeschüchtert. Ihre Wohnung wurde durchsucht und sie hatte noch ein Bußgeld zu bezahlen. Am 19.Mai 2005 wurde ihr Mann u.a. von Zhang Rongshan, stellvertretendem Leiter des Büros 610 des Bezirks Zuoqi telefonisch bedroht. Traumatisiert von derartiger Terrorverfolgung erlitt Zhang Fenglan einen Rückfall ihrer Herzkrankheit. Am 29.Mai 2005 starb sie.

Herr Li Changzhi, etwa 70, war Rentner und lebte in der Gemeinde Xindian, Bezirk Yancheng, Stadt Luohe, Provinz Henan. 1996 fing er an, Falun Gong zu praktizieren. Aufgrund seiner Reise nach Peking, wo er sich angesichts der Verfolgung für Falun Gong einsetzte, wurde er im Jahre 2000 zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt. Ca. ein Jahr nach seiner Freilassung starb seine ebenfalls Falun Gong praktizierende Frau infolge der traumatischen Verfolgung. Der alte Mann war unaufhörlichen Belästigungen und Bedrohungen der Behörden ausgesetzt und seine Rente wurde reduziert. Im September 2005 starb er.

Frau Wang Shuqing, 50, war Lehrerin im Gymnasium Nr. 83 der Stadt Changchun, Provinz Jilin. Ende Oktober 2000 fuhr sie nach Peking, um für die Rechte von Falun Gong-Praktizierenden zu appellieren. Dafür wurde sie festgenommen und eingesperrt. Die Polizeibehörde der Stadt Changchun wollte sie noch für drei Jahre ins Arbeitslager bringen. Mit 30 000 Yuan konnten die Angehörigen sie aber davor retten. Seitdem wurde sie von ihrem Mann in der Wohnung eingeschlossen. Jeglicher Kontakt mit Falun Gong-Praktizierenden war ihr verboten. Ihr geistiger Zustand verschlechterte sich dadurch sehr. Im Mai 2005 starb sie.

Frau Meng Xiuchun, 60, kam aus dem Dorf Bei'anzhuang, Gemeinde Nangao, Kreis Luancheng, Stadt Shijiazhuang, Provinz Hebei. Bevor sie 1997 anfing, Falun Gong zu praktizieren, war sie lange Zeit gelähmt gewesen. Dank Falun Gong war sie innerhalb von vier Monaten wieder gesund geworden. Sie konnte sogar Feldarbeit verrichten. Nach dem Beginn der Verfolgung hatte sie keine geeignete Umgebung mehr zum Praktizieren. Ihre alten Krankheiten kamen wieder vor. Am 19.Februar 2005 starb sie.

Frau Li Yanxue, 62, kam aus dem Dorf Dongxinzhuang, Kreis Wuji, Provinz Hebei. 1997 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. Am 25.April 1999 fuhr sie nach Peking, um sich an dem Appell* an die Petitionsbehörde zu beteiligen. In der Folgezeit wurde sie von der lokalen Polizei und Dorfverwaltung ständig belästigt und eingeschüchtert. 2002 sah sich ihre einzige Tochter gezwungen, die ebenfalls Falun Gong praktiziert, das Zuhause zu verlassen, um vor der Verfolgung zu fliehen. Die Polizei und Dorfkader suchten daraufhin mehrmals Frau Li auf und setzten sie unter großen Druck. Aufgrund der andauernden Terrorverfolgung erlitt sie am 4.Dezember 2003 eine Gehirnblutung und starb später an den Folgen. Bis zu ihrem Tod hatte sie ihre Tochter nicht wieder gesehen.

Herr Li Baogui, 75, kam aus Daqing, Provinz Heilongjiang. Sein Blasenkrebs wurde durch das Praktizieren von Falun Gong geheilt. Nach dem Beginn der Verfolgung von Falun Gong konnte er nicht mehr normal praktizieren. Infolge dessen kam die Krankheit zurück. Im Juni 2002 starb er.

Herr Sun Weiqian, 70, kam ebenfalls aus Daqing, Provinz Heilongjiang. Dank Falun Gong waren seine Krankheiten, wie Bluthochdruck und Herzbeschwerden, geheilt worden. Aufgrund der Verfolgung von Falun Gong konnte er nicht mehr normal praktizieren. Aus Angst gab er 2002 Falun Gong auf. Die Krankheiten kamen daraufhin wieder vor und er starb im August 2002.

Herr Liu Xiyou, etwas über 50, kam auch aus Daqing. Sein Mastdarmkrebs wurde durch das Praktizieren von Falun Gong geheilt. Aufgrund der Verfolgung von Falun Gong seit Juli 1999 konnte er nicht mehr normal praktizieren. Die Krankheiten tauchten wieder auf. Am 7.Februar 2005 starb er.

Frau Qiao Yuzhen, 74, kam aus Changchun, Provinz Jilin. Nachdem sie 1997 angefangen hatte, Falun Gong zu praktizieren, waren ihre Krankheiten alle innerhalb von kurzer Zeit verschwunden. Nach dem Beginn der Verfolgung wurde sie oftmals zu Hause von der Polizei und Mitarbeitern des Nachbarschaftskomitees belästigt und eingeschüchtert, weil vorher lokale Praktizierende regelmäßig in ihrer Wohnung zusammen Bücher von Falun Gong gelesen hatten. Die alte Frau wurde immer wieder gezwungen, eine sog. Garantieerklärung* zu schreiben. Sie weigerte sich stets. Unter der andauernden Verfolgung sehr leidend, starb sie im März 2003.

Frau Long Lianqiu, 53, wohnte im Bezirk Chengguan, Stadt Lanzhou, Provinz Gansu. Ende 1998 fing sie an, Falun Gong zu praktizieren. 2001 ging sie zweimal nach Peking, um für Falun Gong eine Petition einzureichen. 2002 durchsuchte die Polizei ihre Wohnung, beschlagnahmte dabei Infomaterial über Falun Gong und sperrte Long Lianqiu ein. Sie kam erst frei, als sie aufgrund von Misshandlungen erkrankt war. Aufgrund der häufigen Belästigungen und Einschüchterungen der Beamten war sie geistig stark angeschlagen. Trotzdem wurde sie zu einem Gehirnwäschekurs verschleppt. Dort erlitt sie eine Gehirnblutung und infolge dessen eine halbseitige Lähmung. Erst dann wurde sie auf Bürgschaft freigelassen. Zu jener Zeit wurde ihre Tochter Zhang Ping, die ebenfalls Falun Gong praktiziert, von der Polizei ins Untersuchungsgefängnis abgeführt. Long Lianqiu machte sich große Sorgen um ihre Tochter. Sie selbst wurde immer noch häufig von der Polizei bedroht. Schließlich starb sie am 11.September 2005.

* Das „Büro 610” ist ein staatliches Organ, das eigens für die systematische Verfolgung von Falun Gong geschaffen wurde. Es untersteht direkt dem Komitee für Politik und Recht des Zentralkomitees der KP Chinas und besitzt uneingeschränkte Vollmacht gegenüber allen Verwaltungsbehörden und Justizorganen.

* Der Appell am 25. April 1999in Peking kam deshalb zustande, weil Praktizierende der Stadt Tianjin in der Nähe Pekings grundlos und ungesetzlich festgenommen wurden. Die Praktizierenden machten von ihrem Petitionsrecht Gebrauch und forderten friedlich die Freilassung ihrer Mitpraktizierenden. Nachdem einige Praktizierende mit dem ehemaligen Premier Zhu Rongji sprechen konnten, gingen sie wieder nach Hause.

* In dieser Erklärung müssen Praktizierende schreiben, dass sie das Praktizieren von Falun Gong bereuen und garantieren, es nicht mehr zu praktizieren, nicht mehr nach Peking zum Appellieren für Falun Gong zu gehen und sich niemals wieder mit anderen Falun Dafa Praktizierenden abgeben.