Russland: Falun Dafa-Winterkonferenz zum Erfahrungsaustausch in Moskau

(Minghui.org) Am 5. Januar 2016 veranstalten die russischen Praktizierenden die alljährliche russische Falun Dafa-Winterkonferenz zum Erfahrungsaustausch in Moskau. Die Teilnehmer kommen aus unterschiedlichen Gebieten wie St. Petersburg, Kaluga und der Ukraine. Sie nutzen diese Gelegenheit, um die Öffentlichkeit auf die derzeitige Verfolgung in China aufmerksam zu machen.

Eine Gruppe von Falun Dafa-Praktizierenden, die an der Konferenz teilnehmen.

Teilnehmer des dreitägigen Treffens lesen in den Falun Dafa-Büchern.

Vor dem Beginn der Konferenz machen die Praktizierenden die Übungen von Falun Dafa.

Das dreitägige Treffen begann am 5. Januar damit, dass die Praktizierenden gemeinsam die Erklärung von Meister Li „Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz im Westen der USA 2015“ (http://de.minghui.org/html/articles/2015/10/29/117485.html) lasen. Sie gingen außerdem zu verschiedenen sehr bekannten Touristenorten in Moskau, um dort auf die Verfolgung von Falun Dafa in China aufmerksam zu machen. Gleichzeitig sammelten sie Unterschriften für die Forderung, dass der chinesische Ex-Staatschef Jiang Zemin vor Gericht gestellt wird, weil er die gewaltsame Verfolgung 1999 initiierte, als er an der Macht war.

Die Praktizierenden sammelten diese Unterschriften an verschiedenen Anziehungspunkten in Moskau, wie zum Beispiel beim Arbat, im Gogol Park, im Siegespark und vor der chinesischen Botschaft. Es war sehr kalt, die Temperaturen betrugen bis zu -22 Grad Celsius und es schneite leicht. Die Fußgänger gingen raschen Schrittes, trotzdem blieben viele stehen, um die Petition zu unterschreiben und sich über die Verfolgung in China zu informieren.

Praktizierende sammeln Unterschriften, damit der chinesische Ex-Staatschef, der die gewaltsame Unterdrückung von Falun Dafa begann, vor Gericht gestellt wird.

Am zweiten und am dritten Tag machten die Praktizierenden zu Beginn die Falun Dafa-Übungen in der Gruppe, lasen danach die Lehre von Falun Dafa und tauschten anschließend ihre Kultivierungserfahrungen aus.

Eine Frau aus der Ukraine berichtete, wie sie mit einer anderen Praktizierenden in einem Medienunternehmen einen Konflikt hatte. Als sie in ihren Heimatort zurückkehrte, teilte sie dort Flyer aus und sprach mit einer anderen Frau über die Verfolgung. Diese sagte: „Ich schaue mir gerne die Nachrichten im Fernsehen an. Ich glaube den Nachrichten im Fernsehen.“ Die Praktizierende dachte nach: „Ich fragte mich, ob ich Konflikte loslassen konnte, um Lebewesen zu erretten. Dann sagte ich mir, dass ich das konnte. Ich musste alles loslassen, um den Menschen dabei zu helfen, dass sie über die Verfolgung erfahren.“ Daraufhin nahm sie ihre Arbeit in dem Medienprojekt wieder auf.

Eine andere Praktizierende erzählte von ihren Erfahrungen bei der Koordinationsarbeit. Sie traf auf Prüfungen und Konflikte, nachdem sie 2009 die Rolle einer Koordinatorin übernommen hatte und sie dachte daran aufzugeben. Einmal sagte ihr eine Praktizierende, dass Meister Li für sie den Kultivierungsweg als Koordinatorin arrangiert habe. Sie erkannte, dass sie ihr Bestes in dieser Rolle geben musste und all ihre Anschauungen und egoistischen Gedanken loslassen musste.

Die Konferenz endete am 7. Januar abends.