Australien: Ein Firmenchef, der jegliche Geschäfte mit Chinas Regime ablehnt

(Minghui.org) Mark Hutchison, ein australischer Unternehmer, gründete 2002 nach seinem Universitätsabschluss in Westaustralien ein Unternehmen für Holzfußböden. Die Produkte wurden in China hergestellt. Dank seines herausragenden unternehmerischen Talents und seiner innovativen Ideen wuchs sein Geschäft rasch und er setzte sich in der Branche schnell durch. Er gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den „Western Australia 40under40 Award“ für unternehmerische Führung im Jahr 2006.

Sein Unternehmen wurde zu einem führenden Unternehmen der Branche. Er besitzt zwei australische Patente für Produktinnovationen, die er ausschließlich über sein Einzelhandelsgeschäft vertreibt.

Obwohl er zum Multimillionär wurde, ruhte er sich nicht auf dem Erfolg aus. Vielmehr beschäftigte ihn eine schicksalhafte Frage: Wie sollte er als Geschäftsmann vorgehen? Wie sollte er als Geschäftsmann mit der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) umgehen, die den universellen Werten der internationalen Gemeinschaft feindlich gegenübersteht?

„Der mutigste Schritt, den ich je gemacht habe, kam mit COVID-19. Ich sagte mir: ‚Mark, das ist deine Zeit, aus China zu verschwinden!‘" erinnerte sich Hutchison. Niemand hatte erwartet, dass sein entschlossener Schritt seinem Unternehmen inmitten der weltweiten Turbulenzen Gutes bringen würde.

Mark Hutchison

Die beste Version von mir selbst

Vor siebzehn Jahren lebte der hochgewachsene und ehrgeizige Hutchison ein glückliches Leben. Er hatte Geld, einen guten Namen, Prestige, eine hübsche Frau, ein schönes Haus und alles andere. Wer kümmerte sich in der Wirtschaftselite schon um Wahrheit und Gerechtigkeit außerhalb seines sozialen Umfeldes? Damals war er ein schwerer Trinker und ein „Egomane“, aber tief in seinem Inneren wollte er die edelste Version seiner selbst werden.

Er wuchs in einer armen Familie mit nur einem Elternteil auf. „Wenn man auf einem Betonboden mit einer Mutter aufwächst, die einen nicht ernähren kann, ist man am Ende sehr belastbar“, sagte Hutchinson.

Als Jugendlicher war er ziemlich pleite und wollte sich unbedingt beweisen, indem er sich überlegte: „Ich werde Multimillionär, ich werde allen beweisen, dass sie falsch liegen.“ Er wurde Multimillionär, als er 32 Jahre alt war.

Auf dem Höhepunkt seines geschäftlichen Erfolges wurde er schwer krank. Damals erkannte er, dass Geld und Status nicht das Wichtigste sind. „Ich begriff, dass mein Leben aus dem Gleichgewicht geraten war“, sagte er.

Er erkrankte an einer komplizierten Darmerkrankung und verlor etwa ein Viertel seines Körpergewichts und wog schließlich nur noch 77 Kilogramm.

„Aus Sicht der westlichen Medizin war die Krankheit unheilbar. Die westliche Medizin hatte mich also aufgegeben. Ich habe alles versucht; wenn die Krankheit schlimmer geworden wäre, hätte ich vielleicht sogar mein Leben verloren“, erzählte er.

Sein Bruder praktiziert Falun Gong und ermutigte ihn, sich damit vertraut zu machen.

Als Hutchison eine englische Version des Zhuan Falun aufschlug, war er beeindruckt. „Meine Güte, das war eine einmalige Möglichkeit für mich, die beste Version meiner selbst zu werden. Allein das entsprach dem wahren Weg, nicht der materialistischen, protzigen und selbstdarstellerischen Art, die ich angenommen hatte. Ich war ziemlich unausstehlich geworden. Es war also an der Zeit, dass ich wieder ein wahrer Mensch wurde“, sagte er.

Mark Hutchison praktiziert die Meditationsübung von Falun Gong

Nachdem er das Fa gelesen und die Übungen praktiziert hatte, wurde Hutchison von der Krankheit geheilt. Durch die Kultivierungsmethode fand Hutchison die Ursachen für das Ungleichgewicht in seinem Leben. „Ich war ein egoistischer, materialistischer Egomane. Obwohl ich sehr erfolgreich war, geriet ich in eine schwierige Lebenssituation. Das Praktizieren von Falun Gong ermöglichte mir, mich von der spirituellen Seite her wirklich zu erhöhen und mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen.“

Sein Unternehmen kehrt zu einer traditionellen Arbeitsweise zurück

Hutchison gewann nicht nur seine körperliche und geistige Gesundheit zurück, seitdem er Falun Gong praktizierte, sondern erlangte auch mehr Anerkennung und Erfolge für sich und sein Unternehmen. Im Jahr 2010 wurde Hutchison mit dem Preis „National Entrepreneur of the Year“ und dem Preis „Ernst & Young Entrepreneur of the Year“ ausgezeichnet. Außerdem kam sein Unternehmen in die engere Wahl für verschiedene Auszeichnungen, wie: „Australian Enterprise of the Year“, „Family Business of the Year“ und „Telstra Enterprise of the Year“. Im Jahr 2014 wurde sein Unternehmen mit dem „Australian Timber Flooring Association Showroom of the Year“ ausgezeichnet.

„Der Grund, dass wir so erfolgreich sind, ist, dass wir sehr verantwortungsbewusst sind. Wir sind immer bestrebt, das Richtige zu tun“, erklärt Hutchison. „Wir wollen uns immer freundlich, wahrhaftig und nachsichtig verhalten. Das bedeutet, dass man in der heutigen Zeit sehr standhaft sein muss, denn die Moral der Menschen ist abgerutscht. Man muss sehr geduldig sein.“

Er ist auch freundlich, geduldig und nachsichtig mit seinen Mitarbeitern, bringt sie voran und hilft ihnen, sich zu entwickeln. „Wenn man seine Mitarbeiter dazu bringen kann, das Beste aus sich herauszuholen, kann man wirklich an sie glauben. Man ermutigt sie und ist nachsichtig, wenn sie Fehler machen. Wenn man sie mit Bestimmtheit anleitet, werden sie merken, dass sie einem wirklich am Herzen liegen.

Und dann werden sie etwas Wunderbares schaffen. Was wir produzieren, ist also etwas sehr Schönes für die Gesellschaft. Unsere Produkte und unsere Dienstleistungen sind etwas ganz Besonderes. Und das ist dann in der Tat die Manifestation von Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht.

Die Gesellschaft braucht die Wirtschaft. Aber die meisten Geschäftsinhaber sind nur auf ihr eigenes Interesse bedacht“, sagt Hutchison. Als Geschäftsinhaber achtet er darauf, eine hohe Moral zu bewahren, Fähigkeiten zu kultivieren und innovative Produkte und Techniken zu entwickeln. Er glaubt, dass es das oberste Ziel seines Unternehmens ist, über die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung aufzuklären, der Gesellschaft zu nutzen und Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu fördern.

„Alles, was wir tun, ist hervorragend durchdacht, damit wir der Gesellschaft nicht schaden und die traditionellen Arbeitsweisen der Geschäftswelt wiederbeleben“, sagte er.

Die von Hutchison praktizierte Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht hat die Menschen in seinem Umfeld tief bewegt. Seine Mitarbeiter unterstützen Hutchison bei der Verteidigung der Menschenrechte und sprechen sich für Falun Gong aus. „Wenn ich irgendwo eine Falun-Gong-Veranstaltung machen oder mit Politikern sprechen muss, stehen sie alle hinter mir“, sagte er. Vielleicht spüren seine Mitarbeiter, dass er sich auf einer Mission befindet, und sie spüren diese Mission auch selbst, sodass sie ihn sehr unterstützen.

Raus aus der Krise

Auch wenn es einige Zeit gedauert hat, erkennen Länder auf der ganzen Welt allmählich das wahre Wesen der KPCh und wollen ihre Industrien so bald wie möglich aus China abziehen. „Die Verfolgung von Falun Gong in China ist ungeheuerlich, und die KPCh ist von Natur aus bösartig. Sie entnehmen Organe von lebenden Falun-Gong-Praktizierenden, was ihre Grausamkeit und ihre Bösartigkeit offenbart“, sagte Hutchison.

Hutchison (in Schwarz) am 19. Juli 2023 zusammen mit anderen Falun-Gong-Praktizierenden in Westaustralien bei einer Kerzenlichtmahnwache in der Nähe des chinesischen Konsulats

Im Jahr 2019 war Hutchison seit mehr als einem Jahrzehnt geschäftlich in China tätig und begann, sich mit seinem Geschäft und seinem Gewissen zu beschäftigen.

Manchmal entschuldigte er sich für sich selbst. „Ich habe in China Geld verdient, und das wollte ich nicht aufgeben, aber ich wusste, dass ich nicht dort sein sollte. In gewisser Weise kam das einer Unterstützung der KPCh bei der Verfolgung von Chinesen gleich“, sagte er.

Die COVID-Pandemie im Jahr 2020 war eine Krise, und er wusste, dass es an der Zeit war, sein Unternehmen zu verlegen – raus aus China.

Damals war Hutchisons Unternehmen das größte und erfolgreichste Unternehmen für Bambusböden in Perth. „Zu der Zeit war das Produkt, mit dem ich arbeitete, ein patentierter Bambusfußboden. Wenn ich mich aus China zurückziehen würde, müsste ich dieses patentierte Produkt aufgeben.“

Er liebt Bambusböden und die Nachhaltigkeit von Bambus, aber wenn man genauer hinsieht, ist die Unterstützung eines schlechten Regimes nicht nachhaltig. Für ihn war das nicht möglich. „Ich habe eine schwierige und wichtige Entscheidung getroffen. Ich musste dieses Produkt aufgeben, was bedeutete, dass ich etwa 3 Millionen australische Dollar pro Jahr verlor“, erinnert er sich. „Aus China rauszugehen und die Wahrheit ans Licht zu bringen, denn das zu tun ist das Richtige. Das war die größte Krise, die ich je erlebt habe.“

Sein Buchhalter teilte ihm mit, dass er nur noch über einen Vorrat für sechs Monate verfügte, sodass er in Konkurs gehen würde, wenn er nicht innerhalb von sechs Monaten einen anderen Hersteller finden würde. Er saß in Perth fest, der Staat war im Lockdown, und er war nicht einmal sicher, ob sein Unternehmen überhaupt fortbestehen würde. Er musste Baumstämme in andere südasiatische Länder liefern. Selbst konnte er nicht dorthin fahren. Er hatte diese Menschen noch nie getroffen, aber er musste sie mit Rohstoffen beliefern und ihnen beibringen, wie sie seine Produkte herstellen mussten – alles über das Internet.

„Es war extrem nervenaufreibend. Die Herstellung dieses Produkts ist komplex. Das Design ist patentiert. Und es dauert sechs Monate, es von Grund auf herzustellen. Es war meine größte Herausforderung und gleichzeitig eine neue Chance“, sagte er.

Sobald er China verlassen hatte, kam es zwischen der australischen Regierung und dem KPCh-Regime zu einer Meinungsverschiedenheit. Die australische Regierung forderte eine unabhängige Untersuchung der Quelle des COVID-19-Virus, woraufhin die KPCh Vergeltungsmaßnahmen gegen eine Reihe von australischen Exportfirmen ergriff.

Die KPCh verbot die Einfuhr von australischen Holzmaterialien. Wenn er also nicht mit seinem Unternehmen aus China weggegangen wäre, dann wäre er ohnehin bankrottgegangen. Die Fabrik in Schanghai, von der er seine Materialien bezogen hatte, wurde ebenfalls geschlossen.

Nachdem er die Produktion aus China verlagert hatte, konzentrierte sich Hutchison auf die Entwicklung von Holzfußböden und benannte das Unternehmen um. Das Geschäft des Unternehmens stieg im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent. „Das Unternehmen ist weitergewachsen, weil wir diesen sehr mutigen Schritt getan haben“, sagte er.

„Das chinesische Schriftzeichen für Krise setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: Gefahr und Chance“, sagte Hutchison.

Hutchisons Unternehmen wurde von der ATFA mit dem Preis „Excellence Innovative Product of the Year“ ausgezeichnet

Im August 2023 gewann sein Unternehmen die ATFA-Auszeichnung „Excellence Innovative Product of the Year“. Hutchison rechnete nicht damit, dass seine Entscheidung das Unternehmen vor dem Konkurs bewahren würde, aber seine auf Freundlichkeit und Integrität basierende Entscheidung brachte ihn durch die Krise.