(Minghui.org) Ein Einwohner des Kreises Kangbao, Provinz Hebei, stand am 15. Dezember 2025 wegen seines Glaubens an Falun Dafa vor dem Kreisgericht Shangdu in der Inneren Mongolei.

Xi Zhaojuns Angehörige waren entsetzt, als sie sahen, dass er barfuß war und immer noch dieselbe Sommerkleidung trug wie am 8. Juli 2025, als er auf dem Weg in den Kreis Shangdu verhaftet worden war. Sie hatten ihm Winterkleider geschickt, die ihm offensichtlich vorenthalten worden war.

Weitere Einzelheiten zu Xis Verfahren bedürfen noch der Abklärung. Möglicherweise befindet er sich immer noch in einer Haftanstalt in der Stadt Ulanqab (Innere Mongolei).

Xis Anwalt, der ihn kurz nach seiner Verhaftung aufsuchte, berichtete von schweren Misshandlungen, die sein Mandant durch Polizeibeamte erlitten habe. Auf dem Weg zur Haftanstalt hätten drei Beamte ihm wiederholt ins Gesicht geschlagen, wodurch dieses anschwoll und zu bluten begann. Zudem hätten sie ihm die Metallschnalle des Sicherheitsgurts in den Mund gestoßen, offenbar mit dem Ziel, seine Zähne auszuhebeln.

Als Xi sich dagegen zur Wehr setzte, hätten die Beamten ihm mit derselben Schnalle in die Augen gestochen und ihm zugleich mit der Einweisung in eine psychiatrische Klinik gedroht. Bei einem weiteren Besuch acht Tage später habe der Anwalt festgestellt, dass Xis Gesicht noch immer geschwollen gewesen sei. Er habe weiterhin aus dem Mund geblutet, mehrere Zähne seien locker gewesen, zudem habe er an einem schmerzhaften Mundgeschwür gelitten.

Vor der Verhandlung bat Xis über 70-jährige Mutter eine Freundin, ihr beim Verfassen eines Briefes an den Polizeichef des Landkreises Shangdu zu helfen, um die Freilassung ihres Sohnes zu erwirken. Nachdem sie 2017 ihren Mann durch eine Krankheit verloren hatte, war sie über die erneute Inhaftierung ihres Sohnes wegen seines Glaubens an Falun Dafa zutiefst erschüttert.

In ihrem Brief schilderte die betagte Frau, wie ihr Sohn als Grundschullehrer und später als Mittelschullehrer jegliche Geschenke seiner Schüler abgelehnt und alle Schüler fair und mit Güte behandelt hatte. Nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa im Jahr 1999 habe ihr Mann aus Angst vor der Verfolgung versucht, ihren Sohn vom Praktizieren abzuhalten. Dieser habe jedoch standhaft an seinem Glauben festgehalten und sei später zu vier Jahren Gefängnis verurteilt und von seinem Arbeitgeber entlassen worden. Die Welt des Ehepaares sei zusammengebrochen.

Nach Xis Freilassung habe sein Vater bei einem Autounfall Kopfverletzungen erlitten, die zu einer Lähmung geführt hätten. Xi habe seinen Vater daraufhin ermutigt, Falun Dafa zu praktizieren und ihm die Audioaufnahmen der Falun-Dafa-Vorträge abgespielt. Innerhalb von wenigen Monaten habe sich ihr Mann erholt und wieder auf dem Feld arbeiten können.

Hätte sie die wundersame Genesung ihres Mannes nicht selbst miterlebt, so Xis Mutter, hätte sie niemals an die Heilwirkung von Falun Dafa geglaubt. Sie sei Falun Dafa zudem dankbar, dass ihr Sohn ein so gütiger Mensch geworden sei. Er habe Nachhilfeunterricht gegeben, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und ihr bei der Pflege ihrer Eltern und Schwiegereltern geholfen. Ihr Mann sei 2017 an einer Krankheit verstorben. Während sie noch um ihn getrauert hätte, sei ihr Sohn wegen seines Glaubens abermals verhaftet und von drei Polizisten brutal geschlagen worden. Sie sei am Boden zerstört, da ihr Sohn niemals hätte verhaftet werden dürfen, da er kein Gesetz gebrochen, sondern lediglich sein verfassungsmäßiges Recht auf die Ausübung seines Glaubens wahrgenommen hatte.

Frühere Berichte:

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