(Minghui.org) Im Juli 1999 leitete die Kommunistische Partei Chinas eine brutale Verfolgung gegen Falun Dafa ein. Um das Fa zu bestätigen und den guten Ruf des Meisters wiederherzustellen, gingen neun Praktizierende aus unserer Region zum Beschwerdebüro in Peking.

Damals sagte uns ein Pekinger: „Diese [Polizisten] haben nichts Besseres zu tun. Diese Beamten in Uniform und in Zivil treten den Menschen mit ihren schweren Schuhen auf die Zehen und zertrampeln sie unter ihren Füßen. Könnt ihr das wirklich ertragen? Bitte geht nach Hause!“

Als wir am Eingang des Beschwerdeamtes ankamen, verlangten die Mitarbeiter, dass wir unsere Ausweise abgeben; andernfalls würden sie uns nicht hineinlassen. Als wir die Ernsthaftigkeit der Situation erkannten, kehrten einige Praktizierende um. Wir vier waren uns jedoch einig: Da wir schon den weiten Weg auf uns genommen hatten, waren wir entschlossen, das Fa zu bestätigen. Wir händigten unsere Ausweise aus und gingen hinein.

Drinnen erhielt jeder von uns ein Formular und wurde aufgefordert, den Grund für seine Beschwerde aufzuschreiben. Jeder von uns schrieb, wie gut Falun Dafa ist. Danach wurden wir den Polizisten aus unserer Region übergeben. Wir wurden gefesselt und zurück zur örtlichen Polizeistation gebracht.

Die Polizei verlangte von uns, eine Erklärung zu unterschreiben, in der wir versprachen, mit dem Praktizieren aufzuhören – dann würden sie uns nach Hause gehen lassen. Wenn wir uns jedoch weigerten zu unterschreiben, würden wir in eine Haftanstalt gebracht werden. Keiner von uns unterschrieb. Infolgedessen wurden wir in ein Untersuchungsgefängnis gebracht und 15 Tage lang festgehalten.

Später belästigte uns auch die Fabrik, in der wir arbeiteten. Dort gab es eine Lautsprecheranlage, über die jeden Tag unsere Namen ausgerufen wurden. Auch das Sicherheitspersonal verfolgte uns täglich, doch wir ließen uns nicht einschüchtern.

Jeden Tag nutzten wir unsere Weisheit, um hinauszugehen und Informationen über Falun Dafa zu verteilen. Unter dem Schutz des Meisters wurden wir von den Behörden nie aufgehalten.

Beharrlichkeit beim gemeinsamen Fa-Lernen und bei den Übungen

Das gemeinsame Fa-Lernen und die gemeinsamen Übungen sind Formen der Kultivierung, die der Meister uns hinterlassen hat. Ab 2009 begannen die Praktizierenden vor Ort wieder damit, gemeinsam die Übungen zu machen, und wir setzen dies seitdem fort. Die Praktizierende Ming stellte freiwillig ihr Zuhause als Ort für das gemeinsame Fa-Lernen und die Übungen zur Verfügung.

Jeden Morgen begannen wir kurz nach 3 Uhr mit den Übungen. Nachdem wir um 6 Uhr aufrichtige Gedanken ausgesendet hatten, kehrten wir nach Hause zurück, um zu frühstücken. Um 7.30 Uhr gingen wir hinaus, um mit Menschen über Dafa zu sprechen; ihnen dabei zu helfen, aus der KP Chinas und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten; und Informationsmaterialien zu verteilen. Am Nachmittag lernten wir gemeinsam das Fa.

Als die Fabrikleitung davon erfuhr, sprach der Gewerkschaftsvorsitzende uns an und drängte uns, nicht gemeinsam das Fa zu lernen. Anschließend alarmierte er die Polizei. Mehrere Polizisten trafen bei Ming zu Hause ein. Als sie sich weigerte, die Tür zu öffnen, brachen sie sie auf und verbogen dabei die Verriegelung. Ming rief: „Meister, bitte retten Sie Ihre Schüler!“ Als die Polizisten hörten, wie sie den Meister anrief, gingen sie und kamen nie wieder.

Wir arbeiteten harmonisch zusammen, um die Menschen zu informieren und dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu retten. Alle waren stets fröhlich. Wir gingen gemeinsam hinaus und kehrten gemeinsam zurück. Jeder Praktizierende trug eine Tasche mit Materialien und manchmal zog jemand einen mit Materialien beladenen Handwagen. Wann immer jemandem die Materialien ausgingen, kam er und holte sich mehr.

Jeden Tag verteilten wir Hunderte von Dingen, darunter CDs, USB-Sticks, Amulette, Tischkalender, Wandkalender und andere Materialien. Die Menschen nahmen sie begeistert entgegen. Auf diese Weise verbreiteten sich die wahren Begebenheiten von Falun Dafa und der Verfolgung in unserer Gegend und im Umland. Wir fühlten uns jeden Tag erfüllt.

Im Folgenden berichten wir von einigen Erlebnissen, die wir hatten, als wir hinausgingen, um die Menschen über die wahren Umstände aufzuklären. Wir haben sie aufgeschrieben, um sie mit unseren Mitpraktizierenden zu teilen, damit wir gemeinsam die Freude bei der Errettung der Menschen empfinden und die Heiligkeit unserer Kultivierung erleben können.

„Ich habe endlich einen!“

Einmal, nachdem wir die Materialien verteilt hatten, rannten wir zur Bushaltestelle um rechtzeitig nach Hause zu kommen. Da einige Praktizierende nach Hause mussten, um für ihre Familien zu kochen und ihre Kinder abzuholen, waren wir immer in Eile.

Während wir rannten, rief jemand hinter uns: „Wartet auf mich! Ich habe noch nichts!“ Wir waren so darauf konzentriert, den Bus zu erreichen, dass wir nicht bemerkten, dass jemand hinter uns herlief. Als wir an der Bushaltestelle ankamen, hatte derjenige uns eingeholt. Außer Atem sagte er: „Ich habe euch endlich eingeholt! Alle anderen haben etwas, aber ich habe noch nichts bekommen!“

Ich antwortete: „Es tut mir leid, verehrter Herr. Wir haben Sie nicht gehört. Es tut mir leid, dass Sie das durchmachen mussten. Glücklicherweise haben wir noch eine Broschüre übrig.“ Er nahm sie, drückte sie an seine Brust und sagte: „Endlich habe ich eine erhalten.“

Durch diesen Vorfall spürten wir zutiefst, wie sehr sich die Lebewesen danach sehnen, gerettet zu werden.

Die Freude derjenigen, die gerettet wurden

Diejenigen, die bereits Informationsmaterialien über Falun Dafa erhalten hatten, lächelten uns an und grüßten uns, wann immer wir vorbeikamen. Einige drückten ihre Sorge aus und sagten: „Bitte seid vorsichtig und passt auf euch auf.“ Andere kletterten auf Strommasten, um zu rufen: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“ Wieder andere riefen: „Es lebe Falun Gong!“ Das sind die Stimmen aus den Herzen der Lebewesen sowie ihre Hoffnung, gerettet zu werden.

Jeden Tag gingen mindestens vier von uns gemeinsam hinaus, und einer von uns führte Buch über diejenigen, die aus denOrganisationen der Partei austraten. Eines Tages, nachdem wir gerade mehreren Menschen beim Austritt geholfen hatten, kam plötzlich ein großer älterer Mann auf uns zu und fragte: „Helft ihr speziell den Menschen, aus der KP Chinas auszutreten?“ Wir bestätigten, dass dies der Fall sei. Er sagte: „Ich bin seit Langem Mitglied der KP Chinas. Bitte helft mir beim Austritt. Mein Name ist Li.“ Wir notierten seinen Namen und gaben ihm einige Dafa-Materialien. Er ging sichtlich erfreut davon.

Während dieser Mann sich mit uns unterhielt, hörte jemand anderes auf der anderen Straßenseite das Gespräch mit. Er kam schnell herbei und fragte: „Ist dieser alte Mann gerade zu Ihnen gekommen, um aus der KP Chinas auszutreten?“ Wir bestätigten dies.

Er sagte: „Das ist wirklich seltsam. Ich bin schwerhörig und unterhalte mich selten mit anderen. Wie kam es, dass ich gerade die Worte ‚aus der KP Chinas austreten‘ gehört habe? Es scheint Schicksal zu sein, bitte lasst mich auch austreten! Ich bin ebenfalls Mitglied der KP Chinas und habe denselben Nachnamen wie dieser Mann.“ Er nahm die Materialien entgegen und sagte beim Gehen: „Dankt eurem Meister von mir.“

Es gibt viele Geschichten wie diese.

Auf einer Baustelle befanden sich mehrere Wanderarbeiter, und einer von ihnen rief: „Lasst eine ganze Tasche von diesen Schätzen hier, die ihr tragt! Hier sind mehr als achtzig Leute.“ Es gab auch einen Eisenbahner, der sagte: „Gib mir alle CDs. Ich werde sie mitnehmen und allen zeigen. Wo ich arbeite, sind mehr als 1.000 Leute.“

Da war auch ein U-Bahn-Arbeiter, der wie ein Parteikader aussah. Er montierte Glas am Straßenrand. Ich hielt an und warf einen Blick auf ihn, und er fragte höflich: „Was möchten Sie?“

Ich sagte: „Entschuldigen Sie bitte. Wir haben etwas sehr Wichtiges, das wir Ihnen mitteilen möchten, aber wir wollen auch nicht in Ihre Arbeit eingreifen. Wie wäre es, wenn ich Ihnen diese CDs und Broschüren überlasse? Sie können sie nach der Arbeit ansehen und lesen. Bitte erzählen Sie auch allen davon. Jeder, der jemals einer der Organisationen der Kommunistischen Partei beigetreten ist, muss seinen Rücktritt erklären, um die bevorstehende Katastrophe zu vermeiden. Das ist absolut wahr, also nehmen Sie es bitte ernst. Der Rücktritt ist eine Herzensangelegenheit. Sie können ein Pseudonym, einen Künstlernamen, einen Spitznamen oder einen anderen Namen verwenden. Gott sieht in die Herzen der Menschen.“

Er sagte schnell: „Wir hier sind 20 Parteimitglieder. Bitte geben Sie ihnen Decknamen, damit sie austreten können. Ich werde es bei unserem Treffen heute Abend sagen. Mein Name ist Xiong.“ Ich dachte mir sofort die Decknamen aus und sagte: „Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung. Ich wünsche Ihnen allen eine wundervolle Zukunft.“

Ich werde die Erinnerung an diese liebenswürdigen, respektablen und gutherzigen Menschen immer in Ehren halten. Jedes Mal, wenn ich mich an diese wunderbaren Szenen erinnere, stelle ich fest, dass Worte meine Dankbarkeit gegenüber dem Meister niemals vollständig ausdrücken können – dafür, dass er uns eine so heilige und großartige historische Mission anvertraut hat, mitfühlend über uns wacht und uns durch diese schwierige, aber heilige Zeit der Geschichte führt. Wir, die Schüler des Meisters, knien vor ihm nieder in Dankbarkeit für diese gesegnete Zeit, die er uns geschenkt hat.

Die Praktizierenden in unserer Gegend haben ihren Glauben an den Meister und das Fa aufrechterhalten. Wir unterstützen uns gegenseitig und arbeiten gemeinsam fleißig. Durch alle Prüfungen und Schwierigkeiten sind wir unter dem Schutz des Meisters stetig vorangekommen.

All dies ist das Ergebnis der sorgfältigen Fügung des Meisters. Wir danken dem Meister dafür, dass er uns hilft, unsere Mission zu erfüllen. Die Schüler sind in das Glück des Buddha-Lichts eingetaucht.

Wir werden uns noch stärker bemühen, die drei Dinge zu tun, nach innen schauen, uns gut kultivieren und mehr Lebewesen retten.