(Minghui.org) 

Teil I, Teil II

Auf dem Weg der Fa-Bestätigung, wenn wir den Menschen die wahren Umstände erklären und bei der Errettung der Menschen helfen, ist der Meister stets an unserer Seite und beschützt uns. Solange wir im Einklang mit dem Fa leben, werden wir den Segen des Meisters empfangen, und Wunder werden geschehen. Selbst wenn wir vom Fa abweichen, können wir dennoch Anleitung, Korrektur und Hilfe durch den Meister erhalten.

Nach Hause zurückkehren, um über die wahren Umstände aufzuklären

Nach Beginn der Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Jahr 1999 reiste ich, wie viele andere Praktizierende auch, nach Peking, um das Fa zu bestätigen. Als ich schließlich nach Hause kam, stellte ich fest, dass jedes Zeichen, das ich schrieb, wie Gold leuchtete. Ich dachte, ich sollte die Worte „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut“ und „Falun Dafa ist das aufrichtige Fa“ schreiben, um die Fakten zu erläutern und dem Meister dabei zu helfen, Menschen zu erretten. Das machte ich mir zum Ziel.

Anfang Oktober luden mich Mitpraktizierende ein, erneut nach Peking zu reisen und dort zu appellieren. Ich erklärte: „Ich werde nicht gehen. Ich werde hierbleiben, um den Menschen vor Ort von Falun Dafa und der Verfolgung zu berichten. Viele Dorfbewohner sind durch die Verleumdungen und Lügen der Partei in die Irre geführt worden und haben tiefe Missverständnisse gegenüber Falun Dafa. Ich muss ihnen die Fakten über Falun Dafa klar erläutern.“

Zunächst schrieb ich die glückverheißenden Worte einzeln auf. Später schrieb ich sie mithilfe von Kohlepapier in großen Mengen. Ich schrieb die Schriftzeichen vertikal und hängte sie an Strommasten auf. Niemand riss sie herunter. Manchmal, nach langer Zeit, war das Papier abgenutzt, aber die Schriftzeichen blieben erhalten. Sie verblassten nicht und fielen auch nicht ab, sondern schienen vielmehr golden zu glänzen. Ich weiß nicht, wie sie auf andere wirkten, aber für mich funkelten sie immer.

Einmal hängte ich Transparente auf, auf denen stand: „Stellt den Ruf des Meisters wieder her“ und: „Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht ist gut“. Ein älterer Mann sah sie und murmelte vor sich hin: „Wie schade! Warum bringt man so etwas Wunderbares hier an?“ Er schien die Sprüche zutiefst zu schätzen. Mir wurde klar, dass die Worte auf den Transparenten bei den Menschen Anklang finden konnten. Da dachte ich mir: „Wäre es nicht besser, Briefe zu schreiben? Ich könnte den Menschen helfen, besser zu verstehen, was Falun Dafa ist und welche Bedeutung Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht haben.“

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf begann ich, Briefe zu schreiben und meine eigenen Erfahrungen mit der Kultivierung darin zu schildern. Jeden Tag war ich damit beschäftigt, Transparente anzufertigen, Briefe zu schreiben und sie zu verteilen. Einmal gelangte einer meiner Briefe, nachdem er durch viele Hände gegangen war, schließlich zu meiner Schwiegermutter.

Später wurden Materialien mit Informationen über Falun Dafa auf Minghui.org verfügbar, und so ging ich in ein Kopiergeschäft, um Kopien anzufertigen. Zunächst griff die Polizei nicht ein, doch schließlich verbot sie das Kopieren von Falun-Dafa-Materialien und verhaftete jeden, der dabei erwischt wurde – rechtswidrig.

Als sie uns nicht mehr erlaubten, Materialien in der Öffentlichkeit zu verteilen, steckten wir stattdessen die Materialien in Taschen und gingen von Tür zu Tür.

Ich bezahlte alles aus eigener Tasche. Auf diese Weise einen Beitrag zu leisten und mein eigenes Geld einzusetzen, um Menschen zu erretten, empfand ich als meine Pflicht.

Das Lesen des Zhuan Falun rettete ein sterbendes Kind

Im Jahr 2003 war das Kind meiner Cousine etwas über ein Jahr alt. Es erkrankte schwer und schwebte in Lebensgefahr; keine Behandlung schien zu helfen.

Eines Tages besuchte ich meine Cousine zu Hause. Alle dort sagten, ihr Kind sei gestorben. Der gesamte Körper des Kindes hatte eine tief violett-schwarze Farbe angenommen. Ich berührte seine Nase und stellte fest, dass das Kind nicht mehr atmete. Mehrere Ärzte, die meine Cousine konsultiert hatte, sagten, das Kind sei tot.

Aber es fühlte sich an, als ob noch etwas Wärme in seinem Körper war. Ich wickelte das Kind in ein Tuch, damit ich es auf dem Rücken tragen konnte, während ich das Zhuan Falun las. Ich dachte, da das Kind kurz vor dem Tod stand, wäre es vielleicht besser, dem Fa zuzuhören, damit die Zeit dieses kleinen Lebens auf dieser Welt nicht umsonst gewesen wäre.

Als ich bei der zweiten Lektion angelangt war, hatte sich die Hautfarbe des Babys rosa gefärbt, und das Kind kam langsam wieder zu sich. Da sagte eines der Familienmitglieder meiner Cousine, der Falun Dafa nicht praktizierte: „Ich lese eine Weile, mach du eine Pause.“

Ich spürte jedoch, dass etwas nicht ganz stimmte. Daher trug ich das Baby wieder auf dem Rücken, während ich mit der dritten Lektion fortfuhr. Kurz darauf wachte das Kind auf und hatte sich vollständig erholt.

Während ich das Zhuan Falun las, waren viele Dorfbewohner anwesend. Noch bemerkenswerter war vielleicht, dass das Kind, das zuvor noch nicht stehen konnte, nach seiner Genesung an diesem Tag stehen konnte.

Dieses Wunder verblüffte alle in der Gegend, und auch meine Cousine begann, Falun Dafa zu praktizieren.

Nach der Veröffentlichung der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei ging meine Cousine im Dorf umher und ermutigte die Menschen, zum Parteiaustritt und viele Menschen erklärten sich dazu bereit.

Jeder in ihrem Dorf kennt mich, und wann immer die Dorfbewohner mich sahen, riefen sie: „Falun Dafa ist gut!“

Meine Materialproduktionsstätte zu Hause

Um Informationsmaterialien herzustellen, bat ich einen Mitpraktizierenden, mir beim Kauf eines Druckers zu helfen, und meine Tochter erklärte mir, wie ich ihn benutzen konnte. Außerdem lernte ich, wie man Materialien von Minghui.org herunterlädt und wie man CDs brennt.

Von Ende 2000 bis Ende 2004 war ich dafür verantwortlich, andere Praktizierende in drei Gemeinden mit Informationsmaterialien zu versorgen. Jedes Mal druckte ich eine große Menge an Materialien – etwa drei bis vier große Kisten voll.

Spät in der Nacht ging ich direkt nach dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken ins Bett. In einer Art Traum sah ich einen Praktizierenden, der verhaftet worden war und nun nach Hause zurückkehrte, wobei er unsicher ging. Dann hörte ich eine dringende Stimme, die zu mir sagte: „Schläfst du noch?!“ Es schien, als stünde etwas bevor.

Sofort wachte ich auf und ging in den Keller, um den Druckbereich aufzuräumen. Ich sammelte mehrere Säcke mit Altpapier ein und entsorgte sie noch vor Tagesanbruch. Außerdem brachte ich die verbleibenden drei großen Kartons mit Druckpapier zum Haus meiner älteren Schwester.

Als ich von meiner Schwester zurückkam, war es schon fast dunkel. Meine Schwiegermutter sagte: „Geh nicht raus, die Polizei hat nach dir gesucht.“ Aber ich hörte nicht auf sie und fuhr stattdessen fort, die restlichen Materialien zu meiner Schwester zu bringen.

Es war bereits dunkel, als ich mich wieder auf den Heimweg machte. Ich musste nur noch eine Bundesstraße überqueren, um nach Hause zu kommen, doch ich kam nicht weiter. Aus irgendeinem Grund konnte ich mein Fahrrad nicht vorwärtsbewegen. Es fühlte sich an, als wäre die Kette gerissen. Ich versuchte, rückwärts zu fahren, und das Fahrrad bewegte sich ganz normal.

Ich fragte mich, was da vor sich ging, als mir plötzlich die Worte des Meisters in den Sinn kamen: „Dein Erkenntnisvermögen ist zu gering.“

Was bedeutete das? Ich war verblüfft. Vielleicht sollte ich gar nicht nach Hause gehen. Na gut, dann würde ich eben nicht nach Hause gehen. Als ich umdrehte und in die entgegengesetzte Richtung fuhr, funktionierte das Fahrrad einwandfrei – es hinderte mich einfach daran, nach Hause zu fahren!

In dieser Nacht übernachtete ich bei meiner Schwester. Am nächsten Morgen ging ich früh zum Haus eines Verwandten. Der Verwandte sagte: „Warum bist du so früh hier? Wusstest du nicht, dass dein Haus durchsucht wurde? Es sind viele Leute um dein Dorf herum. Beamte aus dem Landkreis und der Stadt warten darauf, dich zu verhaften.“

„Ich werde mich nicht von ihnen erwischen lassen“, antwortete ich.

Dank des Schutzes und der Führung des Meisters erlitt meine Produktionsstätte keine allzu großen Verluste, musste jedoch endgültig geschlossen werden.

Später ermutigte Minghui.org die Praktizierenden, überall kleine Produktionsstätten einzurichten, sodass es weiterhin reichlich Informationsmaterialien gab.

Eine Zeit des Umherziehens

Um einer Verhaftung zu entgehen, hielt ich mich von zu Hause fern. Wohin sollte ich gehen? Mir fiel ein, dass die Tochter einer Verwandten Falun Dafa praktizierte. Und so fuhr ich in das Dorf, in dem sie geboren war, und fragte dort herum. So gelang es mir, ihr Zuhause zu finden.

Allerdings war auch ihr Haus durchsucht worden. Daher brachte sie mich zum Haus ihrer Tante.

Jeden Tag tat ich dort nichts anderes, als Dafa-Bücher zu lesen und die Übungen zu praktizieren. Ich fühlte mich unwohl dabei, nichts anderes zu tun. Die Tante schlug mir vor, in ein anderes Zimmer zu gehen. Als ich eintrat, sah ich, dass der Raum voller Dafa-Bücher war, von denen ich viele noch gar nicht gelesen hatte. Das beruhigte mich, und in weniger als einem Monat hatte ich sie alle gelesen.

Dann reiste ich in die Provinz Guangdong, wo mein Mann arbeitete. Ich nahm meine Dafa-Bücher mit und blieb dort ein Jahr lang. Doch ich vermisste mein Zuhause so sehr, dass ich schließlich zurückkehrte. Damals erfuhr ich, wie wichtig es ist, aus der KPCh und den ihr angegliederten Organisationen auszutreten.

Eine körperliche Prüfung

Ich kehrte in meine Heimatstadt zurück, ging aber nicht nach Hause. Stattdessen fuhr ich in die nahegelegene Stadt und fand eine Stelle als Pflegekraft für eine ältere Frau.

Eines Tages wollte die Frau in ein öffentliches Badehaus gehen, und so begleitete ich sie. Im Badehaus rutschte ich aus Versehen aus und stürzte, wobei ich mir den Fuß brach.

Mein erster Gedanke war: „Wie soll ich denn mit einem gebrochenen Fuß die Übungen machen?!” Mit einem scharfen „Knacken“ richtete ich meinen Fuß wieder ein.

Der Wachmann sah, dass mein Fuß stark verletzt war, und brachte mich ins Krankenhaus, um ihn röntgen zu lassen. Die Röntgenaufnahme zeigte, dass ich eine Fraktur hatte, aber ich wollte keine Behandlung. Die Familie der älteren Dame bot mir Geld an, doch ich lehnte es ab. Ich bat sie, mich zum Haus meiner Schwester zu bringen.

Meine Schwester war ebenfalls eine Falun-Dafa-Praktizierende. Sie hatte mit dem Praktizieren angefangen, als sie von den wundersamen Dingen hörte, die mir widerfahren waren, seit ich praktizierte. Doch ihr Mann war unzufrieden, als ich ankam, weil er sich nicht um mich kümmern wollte.

Ich konnte zwar im Schneidersitz sitzen, war aber nicht in der Lage zu gehen. Sobald ich aufstand, waren die Schmerzen so heftig, dass ich jegliches Gefühl in den Beinen verlor.

Sie brachten mich in eine orthopädische Klinik im Landkreis, die von drei Brüdern geleitet wurde. Alle drei Ärzte sahen sich die Röntgenaufnahme an und tasteten die verletzte Stelle um meinen Knöchel ab. Am nächsten Morgen konnte ich mich jedoch überhaupt nicht mehr bewegen.

Mir wurde klar, dass ich wohl etwas falsch gemacht haben musste und nach innen schauen sollte. Ich verließ die Klinik und ging zum Haus einer älteren Praktizierenden. Als sie begann, sich um jeden Aspekt meines Alltags zu kümmern, fühlte ich mich schuldig. Ich sagte ihr, dass ich keine Last sein wolle und mir wünschte, ich könnte gehen.

Sie machte mir jedoch Mut und sagte: „Wenn du eine Dafa-Jüngerin bist, solltest du einfach tun, was du tun sollst.“

Darüber dachte ich eine Weile nach und beschloss, die Übungen an die Wand gelehnt zu praktizieren. Überraschenderweise kehrte das Gefühl in meinem Fuß sofort zurück.

Nach den Übungen schlief ich ein. Nach einer Weile hatte ich eine Vision, in der der Meister meinen Fuß mit einer Schere aufschnitt, und in der Wunde befanden sich drei Ratten, die offenbar die drei Brüder aus der orthopädischen Klinik darstellten.

Der Meister sagte: „Ich reinige dich.“

In dem Augenblick war ich zu Tränen gerührt. Als ich aufwachte, erzählte ich meiner Mitpraktizierenden unter Tränen, was ich gesehen hatte. Auch sie war tief bewegt.

Mir wurde klar, dass ich, als ich ins Krankenhaus gebracht wurde und die Behandlung nicht abgelehnt hatte, besessen geworden war. Es fehlte mir wirklich an aufrichtigen Gedanken, und die alten Mächte nutzten dies aus.

Nach der Reinigung durch den Meister heilte mein Fuß innerhalb weniger Tage, und die Schmerzen verschwanden.

Neue Fähigkeiten erlernen, um das Fa zu bestätigen

In einer Stadt bekam ich eine Stelle, bei der ich mich um ein einjähriges Mädchen kümmerte. Sie war bei sehr schlechter Gesundheit und sah aus wie ein einmonatiges Baby. Ihre Eltern waren Mitpraktizierende.

Die Eltern erzählten mir, dass ihr Kind bestimmte Lebensmittel, darunter auch Gemüse, nicht essen konnte. Sie litt unter schwerer Verstopfung, sodass ihre Mutter den Stuhlgang manuell herbeiführen musste.

Wenn ihre Eltern zur Arbeit gingen, kochte ich etwas Gemüse und fütterte es dem Kind. Infolgedessen normalisierte sich ihr Stuhlgang wieder und sie begann, schnell zu wachsen.

Durch mein Himmelsauge sah ich, dass das Kind karmische Schulden hatte. Hinter ihm sah ich eine etwa 40-jährige Frau mit kurzen Haaren, einem runden Gesicht und einem Muttermal. Sie sah mich an, ihr Blick voll tiefster Abneigung. Wann immer sich das Kind hinlegte, legte sie sich hin; wann immer es sich aufrichtete, richtete sie sich auch auf. Sie verschwand, sobald ich aufrichtige Gedanken aussandte, doch sobald ich damit fertig war, tauchte sie wieder auf.

„Was auch immer das sein mag, ich werde es nicht anerkennen. Ich werde die Arrangements und Einmischungen der alten Mächte beseitigen. Ganz gleich, welche karmischen Bindungen in einem früheren Leben bestehen mögen, ich werde sie nicht anerkennen“, dachte ich.

Am nächsten Tag nahmen die Eltern ihr Kind mit in den Supermarkt. Etwa eine Stunde später kehrten sie zurück, das Kind im Arm, dessen Kopf nach vorne gesunken war.

Ich fragte: „Was ist los?“

Die Mutter des Babys sagte: „Sie atmet nicht.“

Die Eltern waren sehr besorgt und wussten nicht, was sie tun sollten. Sofort begann ich, aufrichtige Gedanken auszusenden, und die Eltern schlossen sich mir an. Nach einer Weile fing die Kleine wieder an zu atmen.

Die Mutter war die örtliche Koordinatorin und organisierte auch Computerkurse. Ich wollte auch lernen, aber sie sagte: „Kümmere dich einfach um unser Kind. Was nützt es dir, etwas über Computer zu wissen?“ Damals war ich ungebildet und wusste nichts über Computer, aber ich wollte es unbedingt lernen.

Später gab mir die Koordinatorin einen alten Computer. Ich bat meine Tochter, mir den Umgang damit beizubringen. Meine Tochter schrieb die Bedienungsschritte auf, und ich brachte mir alles Schritt für Schritt selbst bei.

Als ich mit dem Computer umgehen konnte, bat mich die Koordinatorin, Bücher wie Neun Kommentare über die Kommunistische Partei und Die Parteikultur auflösen auszudrucken. Manchmal ging ich auch hinaus, um Informationsmaterialien zu verteilen.

Einmal sah ich im Haus Stapel der Neun Kommentare und „Die Parteikultur auflösen“ und fragte mich, warum die Koordinatorin sie nicht verteilt hatte. Ich erfuhr, dass sie als Koordinatorin in Konflikte mit Mitpraktizierenden geraten war. Einige kritisierten und attackierten sie, was sie sehr aufregte. Manchmal vertraute sie mir ihre Sorgen an.

Während dieser Zeit hatte ich einen Traum. Ich sah viele Kinder, die Westen mit Lotusmustern trugen, in dem Raum, in dem die Stapel der Broschüren gelagert waren. Sie schlugen mit Stöcken gegen die Tür und riefen: „Lasst uns raus! Lasst uns raus! Wir müssen hinausgehen und Menschen erretten!“

Der Koordinatorin erzählte ich von meinem Traum. Sie verstand ihn sofort und sagte: „Es ist falsch, so viele Bücher, die wir produziert haben, zu Hause liegen zu lassen. Wir sollten sie verteilen. Ich habe mich bisher gescheut, die Bücher an Mitpraktizierende weiterzugeben, weil sie mich oft kritisieren. Ich muss meinen Egoismus und meinen Groll loslassen – ich muss mich charakterlich wirklich erhöhen.“

Da es in meinem Dorf viele Falun-Dafa-Praktizierende gab, war die Verfolgung dort besonders heftig. Mit Hilfe des Mannes der Koordinatorin schrieb ich unter meinem richtigen Namen einen Artikel, in dem ich örtlichen Verfolger entlarvte. Der Artikel wurde auf Minghui.org veröffentlicht.

Einen Dieb aufhalten, der gerade einen Mord begehen wollte

Einmal fuhr ich mit dem Zug und war eingenickt. Als ich aufwachte, sah ich, wie ein Mann versuchte, Geld zu stehlen. Jemand hatte ihn an der Hand gepackt, um ihn aufzuhalten. Mit der anderen Hand zog der Dieb ein Messer und drohte, das Opfer zu erstechen, sollte es jemand wagen, etwas zu sagen oder sich zu bewegen. Alle anderen hatten große Angst und wagten nicht einzugreifen. Die Frau des Opfers schrie: „Helft uns! Bitte rettet uns!“

Plötzlich schossen mir die Worte des Meisters durch den Kopf:

„Damit meinen wir aber nicht, dass du nicht eingreifen sollst, wenn du einen Mord oder eine Brandstiftung siehst.“ (Zhuan Falun, 2019, S. 476)

Das Leben ist wichtiger als Geld, und so sagte ich zu dem Mann, der die Hand des Diebes festhielt: „Lass ihn los!“

Jemand warnte mich, ich solle nichts sagen, aber ich forderte den Mann erneut auf, den Dieb loszulassen. Der Dieb rannte sofort davon. Es wurde kein Geld gestohlen, und niemand wurde verletzt.

Die Person, die neben mir saß, sagte: „Sie sind wirklich mutig. Heutzutage würde niemand ein Wort sagen, wenn es ihn nicht betrifft. Sie sind so ein gütiger Mensch. Das ist selten.“

„Falun Dafa ist in der Tat wunderbar“

Eines Tages ging ich auf den Markt und sah ein älteres Ehepaar, das Chinakohl verkaufte. Ich ging hinüber und erzählte ihnen von der bösartigen Natur der KPCh. Der Mann war Parteimitglied.

„Wissen Sie, was im ‚Kommunistischen Manifest‘ steht? Dort ist vom Gespenst des Kommunismus die Rede, was überhaupt nicht gut ist. Viele Menschen sind bereits aus der Partei und ihren Unterorganisationen ausgetreten.“, sagte ich.

„Wirklich?“, antwortete er.

„Natürlich“, sagte ich. „Möchten Sie auch austreten?“

„Ja, das will ich“, sagte er. „Aber wir sind hier damit beschäftigt, Kohl zu verkaufen.“

Ich sagte ihm, dass ich seinen gesamten Kohl kaufen würde, und bat ihn, ihn zu mir nach Hause zu liefern. Er willigte ein.

Als er zu mir nach Hause kam, fragte der Mann, ob ich irgendwelche Bücher hätte, die er sich ansehen könnte. Ich gab ihm die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei.

Als er das Buch gelesen hatte, kam er zurück und fragte nach weiteren Büchern. Ich gab ihm Das ultimative Ziel des Kommunismus. Aber er sagte: „Nicht dieses. Ich möchte das Buch, das du gerade liest.“

„Du möchtest also Falun Dafa lernen?“, fragte ich.

Er bejahte. Ich gab ihm ein Zhuan Falun und sagte zu ihm: „Ich leihe dir mein Buch, bitte gib es zurück, wenn du es gelesen hast. Die anderen Bücher kannst du behalten.“

Die nächsten Male, als ich ihn auf dem Markt sah, fragte ich ihn, ob er das Buch schon zu Ende gelesen habe. Er antwortete immer: „Ich bin noch dabei.“

Eines Tages besuchte ich ihn wieder auf dem Markt, doch dort war nur seine Frau. Als die Dämmerung hereinbrach, kam ein Mann auf uns zu.

„Wer ist das?“, fragte ich die Frau.

„Das ist mein Mann“, antwortete sie.

Ich war verblüfft: „Wow! Das ist Ihr Mann? Wie kommt es, dass er so jung aussieht? Er sieht aus, als wäre er 20 Jahre jünger!“

Der Mann sagte zu mir: „Falun Dafa ist wirklich wunderbar. Sehen Sie mich an, alle meine Krankheiten sind verschwunden. Bitte richten Sie Meister Li meine Grüße aus!“