(Minghui.org) Eine 62-jährige Frau aus Foshan in der Provinz Guangdong leidet unter Bluthochdruck, während sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa inhaftiert ist.

Cao Meizhen wurde am 3. Oktober 2026 gegen 23 Uhr von Beamten der Polizeistation Lanshi festgenommen. Ihre Familie wurde nicht über die Festnahme informiert.

Als Caos Familie am nächsten Tag auf der Polizeistation nachfragte, was mit ihr geschehen sei, erfuhren sie, dass man sie im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Chancheng in Strafhaft genommen hatte. Ihr sei jeglicher Kontakt zu ihrer Familie untersagt.

Während ihrer Haft zeigte sich bei ihr ein gefährlicher Bluthochdruck und sie wurde zur Behandlung ins Dritte Krankenhaus Foshan eingeliefert. Ihr Anwalt stellte am 8. Oktober 2026 einen Antrag auf ihre Freilassung gegen Kaution beim Polizeirevier Chancheng. Ob die Polizei darauf reagiert hat, ist unklar.

Cao wurde 1964 geboren und arbeitete als Kindergärtnerin am ehemaligen Institut für Wissenschaft und Technologie Foshan, der heutigen Universität Foshan. Bevor sie Falun Dafa praktizierte, litt sie an mehreren chronischen Erkrankungen, darunter chronische atrophische Gastritis, Nervenschwäche, Cholezystitis, Mastitis und chronische Rachenentzündung.

Sie litt über ein Jahrzehnt unter diesen chronischen Erkrankungen und nahm über lange Zeit Medikamente ein, oft mehrere gleichzeitig. Trotzdem blieben ihre Symptome bestehen und sie magerte zunehmend ab. Ihre Nervenprobleme führten zu Schwächegefühlen in allen Gliedmaßen und zu geistiger Erschöpfung. Sie hatte ihr Selbstvertrauen im Beruf und im Alltag verloren und neigte zu Wutausbrüchen.

Körperlich und seelisch völlig erschöpft, begann Cao im September 1997 mit Falun Dafa, nachdem ihr eine ehemalige Mitschülerin es empfohlen hatte. Die chronischen Beschwerden, die sie jahrelang geplagt hatten, verschwanden, ohne dass sie es bemerkte, und sie war endlich gesund.

Zum Rücktritt gezwungen, unrechtmäßige Inhaftierung, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche

Im Juni 2000 war Cao bereit einmal verhaftet worden, weil sie plante, nach Peking zu reisen, um sich für Falun Dafa einzusetzen. Sie wurde einen Monat lang im Gefängnis von Foshan festgehalten, wo sie auf einem feuchten Betonboden schlafen muste. Täglich wurde sie zu schwerer Zwangsarbeit genötigt, darunter das Schrubben von Plastikprodukten und das Zusammenbauen von Lichterketten, alles ohne Schutzausrüstung. Ihre Hände waren wund und voller Blasen. Sie durchlebte immenses körperliches und seelisches Leid.

Cao wurde im September 2002 erneut verhaftet und für drei Monate in eine Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht. Dort wurde sie gezwungen, täglich zahlreiche Videos anzusehen, die Falun Gong verunglimpften. Da sie sich weigerte, sich „umerziehen“ zu lassen, wurde sie am 16. Dezember 2002 von der Gehirnwäsche-Einrichtung in das Zwangsarbeitslager Sanshui verlegt, wo sie eine zweijährige Haftstrafe ableisten musste.

Nach ihrer Entlassung aus dem Arbeitslager im Mai 2004 wurde Cao gezwungen, ihre Stelle als Kindergärtnerin am Institut für Wissenschaft und Technologie Foshan aufzugeben.

Im September 2010 begann Cao eine Tätigkeit am Institut für Wissenschaft und Technologie Zhejiang in Hangzhou. Zwei Monate später, am 16. November 2010, wurde sie an ihrem Arbeitsplatz wieder verhaftet und anschließend zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Während ihrer Haft im Frauengefängnis der Provinz Zhejiang wurde sie einer Gehirnwäsche unterzogen und musste schwere körperliche Arbeit leisten. Ihr systolischer Blutdruck stieg auf 180 mmHg, und sie litt jede Nacht unter Schlaflosigkeit. Trotz ihres schlechten Gesundheitszustandes erhöhten die Gefängnisbehörden ihre Arbeitsquoten immer weiter, was sie gesundheitlich schwer schädigte.