(Minghui.org) Grüße an den Meister! Grüße an die lieben Mitpraktizierenden!
Anlässlich der 23. China Fahui auf Minghui möchte ich von Erfahrungen auf meinem Kultivierungsweg berichten und wie ich den Menschen die wahren Umstände über die Verfolgung nähergebracht habe.
Ich bin von Natur aus introvertiert und nicht besonders wortgewandt. Früher beschränkten sich meine Bemühungen, über die Fakten aufzuklären, auf meine Familie, Freunde und Bekannte sowie gelegentlich auf eine Verkäuferin, die ich beim Einkaufen traf. Insgesamt konnte ich täglich nur wenige Menschen erreichen. Ich war neidisch, als ich sah, wie andere Praktizierende in renommierte Krankenhäuser gingen, um dort mit den Menschen zu sprechen. Sie sprachen in nur zwei oder drei Stunden mit einem Dutzend oder sogar mehr als 20 Personen. Ich bat sie, mich mitzunehmen, und so begann meine Reise, mit den Menschen in Krankenhäusern über Falun Dafa und die Verfolgung aufzuklären.
Menschliche Anschauungen überwinden und die wahren Hintergründe erklären
Als mich eine Praktizierende zum ersten Mal in ein Krankenhaus mitnahm, war ich von der Anzahl der Menschen dort überwältigt. Das Gebäude für ambulante Patienten verfügte über sieben Etagen und selbst die Aufzüge waren überfüllt. Auf jeder Etage reihten sich zahlreiche Stühle aneinander, die fast alle besetzt waren – das Ganze wirkte wie ein Bahnhof. Ich dachte: „Hier sind so viele Menschen, denen ich die Fakten erklären könnte. Das ist in der Tat ein ausgezeichneter Ort dafür.“
Ich setzte mich auf verschiedene Plätze, dennoch gelang es mir nicht, mit irgendjemandem ins Gespräch zu kommen. Selbst wenn ich es schaffte, ein paar Worte zu sagen, wusste ich nicht, wie ich das Gespräch lenken sollte. Dazu kamen die Sicherheitskräfte mit roten Armbinden sowie bewaffnete Polizisten und Bereitschaftspolizisten, die in kleinen Gruppen patrouillierten, weshalb ich mich noch weniger traute, den Mund aufzumachen.
Eine Stunde war schnell vergangen und schon kam die Praktizierende, die mich hierhergebracht hatte, zu mir und sagte: „Jing (eine andere Praktizierende, die mit uns gekommen war) hat bereits 16 Personen dazu bewegen können, aus der Kommunistischen Partei auszutreten, und ist jetzt nach Hause gegangen.“ Im Krankenhaus war es sehr warm und mit meiner zunehmenden Angst fing ich an zu schwitzen. Ich dachte bei mir: „In einer Stunde ist der Arbeitstag vorbei und ich habe noch mit niemandem gesprochen! Es scheint, als sei der ganze Nachmittag die reinste Zeitverschwendung gewesen. Ich hätte besser zu Hause bleiben und das Fa lernen sollen.“ Schließlich ging ich nach Hause, ohne jemanden errettet zu haben.
Wieder zu Hause fühlte ich mich ziemlich niedergeschlagen, fand mich nutzlos und hatte den Eindruck, dass ich weit hinter den anderen Praktizierenden zurücklag. Bei tieferer Reflexion fragte ich mich, warum ich es nicht geschafft hatte zu sprechen. Ein Teil davon war die Angst, abgelehnt oder ignoriert zu werden – die Sorge, das Gesicht zu verlieren. Dies resultierte aus Eitelkeit, dem Wunsch, das Gesicht zu wahren, was in der Anhaftung an den Ruf verwurzelt ist. Hinzu kam die Angst, von den Sicherheitskräften, bewaffneten Polizisten oder Bereitschaftspolizisten, die das Gebiet patrouillierten, belauscht zu werden, sowie die Angst, gemeldet zu werden. Was meine Angst betraf – als ich hörte, dass die andere Praktizierende in etwas mehr als einer Stunde 16 Menschen zum Parteiaustritt verholfen hatte – entsprang diese nicht der wahren Barmherzigkeit, die Menschen zu erretten. Vielmehr war sie von einem wettbewerbsorientierten Denken, einer menschlichen Anhaftung an Zahlen und Ergebnissen angetrieben. Und meine Sorge, dass der Nachmittag reinste Zeitverschwendung war, spiegelte lediglich die Manifestation einer Anhaftung an persönlichen Gewinn und Verlust wider.
Nachdem ich diese menschlichen Anhaftungen erkannt hatte, verstärkte ich meine Bemühungen, das Fa abzuschreiben, es auswendig zu lernen und aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich war fest davon überzeugt, dass nur Dafa mir helfen konnte, diese Anhaftungen loszuwerden. Beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken zur Selbstreinigung konzentrierte ich mich gezielt auf diese Anhaftungen – ich sprach sie an und beseitigte sie nacheinander. Auch arbeitete ich daran, sie zu meistern und sie während der Aufklärungsarbeit abzubauen. Auch wenn ich an diesem ersten Tag erfolglos nach Hause zurückgekehrt war, so war mir bewusst, dass ein Krankenhaus eine hervorragende Umgebung für Gespräche mit Menschen darstellte. Es zieht eine Vielzahl von Menschen an, darunter viele bodenständige Leute vom Land, die ich sonst nie getroffen hätte. Patienten müssen oft lange auf CT-Scans, Röntgenaufnahmen oder Laborergebnisse warten und verbringen häufig die Zeit damit, miteinander zu plaudern. Solange ich eine gute Beziehung aufbauen und mit ihnen in Kontakt treten konnte, hätten sie genug Zeit, um sich die Fakten anzuhören, und es gäbe reichlich Gelegenheit, die Dinge ausführlich zu erläutern. Ich war entschlossen, diesbezüglich meine Bemühungen fortzusetzen und nicht aufzugeben.
Ich fing mit fünf bis sechs Tagen die Woche an. Zunächst gab es Tage, an denen ich nur zwei oder drei Personen helfen konnte, ihre Verbindungen zur KPCh zu lösen. Ich ließ mich jedoch weder entmutigen noch fixierte ich mich auf die Zahlen. Stattdessen ermahnte ich mich, dass die Rettung einer einzigen Person der Errettung eines ganzen kleinen Universums gleichkam – eines kompletten himmlischen Reiches mit unzähligen Lebewesen.
Manchmal ging ich sehr früh dorthin, in der Hoffnung, mehr Menschen zu erreichen. Doch nachdem mehr als eine Stunde vergangen war, hatte ich noch niemandem zum Parteiaustritt verholfen. Ungeduld, das Streben nach höheren Zahlen und eine Anhaftung an spezifische Ergebnisse zeigten sich an der Oberfläche. Als ich das bemerkte, sandte ich sofort einen Gedanken aus: „Ich will diese Anhaftungen nicht. Eliminiere sie – sie sind nicht mein wahres Selbst!“ Sofort wurde ich ruhig und mein Kopf leer, sodass ich mich ausschließlich darauf konzentrieren konnte, die Personen mit einer vorherbestimmten Verbindung zu finden.
Als ich ruhig und gelassen wurde, waren die Menschen wieder bereit, mit mir in Kontakt zu treten. Einige lächelten mich an, während andere sagten: „Warum setzen Sie sich nicht hierher?“ Einige stimmten nach nur wenigen Worten zu, sich von der KP abzuwenden. Es war in der Tat bemerkenswert! In dem Moment, in dem mein Herz rein wurde, änderte sich die Umgebung. In der darauffolgenden Stunde konnte ich sieben oder acht Personen helfen, ihre Parteimitgliedschaft aufzukündigen.
Lernen, Rücksicht auf andere zu nehmen und den richtigen Ausgangspunkt zu finden
In diesem Prozess beobachtete ich, dass es entscheidend ist, wie man ein Gespräch beginnt und wirklich mit anderen Menschen in Resonanz tritt. Wenn man sie einbeziehen kann, sind sie bereit zuzuhören. Mit dieser Erkenntnis stellte ich mein Ego und die Eitelkeit, das Gesicht wahren zu wollen, beiseite und ergriff mit Demut die Initiative, Fremde anzusprechen.
Die meisten Menschen sind heutzutage mit ihren Smartphones beschäftigt. Sie müssen dabei nur auf ein Bild tippen, um auf kurze Videos oder eine TV-Serie zuzugreifen, die sie in den Bann zieht. Wenn ich manchmal die Leute grüße, scheinen sie mich nicht einmal zu hören.
Eines Tages starrte der Mann neben mir intensiv auf sein Telefon. Ich rief: „Hey, was schauen Sie sich da an?“ Er schien mich nicht zu hören, deshalb blickte ich auf sein Telefon und bemerkte: „Oh! Der Russland-Ukraine-Krieg – er ist schrecklich! Die normalen Bürger leiden am meisten darunter.“
Sogleich drehte er sein Telefon zu mir und bekräftigte: „Genau! Schauen Sie sich das massive Bombardement an.“ Ich antwortete: „Krieg ist ein Zustand, der durch Veränderungen in den himmlischen Phänomenen hervorgerufen wird. Wenn das Karma an einem bestimmten Ort zu groß wird, nutzt der Himmel den Krieg, um Menschen auszusortieren. Auch landesweite Seuchen werden vom Himmel benutzt, um Menschen zu vernichten. Sind Sie zufällig in der Schule dem Jugendverband oder den Jungen Pionieren beigetreten?“
Als er dies bejahte, riet ich ihm: „Zu Ihrer Sicherheit sollten Sie Ihre Mitgliedschaften aufgeben. Der Austritt aus der KPCh bringt Sicherheit und Schutz.“ Er nickte zustimmend, deshalb fügte ich hinzu: „Denken Sie daran: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘, falls in Zukunft Katastrophen auftreten. Dann werden Sie sicher sein und vom Himmel gesegnet.“ – „In Ordnung“, sagte er.
Wer auch immer neben mir sitzt, gelingt es mir nun nach einem kurzen Blick mit ihnen ins Gespräch kommen. Dabei spreche ich sie mit einem respektvollen „Herr“ oder „Frau“ an, erkundige mich nach ihrer Gesundheit oder wie lange sie schon auf medizinische Versorgung warten. Ich erwähne, wie schwierig es ist, im Krankenhaus einen Arzt zu Gesicht zu bekommen, und dass nur sehr wenige Menschen ihre medizinischen Besuche an einem Tag abschließen können. Sobald ich etwas Vertrauen zu ihnen aufgebaut habe, erzähle ich ihnen von Falun Dafa und der Verfolgung. Dabei passe ich meinen Ansatz an das Alter, den Bildungsgrad und den sozialen Status der Person an.
Wenn jemand um die 60 oder 70 Jahre alt neben mir sitzt, sage ich zum Beispiel: „Mein Herr (oder gnädige Frau), warten Sie auch auf einen CT-Bericht?“ Wenn die Person bejaht, frage ich, zu welchem Zeitpunkt der Scan gemacht wurde. Ihre Antwort lautet möglicherweise: „Vor etwas mehr als einer Stunde“, worauf ich entgegnen könnte: „Nun, wenn Sie den Bericht vor vier Uhr nachmittags bekommen, wäre das tatsächlich ziemlich schnell. Dieses Krankenhaus ist stets überfüllt. Normalerweise dauert es drei bis vier Stunden, bis ein CT-Bericht vorliegt.“ Sie stimmen in der Regel zu: „In der Tat ist es eine langwierige Sache.“ Daraufhin beruhige ich sie: „Keine Sorge – die medizinische Versorgung hier ist tatsächlich recht gut. Es gibt einfach zu viele Patienten.“
Als Nächstes frage ich nach ihrem Alter. Sie könnten angeben „68“, woraufhin ich anmerken würde: „Wir sind ungefähr im gleichen Alter und waren während der Kulturrevolution noch Schüler. Deshalb haben wir keine ausreichende Ausbildung erhalten. Es gab lediglich Kampf-Sitzungen und politische Kundgebungen.“
Das kann dann einen Nerv treffen und sie erwidern vielleicht: „Sie sagen es! Ich habe die Hochschule abgeschlossen, aber dort nichts gelernt.“ Ich würde dann fragen, ob sie damals den Jungen Pionieren und dem Jugendverband beigetreten sind, und die meisten antworten: „Oh, absolut.“ Dann würde ich darauf hinweisen: „Wussten Sie, dass die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) in ihren politischen Kampagnen wie den Drei-Anti- und Fünf-Anti-Bewegungen, der Anti-Rechtsbewegung und der Kulturrevolution während Friedenszeiten 80 Millionen Chinesen umgebracht hat? Das ist eine Todeszahl, die der Gesamtzahl beider Weltkriege entspricht. Und heute ist die KPCh von Korruption durchzogen und verfolgt Falun-Dafa-Praktizierende, die den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht folgen. Ihre Verbrechen sind so schwerwiegend, dass der Himmel beschlossen hat, sie zu beseitigen, deshalb treten in letzter Zeit so viele Katastrophen auf. Wir gewöhnlichen Menschen sollten nicht mit ihnen untergehen. Sie können sich innerlich vor dem Göttlichen oder dem Himmel dazu entschließen, sich von den KP- Organisationen zurückzuziehen, um Ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten. Sobald Sie die Verbindungen zu ihnen kappen, werden diese Katastrophen Sie nicht behelligen. Sicher zu bleiben, ist ein wahrer Segen.“ In der Regel antworten sie dann: „In Ordnung! Danke!“
Wenn ich den Namen einer Person erfrage und sie etwas zögert, biete ich ihr sofort ein Pseudonym an und helfe ihr, der Partei und ihren Unterorganisationen den Rücken zu kehren. Wenn sie ihren echten Namen nennt, verwende ich diesen stattdessen. Ich erkläre dann, dass Falun Dafa eine Buddha-Schule ist und dass man durch das häufige Rezitieren von „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ vom Göttlichen geschützt wird.
Wenn es die Zeit erlaubt, erzähle ich ihnen, dass sich Falun Dafa in mehr als 100 Ländern verbreitet hat – einschließlich Taiwan und Hongkong – und von Menschen auf der ganzen Welt befürwortet wird. Ich erkläre, dass die KPCh Falun Dafa verfolgt und die sogenannte Selbstverbrennung auf dem Tiananmen-Platz inszeniert hat, um die Menschen gegen Falun Dafa aufzuhetzen. Je nach der Aufnahmefähigkeit der Person und der verfügbaren Zeit weise ich auf die fragwürdigen Aspekte dieses orchestrierten Vorfalls hin und beschreibe die bemerkenswerten gesundheitlichen Vorteile von Falun Dafa.
Die Menschen, die die Wahrheit erfahren, beginnen, die glückverheißenden Sätze „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ sehr zu schätzen. Einige zählen während des gemeinsamen Rezitierens mit mir ihre Finger ab, während andere sie mit ihren Smartphones aufzeichnen oder mich bitten, sie in ihre digitalen Notizen einzutippen. Ältere Menschen, die nicht lesen können, bitten mich manchmal, die Worte auf ein Stück Papier zu schreiben, und bekunden, sie würden ihre Enkelkinder bitten, ihnen das Lesen und Rezitieren beizubringen.
Manche sind sehr klar und stellen keine Fragen. Sie haben vielleicht nur die dritte oder vierte Klasse besucht und waren einst Mitglied bei den Jungen Pionieren. Ich erkläre ihnen, dass die Jungen Pioniere mit der Kommunistischen Partei verbunden seien, die dem Atheismus fröne, und dass sie durch das Entfernen des atheistischen Zeichens göttlichen Schutz erhalten werden. Ich sage ihnen auch noch, dass sie sich „Falun Dafa ist gut: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ merken sollen. Wenn sie sich in entscheidenden Momenten daran erinnern, könnte möglicherweise ein Unglück in Glück verwandelt werden. Die meisten Menschen geben dann bereitwillig ihre Mitgliedschaften in der KPCh auf.
Wenn ich jemandem mit einem bestimmten sozialen Status begegne, der in einer Regierungsbehörde arbeitet, frage ich ihn zum Beispiel: „Angesichts Ihrer Position sind Sie bestimmt Parteimitglied, nicht wahr?“, was er in der Regel bestätigt. Ich erläutere dann: „Karl Marx, der Gründer des Kommunismus, war Satanist. Das Kommunistische Manifest beginnt sogar mit der Erwähnung eines Gespenstes – eines Gespenstes, das in Europa umgeht. Als Sie der Partei beitraten, haben Sie die Faust erhoben und geschworen, ihr Ihr Leben zu widmen und Ihre Bereitschaft erklärt, Ihr Leben für sie zu opfern. In Wirklichkeit haben Sie damit einen Eid auf Satan geleistet. Bedeutet das nicht, dass Sie sich unter seine Kontrolle gestellt haben?
Eide müssen erfüllt werden. Wir sind Nachkommen des Gelben Kaisers und des Yan-Kaisers und keine Nachkommen von Marx und Lenin. Sie sollten aus der Partei austreten. Sie können dabei ein Pseudonym oder einen Spitznamen verwenden. Es wird Ihr gegenwärtiges Leben oder Ihre Arbeit nicht beeinträchtigen. Lassen Sie uns wahre Kinder der chinesischen Nation sein, nicht Anhänger von Marx und Lenin. China ist ein göttliches Land, ein Land der Gottheiten, und wir gehören zum Volk des Göttlichen. Nach dem Austritt stehen Sie unter der Obhut des Göttlichen und der Buddhas.“ Nach diesen Ausführungen entscheiden sich die meisten Menschen für die drei Austritte.
Wenn die Zeit es erlaubt, erzähle ich ihnen, wie Falun Dafa sich auf der ganzen Welt verbreitet hat. Viele bestätigen dann: „Ich habe das während meiner Reisen im Ausland gesehen. Ich bin mir dessen bewusst.“ Dann schlage ich ihnen vor: „In diesem Fall sollten Sie ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ist gut‘ rezitieren. Es wird die positive Energie in Ihrem Körper steigern und Ihre Genesung unterstützen. Ich wünsche Ihnen eine rasche Genesung.“
Zusammenfassend ist es beim Erklären der wahren Umstände wichtig, die Perspektive des anderen zu berücksichtigen und den richtigen Einstiegspunkt zu finden. Das erhöht die Erfolgschancen erheblich. Je nach der verfügbaren Zeit und der Aufnahmefähigkeit einer Person können wir etwas mehr erzählen oder uns kurz halten. Wir sollten den richtigen Moment nutzen und sie ermutigen, aus der Partei auszutreten, während wir den Rest des Gesprächs entsprechend der Person weiterführen.
Natürlich gibt es auch Menschen, die sich weigern, aus der Partei auszutreten oder mit scharfen Worten reagieren. In solchen Fällen argumentiere ich nicht. Stattdessen sage ich: „Es tut mir leid – ich habe mich nicht klar ausgedrückt und bedauere, Sie verärgert zu haben. Bitte bedenken Sie, dass mir Ihr Wohl am Herzen liegt.“ Ich verabschiede mich still von ihnen, denke mit Güte an sie und hoffe, dass sie in Zukunft eine weitere Gelegenheit haben werden, die Wahrheit zu erfahren.
Wenn ich barmherzig bin, treten mehr Menschen aus der Partei aus
Einmal sah eine Frau um die 30, die sich mit einem Arm voller Medikamente der Servicetheke näherte. Sie schaute auf die Theke und dann auf das Regal darunter, offensichtlich auf der Suche nach einer großen Plastiktüte – der Art, die für medizinische Bildgebungsfilme verwendet wird. Der Arbeitstag neigte sich dem Ende zu und es waren keine Tüten mehr vorhanden. Da ich eine in der Tasche hatte, kramte ich sie heraus und gab sie ihr mit den Worten: „Hier, nehmen Sie diese.“ Mit tränenerstickter Stimme fragte sie: „Woher wussten Sie, dass ich danach suche?“ – „Sie tragen all diese Medikamente mit sich herum und haben nichts, um sie zu verstauen“, entgegnete ich. Daraufhin brach sie in Tränen aus.
„Meine Liebe, Sie sind noch so jung. Was ist los?“, fragte ich sanft. Sie nannte eine Erkrankung, eine ziemlich ungewöhnliche, an die ich mich nicht mehr erinnere. Der Kern war, dass die Krankheit schwer zu behandeln war und die Ärzte nur ihr Bestes versuchen konnten. Die Frau sagte: „Diese Medikamente kosten allein über tausend Yuan! Ich habe nicht so viel Geld; mein Bruder und meine Schwester mussten dafür aufkommen.“ – „Meine Liebe“, beruhigte ich sie, „machen Sie sich keine Sorgen. Lassen Sie mich Ihnen etwas Gutes sagen: Wenn Sie aufrichtig ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘ rezitieren und Ihre Mitgliedschaft in der Partei aufgeben, werden Sie in Sicherheit und geschützt sein.“ Sie war einverstanden.
Dann nahm ich einen 100-Yuan-Schein aus meiner Tasche und bot ihn ihr an mit den Worten: „Bitte nehmen Sie ihn an. Es ist nicht viel, aber genug, damit Sie sich ein paar Tage etwas zu essen kaufen können. Seien Sie unbesorgt, Sie haben heute wunderbare Nachrichten gehört und werden gerettet werden.“ Sie schob das Geld entschieden zurück und weigerte sich, es anzunehmen. Ich sagte: „Nun gut, merken Sie sich einfach, was ich Ihnen heute gesagt habe – es wird Ihnen wirklich helfen.“ Sie nickte zustimmend.
Wann immer ich die schmerzvollen und von Trauer gezeichneten Gesichter der Menschen sah, stieg Barmherzigkeit in mir auf. Mir ist klargeworden, dass auch sie aus höheren Ebenen stammen. Sie sind Verwandte unseres Meisters, haben sich in dieser weltlichen Gesellschaft verloren und verirrt und warten darauf, durch Falun Dafa gerettet zu werden. Ich verspüre eine starke Dringlichkeit, alles in meiner Macht Stehende zu tun, um sie zu aufzuwecken, ihnen zu helfen, eine strahlende Zukunft zu wählen und in ihre eigene himmlische Heimat zurückzukehren.
Sobald mich diese Barmherzigkeit erfüllte, fühlte sich jeder um mich herum wie ein enger Bekannter an. Es wurde völlig natürlich, ein Gespräch zu beginnen und die Menschen zu ermutigen, ihre Verbindung zu den Parteiorganisationen zu lösen. Manchmal brauchte es nur drei oder vier Sätze, damit sie zustimmten. Ich habe die immense Kraft der Barmherzigkeit wirklich erfahren.
Seit sieben Jahren kläre ich in Krankenhäusern über Falun Dafa und die Verfolgung auf. Ich habe mich von einer schüchternen und zögerlichen Person zu einer selbstbewussten und gelassenen Praktizierenden entwickelt. Während ich früher „um den heißen Brei herumredete“ gehe ich nun sofort zu einem offenen und direkten Gespräch über. Aus dem Nichts heraus habe ich einen Punkt erreicht, an dem ich an einem einzigen Tag bis zu 13 oder 14 Menschen helfen kann, gerettet zu werden. Jeder Schritt auf meinem Kultivierungsweg beruht auf der Stärkung und Führung durch den Meister. Während dieses Prozesses habe ich oft den Meister gebeten, dafür zu sorgen, dass Menschen mit Schicksalsverbindungen neben mir sitzen.
In den letzten Jahren habe ich das Zhuan Falun zweimal abgeschrieben und dreimal auswendig gelernt. Dadurch habe ich eine unerschöpfliche Quelle an Weisheit erhalten, um den Menschen die Fakten zu verdeutlichen, und mich spirituell weiterentwickelt. Es ist der Meister, der mich formt.
Danke, Meister! Danke, Dafa!
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