(Minghui.org) Die jährliche Konferenz zum Erfahrungsaustausch für Falun-Dafa-Praktizierende in Taiwan fand am 18. Oktober 2026 im Heping-Basketballstadion in Taipeh statt. Achtzehn Praktizierende berichteten davon, wie sie ihre Xinxing im täglichen Leben auf der Grundlage der Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verbessert haben. Zudem schilderten sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie beim Auswendiglernen des Zhuan Falun gewonnen hatten. Viele Zuhörer zeigten sich von den Berichten tief berührt und einige teilten daraufhin ihre eigenen Erfahrungen mit dem Auswendiglernen des Fa mit.
Das Abschreiben und Auswendiglernen des Zhuan Falun hilft mir, Toleranz zu entwickeln und über mich selbst nachzudenken
Shao Yuhua lernt das Fa auswendig, seit sie 2007 mit der Kultivierung begann. Anfangs schrieb sie das Fa ab. Da dies ein relativ langsamer Prozess ist, konnte sie sich besser konzentrieren und die Lehre in einem gemächlicheren Tempo durchdringen. Wenn sie eine Lektion abgeschrieben hatte, lernte sie diese auswendig. Inzwischen hat sie das gesamte Zhuan Falun bereits 20 Mal abgeschrieben und auswendig gelernt.
Shao berichtet, dass ihr das Auswendiglernen des Fa dabei geholfen hat, geistige Offenheit zu bewahren. Wenn sie nun von anderen kritisiert oder missverstanden wird, kann sie ruhig bleiben, anstatt sich sofort zu verteidigen oder anderen die Schuld zu geben. Sie erklärt, dass jeder Mensch seine eigenen festgefahrenen Vorstellungen hat, weshalb es sehr schwierig ist, diese zu ändern. Wenn man jedoch angesichts von Problemen Ruhe und Toleranz bewahrt, können sich Konflikte auf natürliche Weise auflösen. Sie beschreibt, dass sie dadurch eine neue Weite in ihrem Denken und Fühlen erfahren hat.
Bewältigung einer Familienkrise durch vernünftiges und besonnenes Überlegen
Eine Praktizierende berichtete auf der Konferenz von einer schwierigen Situation, die sie zu Hause durchlebte. Ihr Mann ist alkoholabhängig und wird gewalttätig, wenn er betrunken ist. Sie erzählte, wie sie die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht anwendet, um ihre Neigung zum Klagen und ihren Hass zu überwinden. Infolgedessen hat sich die Situation zu Hause verbessert.
Shao sagte, dieser Bericht habe sie sehr berührt, da sie selbst eine ähnliche Erfahrung gemacht habe.
Shao erinnerte sich an die Zeit, als Taiwan sich für Touristen aus Festlandchina öffnete; damals suchte sie häufig Touristenattraktionen auf, um Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen.
Als sie einmal nach Hause zurückkehrte, geriet ihr Mann in große Aufregung; er konnte nicht verstehen, warum sie so etwas getan hatte. Er hielt ihr eine lange Klinge – eine Art Hackmesser zum Holzspalten – an den Hals. Shao weinte nicht, machte keinen Lärm und leistete keinen Widerstand. Sie sah ihren Mann lediglich ruhig an und sagte dreimal hintereinander mit nachdrücklicher Stimme: „Leg es weg.“ Schließlich legte ihr Mann das Messer beiseite, und die Gefahr war abgewendet.
Diese Erfahrung lehrte Shao, dass man in einer solchen Situation nicht impulsiv handeln oder den anderen provozieren sollte. Eine Praktizierende sollte Vernunft, Weisheit und Güte zeigen und solch schädlichem Verhalten mit Ruhe und aufrichtigen Gedanken Einhalt gebieten.
Meine Gesundheit verbessert sich und in meiner Familie kehrt Harmonie ein
Bevor Huang Jinlian 2003 begann, Falun Dafa zu praktizieren, litt sie unter Asthma, Schilddrüsenproblemen und chronischen Kopfschmerzen. Zudem erlitt sie drei Fehlgeburten; sie war stets kränklich und antriebslos. Nicht lange nachdem sie mit der Kultivierung begonnen hatte, geschah es eines Nachts, als sie gerade zu Bett gegangen war. Plötzlich konnte sie nicht mehr atmen. Es fühlte sich an, als würde sie ersticken; sie wälzte sich hin und her, ergriffen von großer Angst. Da kam ihr plötzlich der Gedanke: „Ich bin eine Praktizierende, also gibt es kein Problem.“ Sie stand auf und las im Hong Yin. Nachdem sie das Buch zu Ende gelesen hatte, normalisierte sich ihre Atmung allmählich wieder.
Wenn es in der Folge zu ähnlichen Situationen kam, lernte Huang das Fa und machte die Übungen. Letztendlich verbesserte sich ihr Gesundheitszustand grundlegend, und sie benötigte weder Spritzen noch Medikamente.
Neben der Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erlebte auch Huangs Familie erfreuliche Veränderungen. Sie und ihr Mann betrieben eine Autowerkstatt, doch ihr Mann war spiel- und alkoholsüchtig. Sie stritten oft so laut, dass sie ihre Nachbarn störten. Als schließlich auch Angehörige ihrer weiteren Verwandtschaft mit der Kultivierung begannen, konnte ihr Mann seine Süchte überwinden. Es kehrte Frieden in die Familie ein, und auch ihr Werkstattbetrieb entwickelte sich gut. Die Nachbarn bemerkten: „Die Veränderungen in eurer Familie zeigen uns, dass Falun Dafa nicht Gewöhnliches ist.“
Seit mehr als 20 Jahren nutzt Huang ihre Freizeit, um das Zhuan Falun auswendig zu lernen, und sie korrigiert kontinuierlich ihre Gedanken und ihr Verhalten auf der Grundlage dieser Lehre. Wenn sie das Fa im Sinn hat, kann das Böse sie nicht stören. Nachdem sie mehrere große körperliche und geistige Prüfungen bestanden hatte, sagte Huang: „Wenn ich auf die Vergangenheit zurückblicke, wird mir klar: Ohne den Meister und das Dafa wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.“
Standhaft im Glauben bleiben – Groll und Minderwertigkeitsgefühle überwinden
Huang Yinqiu praktiziert Falun Dafa seit über 20 Jahren. Da ihr bewusst war, dass sich Praktizierende dem Fa angleichen müssen, fragte sie sich, ob sie das Fa auswendig lernen sollte. Dies veranlasste sie dazu, genau das zu tun. Sie begann damit, Satz für Satz und Abschnitt für Abschnitt auswendig zu lernen. Innerhalb von sechs Monaten hatte sie das Zhuan Falun zum ersten Mal vollständig auswendig gelernt. Durch das Auswendiglernen des Buches gelang es ihr, den langjährigen Groll, den sie gegenüber ihrer Schwiegermutter gehegt hatte, loszulassen.
Huang erinnert sich, dass sie – als sie beim Auswendiglernen der dritten Lektion den Abschnitt „Bei der Kultivierung muss man sich auf eine Schule konzentrieren“ erreicht hatte – von vier bedeutenden Buddhas und Daoisten träumte. Einer von ihnen sagte: „Wolltest du nicht schon immer einen Meister haben? Jeder von uns vieren besitzt einzigartige, außergewöhnliche Fähigkeiten. Such dir einen aus. Es liegt ganz bei dir, für wen du dich entscheidest.“ Sie antwortete: „Ich habe bereits einen Meister. Mein Meister ist Herr Li Hongzhi.“ Kaum hatte sie dies ausgesprochen, verschwanden die vier Gestalten in einer Rauchwolke. Das war eine Prüfung, um zu sehen, ob sie in ihrer Kultivierung im Falun Dafa standhaft blieb.
Huang berichtete, dass ihr das Auswendiglernen des Buches dabei geholfen hat, sich in Konfliktsituationen schnell selbst zu korrigieren. Früher war sie schüchtern und es mangelte ihr an Selbstvertrauen. Heute jedoch tritt sie mutiger und verantwortungsbewusster auf, wenn sie Menschen, die Falun Dafa nicht praktizieren, die Hintergründe erklärt.
Die Teilnehmer dieser Konferenz zum Erfahrungsaustausch merkten an, dass jeder seine ganz persönlichen Erlebnisse auf dem Kultivierungsweg hat. Sie hoffen, dass durch das Teilen dieser Erfahrungen immer mehr Menschen die Wahrheit über Falun Dafa erfahren. Zudem wünschen sie sich, dass diejenigen, die eine schicksalhafte Verbindung haben, zu Falun Dafa finden und diese einmalige Gelegenheit nicht verpassen.
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