(Minghui.org) Ich hatte das Glück, 1997 mit dem Praktizieren von Falun Dafa beginnen zu dürfen. Meister Li, der Begründer dieser Kultivierungsschule, errettete mich, einen mit Karma belasteten Menschen, aus dem Meer des Leidens dieser Welt und führte mich durch Falun Dafa auf den Weg der Rückkehr zu meinem wahren Selbst. In den fast 30 Jahren meiner Kultivierung war jeder Schritt von der barmherzigen Fürsorge und dem Schutz des Meisters begleitet. Seine tiefgründige Fa-Lehre hat mein Leben von Grund auf verändert.

Auf diesem Weg gab es Schwierigkeiten, Freuden und Glück. Für diese China Fahui schreibe ich einige meiner Kultivierungserfahrungen auf, um dem Meister und meinen Mitpraktizierenden von meinem Weg zu berichten.

Das Zusammenstellen von Materialien ist auch ein Prozess der Kultivierung

Seit über einem Jahrzehnt ist die Erstellung von Materialien mit Informationen über Falun Dafa ein Prozess der Verbesserung meines Charakters. Ich hatte das Gefühl, dass jeder Drucker, den ich benutzt habe, für das Fa bestimmt war, einen eigenen Geist besaß und still mit mir zusammenarbeitete, um Lebewesen zu helfen. Sie haben mir viel Freude bereitet und mir geholfen, viele meiner menschlichen Anhaftungen abzulegen.

Als ich in den Anfangsjahren Materialien vorbereitete und der Drucker nicht funktionierte, schaute ich nicht nach innen. Stattdessen gab ich dem Drucker die Schuld, da ich ihn für defekt und unbrauchbar hielt. Deshalb bat ich einen Mitpraktizierenden, jemanden zur Reparatur zu finden. Als der Techniker ihn einschaltete, funktionierte der Drucker einwandfrei. Doch er funktionierte bei mir immer noch nicht. Als ich den Techniker erneut um Reparatur bat, funktionierte er immer noch nicht. Der Techniker, der selbst praktizierte, riet mir, nach innen zu schauen und empfahl mir, das Fa intensiver zu lernen. Mir wurde klar, dass ich das Fa fleißig lernen und mich gemäß Dafa kultivieren musste.

Seitdem schaue ich immer zuerst nach innen, wenn etwas nicht funktioniert. Sobald ich die Ursache erkannt habe, funktioniert es sofort wieder.

Wenn ich meine Xinxing nicht im Griff hatte, bekam der Drucker Papierstaus und andere Probleme. In solchen Fällen schaute ich bei mir selbst nach, um zu erkennen, welche Anhaftungen ich hatte, die es den alten Mächten ermöglichten, die Situation auszunutzen. Ich war schockiert über meine Entdeckung. Mir wurde klar, dass meine negativen Gedanken alle auf menschlichen Anschauungen beruhten und darauf, wie schlecht ich mich von anderen behandelt fühlte. Jahrelange Entbehrungen und Leiden hatten in mir Groll geweckt. Die alten Mächte aus anderen Dimensionen hatten dies klar erkannt. Wie hätten sie es nicht ausnutzen können? Offensichtlich wussten sie, was in meinem Kopf vorging. Ich dachte wie ein Mensch, nicht wie eine Dafa-Jüngerin, was die alten Mächte verachteten. Der springende Punkt ist, dass die alten Mächte die Praktizierenden daran hindern wollen, zur Erleuchtung zu gelangen. Sie nutzen unsere Schwächen aus und versuchen, uns zu Fall zu bringen, um letztendlich ihr finsteres Ziel der Vernichtung zu erreichen.

Ich durchschaute die Machenschaften und die Verfolgung der alten Mächte und arbeitete hart daran, mich und meine Probleme zu korrigieren, während ich gleichzeitig Materialien erstellte.

Vor Kurzem bestand ich eine weitere große Xinxing-Prüfung. Meine Nachbarin Fang wohnt ganz in meiner Nähe, sodass wir uns jeden Tag sehen. Sie ist in meinem Alter und ich kenne sie seit Jahrzehnten. Sie kann schrecklich zornig sein und ist unglaublich geizig. Wo immer sie hingeht, nimmt sie alles mit, was sie sieht. Wenn man sich mit ihr unterhält, sagt sie häufig verletzende Dinge, in ihren Augen gibt es keinen einzigen guten Menschen. Deshalb versuchte ich, Abstand zu halten.

Fangs Mann war krank, musste häufig ins Krankenhaus und konnte nicht arbeiten. Hin und wieder baten sie meinen Mann, ihnen bei Arbeiten im Haushalt zu helfen. Da mir die Familie leidtat, hatte ich nichts dagegen. Mein Mann besitzt ein Motorrad, auf dem er Fang gelegentlich zum Markt mitnahm. Insgeheim ärgerte ich mich darüber.

In diesem Jahr kam Fang häufig zu uns nach Hause und wollte alles haben, was ihr ins Auge fiel. Ich schenkte ihr nicht viel Beachtung. Auch meinem Mann gefiel ihr Verhalten nicht, doch er wollte sie nicht darauf ansprechen. Eines Morgens kam Fang gegen sechs Uhr zu uns und bat meinen Mann, sie zum Markt zu fahren. Ich sagte: „Es ist noch so früh. Wir haben noch nicht einmal gefrühstückt.“ Fang erwiderte, sie müsse früh zum Markt, damit sie rechtzeitig zurück sei, um Mahjong zu spielen. Mein Mann zog sich sofort an und machte sich zum Aufbruch bereit. Ich sagte: „Lass uns doch zuerst frühstücken.“ Er antwortete, er werde etwas essen, wenn er zurückkomme. Dann stieg er auf sein Motorrad und fuhr Fang zum Markt.

Früher fiel es mir schwer, anderen zu verzeihen, doch inzwischen hatte ich mich sehr verändert. Trotzdem ärgerte ich mich noch immer über diese unerwartete Störung. Ich war wütend auf meinen Mann, weil er sich nicht durchsetzen konnte und einer Frau, der es an Anstand mangelte, widerspruchslos nachgab. Ebenso ärgerte ich mich über diese streitsüchtige Nachbarin, die im Dorf nicht nur Nichtpraktizierende, sondern auch Falun-Dafa-Praktizierende schikanierte. Als in Fangs Familie eine Hochzeit bevorstand, machte Aiyins Familie ihr kein Geschenk. Daraufhin beschimpfte Fang die Familie so lange, bis Aiyin ihr schließlich doch etwas schenkte. Auch gegen die Praktizierende Beishan hegte Fang einen Groll, obwohl diese ihr nichts getan hatte. Sie ging sogar zu Beishan nach Hause und fing dort einen Streit mit ihr an. Als Jing einmal versehentlich Geld verlor, hob Fang es auf und behielt es heimlich für sich. Später kam sie mehrmals zu Jing nach Hause und bat deren Mann, sie zum Markt zu fahren. Einige Praktizierende meinten, Fang nutze die Gutmütigkeit der Praktizierenden aus. Ich war der Ansicht, dass wir Praktizierenden sie durch unsere Nachgiebigkeit selbst zu diesem Verhalten ermutigt hatten.

Nachdem ich das Frühstück zubereitet hatte, beruhigte ich mich und dachte über die Situation nach. War es Zufall, dass Fang in mein Leben getreten war? Natürlich nicht. Würde sich ein göttliches Wesen über einen Menschen ärgern? Wenn wir Praktizierenden uns erhöhen und zum Göttlichen zurückkehren wollen, dürfen wir keinen Groll gegen andere hegen. War ich durch meinen Ärger nicht gerade wieder auf die Ebene eines gewöhnlichen Menschen zurückgefallen? Sobald ich das erkannte, löste sich der Groll in meinem Herzen auf.

Eine Stunde später kam mein Mann gut gelaunt zurück und brachte eine große Wassermelone mit. Wir frühstückten in aller Ruhe miteinander. Doch nach dem Frühstück kamen meine negativen Gefühle wieder hoch. Ich konnte mich nicht zurückhalten, fing erneut an, über Fang zu sprechen, und machte meinem Ärger über sie mit einigen abfälligen Bemerkungen Luft.

Als ich am nächsten Tag Informationsmaterialien vorbereitete, berührte ich versehentlich zweimal das Verbindungskabel zwischen Drucker und Computer. Beide Male kam es zu einem Kurzschluss, wodurch jeweils ein Blatt Papier unbrauchbar wurde. Anschließend erhöhte sich die eingestellte Druckauflage von selbst. Da wir die Materialien jeweils im Doppelpack druckten, entstanden acht zusätzliche Exemplare der „Minghui Weekly“ und acht weitere Exemplare von „Wishing You Peace“.

Mir wurde bewusst, dass ich seit vielen Jahren tief in meinem Inneren Groll, Konkurrenzdenken und Verachtung gegenüber Fang hegte. Jedes Mal, wenn ich mit ihr zu tun hatte, empfand ich Abneigung. Wie hätte der Meister meine Gedanken nicht kennen können? Warum war Fang in mein Leben getreten? Ich erkannte, dass der Meister diese Situation arrangiert hatte, um meine dämonische Natur zum Vorschein zu bringen. Dadurch sollte ich meine Anhaftungen erkennen und ablegen, mich von den Anschauungen der gewöhnlichen Menschen lösen und meine Xinxing erhöhen.

Wenn ich die Situation aus einem anderen Blickwinkel betrachtete, war Fang eine ganz gewöhnliche Frau, die im Dorf einen schlechten Ruf hatte und mit der deshalb niemand etwas zu tun haben wollte. Sie war über 70 Jahre alt, ihr Mann war krank und ihr Sohn nicht zu Hause. Wenn sie Hilfe brauchte, konnte sie sich nur an die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung wenden. Wir waren ihre Nachbarn. Mein Mann war gutherzig und stets hilfsbereit. Eigentlich sollte ich froh sein, einen so guten Mann an meiner Seite zu haben. Auch für Fang empfand ich nun Mitgefühl. Sollten wir Praktizierenden nicht gütig und mitfühlend sein? Was hatte ich denn in all den Jahren meiner Kultivierung im Dafa erreicht? Sollte ich anderen nicht mit Güte begegnen?

Endlich hatte sich mein Verständnis erhöht. Ich fühlte mich innerlich viel leichter und klarer. Alles um mich herum erschien mir angenehm und wohltuend. In den folgenden Tagen unterstützte ich Fang von ganzem Herzen, wann immer sie Schwierigkeiten hatte und meinen Mann um Hilfe bat. Eines Tages sagte Fang aufrichtig zu mir: „Du bist wirklich ein herzensguter Mensch.“

Erhöhung durch Schreiben

Bevor ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begann, liebte ich Literatur und schrieb einige Texte, die mir später als Grundlage für mein Schreiben dienten.

Im Frühjahr 2002 schrieb ich einen Brief, um die wahren Umstände darzulegen. Daraufhin wurde ich von den Behörden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) fälschlicherweise angeklagt und verfolgt. Angesichts dieser Verfolgung war ich gezwungen, mein Zuhause zu verlassen und wurde obdachlos. Ende des Jahres brachte mich ein anderer Praktizierender zurück in die Gegend. Ein freundlicher Praktizierender mietete mir eine Wohnung, damit ich die Bemühungen für die Fa-Berichtigung vor Ort unterstützen konnte.

Kaum hatte ich mich eingelebt, wurde ich eines Nachts von lauter Musik aus dem Tiefschlaf geweckt. Ich spürte, wie sich mein Körper in die Luft erhob und in eine himmlische Sphäre schwebte. Dort sah ich eine unüberschaubare Schar von Wesen, die sich versammelt hatten. Inmitten dieser gewaltigen Menge befand sich ein großer, prächtiger Lotusthron, der sich im Kreis drehte. Ich hatte den Eindruck, dass diese Wesen auf die Rückkehr ihres Herrn oder Königs warteten. Alle blickten mit leuchtenden Augen auf den leeren Thron. In ihren Blicken lagen grenzenlose Sehnsucht und eine tiefe Dringlichkeit. Voller Erwartung schauten sie unverwandt auf den Thron, ihre Gesichter waren von höchster Konzentration geprägt.

Ich erzählte einer Mitpraktizierenden von dem, was ich gesehen hatte. Sie ermutigte mich, mein Erlebnis aufzuschreiben und bei Minghui.org einzureichen. Nach der Veröffentlichung fand der Artikel unter den Praktizierenden vor Ort großen Anklang. Von da an begann ich, Erfahrungsberichte für den Austausch mit Mitpraktizierenden zu verfassen und bei Minghui.org einzureichen.

Die Anhaftung an Ruhm auflösen

Im Jahr 2008 richtete ich mit tatkräftiger Unterstützung von Mitpraktizierenden bei mir zu Hause eine kleine Produktionsstätte für Informationsmaterialien ein. Technisch versierte Praktizierende brachten mir bei, wie man Texte am Computer eingibt, das Layout gestaltet und Manuskripte versendet. So konnte ich meine Artikel fortan direkt am Computer verfassen und bei Minghui.org einreichen.

Als 2016 der Aufruf zur Einreichung von Beiträgen für den Falun-Dafa-Tag und die China-Fahui veröffentlicht wurde, bat mich eine Mitpraktizierende, ihr beim Verfassen eines Erfahrungsberichts zu helfen. Nachdem ihr Artikel auf Minghui.org erschienen war, fühlten sich andere Praktizierende dadurch sehr ermutigt. Sie baten mich daraufhin ebenfalls, ihnen beim Verfassen ihrer Beiträge für die nächste Konferenz zu helfen. Einige bezeichneten mich sogar als „Wunderautorin“. Nach außen gab ich mich bescheiden, doch insgeheim freute ich mich sehr über dieses Lob. Die beiden Koordinatoren erinnerten mich mehrmals daran: „Bitte entwickle keine Anhaftung an Ruhm.“

Ich war mir bewusst, dass das Streben nach Ruhm eine Anhaftung ist, die Kultivierende ablegen sollten. Doch durch das Lob meiner Mitpraktizierenden kam diese Anhaftung bei mir zum Vorschein, und ich wurde selbstgefällig. Wenn ich mich mit Praktizierenden traf, fragte mich manchmal jemand: „Stammt der Artikel in der ‚Minghui Weekly‘ von dir? Man erkennt sofort, dass du ihn geschrieben hast. Er ist wirklich gut gelungen.“ Ich bemühte mich, meine Freude nicht zu zeigen, doch innerlich war ich überglücklich. Dabei bemerkte ich nicht, dass sich auch Übereifer bei mir entwickelt hatte – eine weitere Anhaftung. Immer mehr Praktizierende baten mich, ihre Erfahrungen aufzuschreiben. Manche standen sogar Schlange, um meine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Natürlich sagte ich niemandem ab und war einen ganzen Monat lang außerordentlich beschäftigt. Doch nur wenige der eingereichten Artikel wurden veröffentlicht. Statt Minghui.org mit meiner Arbeit zu unterstützen, hatte ich den dort mitarbeitenden Praktizierenden zusätzliche Mühe bereitet. Das bedrückte mich sehr.

Ich begann, nach innen zu schauen, um meine Anhaftungen zu erkennen. Dabei stellte ich fest, dass hinter meinem Eifer beim Schreiben der Wunsch stand, möglichst viele Artikel veröffentlicht zu sehen, um mich unter den Mitpraktizierenden hervorzutun. Dahinter verbarg sich ein starkes Streben nach Ruhm. Erst nachdem ich diesen falschen Weg eingeschlagen hatte, erkannte ich die tiefere Bedeutung der Worte des Meisters:

„Die Erscheinung resultiert aus dem eigenen Herzen“ (Fa-Erklärung auf der Sitzung von The Epoch Times, 17.10.2009)

Das Streben nach persönlichem Gewinn und den Wunsch, sich besondere Verdienste zuzuschreiben, ablegen

Vor einem Jahr reichte ich meine Artikel bei mehreren Websites ein, darunter Minghui.org und andere von Falun-Dafa-Praktizierenden betriebenen Websites. Einige davon wurden auf beiden Seiten veröffentlicht. Warum tat ich das? Weil ich den starken Wunsch hatte, meine Artikel zu veröffentlichen. Ich dachte, wenn eine Website sie nicht veröffentlichen würde, täte es vielleicht eine andere, meine Bemühungen wären nicht umsonst und ich würde mein angestrebtes Ziel erreichen. Letztendlich war dies immer noch in egoistischen Motiven verwurzelt.

Im vergangenen Jahr veröffentlichte Minghui.org einen Artikel, in dem es darum ging, denselben Beitrag bei mehreren Zeitschriften einzureichen. Ich war bestürzt und erkannte, dass mein eigenes Vorgehen falsch gewesen war. Schon aus der Sicht eines gewöhnlichen Menschen zeugt es von mangelndem Respekt vor den Urheberrechten anderer, denselben Artikel bei mehreren Zeitschriften einzureichen. Aus der Sicht der Kultivierung verbirgt sich dahinter ein Streben nach persönlichem Vorteil, das Kultivierende ablegen sollten, sowie eine Anhaftung an Ruhm.

Seit einem Jahr gehe ich in dieser Hinsicht streng vor. Wann immer ich einen Entwurf fertigstelle und dieser Wunsch nach Lob in mir aufkommt, erkenne ich ihn sofort und unterbinde ihn. Ich bin eine Dafa-Praktizierende, daher muss ich das Urheberrecht meiner Mitpraktizierenden auf Dafa-Webseiten respektieren und an meine Mitpraktizierenden denken. Ich muss Selbstsucht durch Kultivierung ablegen. Als Kultivierende gewinnen wir das Leben im neuen Universum, daher sollten wir wissen, dass Selbstlosigkeit der Maßstab des neuen Universums ist. Bevor ich mit dem Schreiben beginne, entscheide ich zunächst, auf welcher Webseite der Artikel erscheinen soll, und reiche ihn später nur bei dieser einen ein.

In diesem Jahr habe ich eine weitere Anhaftung entdeckt. In den über 20 Jahren, in denen ich das Fa durch mein Schreiben bestätigt habe, hatte ich oft das Gefühl, eine großartige Schriftstellerin zu sein, da ich so viele Artikel verfasst habe. Ist das nicht offensichtlich so, als würde ich mir zusätzliche Verdienste anrechnen, obwohl es doch der Meister ist, der mir so sehr geholfen hat? Ich liebte die Literatur schon, bevor ich mit dem Praktizieren begann. War das nicht schon vor langer Zeit vom Meister so arrangiert worden? Kümmert sich der Meister nicht um jeden Dafa-Praktizierenden über unsere vielen Leben hinweg? Was war der Grund für meine Einreichung bei Minghui.org? Es lag daran, dass mein Hauptbewusstsein in jenem Jahr meinen Körper verließ und in eine andere Dimension ging. Ich sah die großartige Szene jener Wesen, die sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Herrn warteten. Damals begann ich, Artikel zu schreiben und einzureichen. Man kann sagen, dass der Meister mich zu Minghui.org geführt hat.

Früher, als ich noch nicht praktizierte, musste ich mir oft den Kopf zerbrechen und große Mühe geben, um etwas zu schreiben, das für eine Veröffentlichung geeignet war. Seit ich Falun Dafa praktiziere, fällt mir das Schreiben von Jahr zu Jahr leichter. Sobald ich eine Vorstellung davon habe, was ich schreiben möchte, fließen die Worte wie von selbst. Mir ist bewusst, dass der Meister meine Weisheit geöffnet und mir eine göttliche Feder geschenkt hat, damit ich mich in diesem reinen Umfeld des Dafa kultivieren kann. Worauf sollte ich also stolz sein? Was könnte ich ohne den Meister ausrichten? Nichts. Auch den Redakteuren von Minghui möchte ich von Herzen für ihre unermüdliche Arbeit an meinen eingereichten Artikeln danken.

Glücklich darüber, dass Menschen gerettet werden

Seit ich begonnen habe, den Menschen persönlich die wahren Umstände zu erklären, habe ich unterwegs stets Informationsmaterialien über Falun Dafa dabei, die ich bei passenden Gelegenheiten verteile. Auch den Händlern, die ins Dorf kommen, um ihre Waren anzubieten, erzähle ich von der Verfolgung.

Ein freundlicher junger Mann kommt regelmäßig ins Dorf, um Getreide und Speiseöl zu verkaufen. Vor zwanzig Jahren erfuhr er die wahren Hintergründe über Falun Dafa und trat daraufhin aus der kommunistischen Jugendorganisation „Junge Pioniere“ aus. Seitdem nimmt er die Informationsmaterialien, die ich ihm anbiete, stets gerne entgegen und bedankt sich jedes Mal mit einem Lächeln. Ich kann deutlich erkennen, dass er die Güte von Falun Dafa wirklich verstanden hat. Er und seine Familie wurden dafür gesegnet.

Im Laufe der Jahre verkaufte der junge Mann den kleinen Supermarkt seiner Familie, kaufte ein großes Haus und eröffnete einen großen, gut organisierten Supermarkt, einen der besten der Stadt. Seine Familie verkauft nicht nur Getreide und Öl, sondern auch Lebensmittel und Artikel des täglichen Bedarfs sowie Geflügel- und Viehfutter (wobei die Waren per Lkw direkt an die Haustüren der Bauern geliefert werden). Sein Umsatz ist beeindruckend. An Markttagen herrscht in seinem Supermarkt stets reger Betrieb, und es gibt einen ständigen Strom von Kunden. Er und seine Frau sind so beschäftigt, dass sie vier oder fünf Verwandte eingestellt haben, die ihnen beim Verkauf ihrer Waren helfen. Jedes Neujahr verkauft er eine große Auswahl an Feuerwerkskörpern. Ihr Haus ist mittlerweile zu klein, sodass sie eine weitere Wohnung mieten mussten.

Der Besitzer einer Metzgerei zögerte zunächst, die Materialien anzunehmen, die ich ihm beim ersten Mal anbot. Nachdem ich ihm die Fakten erklärt hatte, verstand er es und nahm dann alles an, was ich ihm gab. Ich gab der Frau des Metzgereibesitzers mehrere Vorträge des Meisters, wie zum Beispiel „Warum gibt es die Menschheit“, und sie hat sie immer aufbewahrt. Diese Frau ist ein sehr freundlicher Mensch. Sie behandelt mich immer höflich, wenn ich ihren Laden besuche, und hat mir sogar Geschenke gemacht. Sie legt die Minghui-Kalender zur Aufklärung über die wahren Umstände, die ich ihnen jedes Jahr gebe, auf ihren Schreibtisch im Laden, damit mehr Menschen sie sehen können. Auch diese Familie wurde gesegnet, weil sie die Tatsachen erkannt hat und Dafa-Praktizierende freundlich behandelt. Vor einigen Jahren konnten sie täglich ein Schwein verkaufen. In den letzten Jahren habe ich ihnen oft Banknoten mit aufgedruckten Dafa-Botschaften gegeben, und ihr Geschäft hat sich wirklich ganz positiv entwickelt. Im Laufe der Jahre war ihr Fleisch das meistverkaufte und am reichlichsten verfügbare in der Stadt. Heutzutage verkaufen sie drei oder vier Schweine pro Tag, an Feiertagen fünf oder sechs und manchmal sogar sieben!

Sie haben verstanden, dass ihr Glück von Falun Dafa kommt. Letztes Jahr ging ich zu ihnen, um ihnen Geldscheine mit aufgedruckten Dafa-Botschaften zu bringen. Ihr Laden war sehr voll, sodass ich draußen warten musste. Ich sah, wie die Leute herbeieilten, um Fleisch zu kaufen, der Besitzer das Fleisch zerteilte und seine Frau das Geld kassierte. Sie benutzten meine Geldscheine, um ihren Kunden Wechselgeld herauszugeben, und zwei Stapel Geldscheine waren schnell verschwunden. Als es endlich ruhiger wurde, zeigte die Frau des Besitzers auf all die Geldscheine in der Schublade und sagte zu mir: „Dieses Geld verdanken wir alles dir.“

Wenn ich in ihren Laden ging, um Fleisch zu kaufen, gewährte mir der Besitzer immer einen Rabatt, seine Frau gab mir etwas extra, und manchmal verkauften sie mir Rippchen zu einem günstigen Preis. Das löste bei mir Unbehagen aus, also schenkte ich ihnen ein paar Erdnüsse, eine lokale Spezialität aus meiner Heimatstadt, und wir wurden gute Freunde.

Vor dreißig Jahren litt ich schwer unter zahlreichen Beschwerden. Heute, dreißig Jahre später, erfreue ich mich eines glücklichen Lebens und der Segnungen von Falun Dafa. Der Meister hat mir so viel gegeben, während ich selbst so wenig getan habe. In der verbleibenden, äußerst begrenzten Zeit, in der die Fa-Berichtigung in ihre letzte Phase eintritt, muss ich mich noch mehr anstrengen, um mit meinen Mitpraktizierenden Schritt zu halten.