(Minghui.org) Ich praktiziere Falun Dafa seit 26 Jahren. Als die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 ihre Verfolgungskampagne gegen Falun Dafa startete, täuschte die von der Partei erfundene Propaganda viele Menschen. Der Zweck der Verteilung von Informationsmaterialien besteht darin, den Menschen die Fakten zu verdeutlichen, die Grundlage für Praktizierende zu schaffen, die persönlich über Dafa sprechen, und den Menschen mehr Gelegenheiten zu bieten, durch Dafa errettet zu werden.

Zunächst mich selbst solide kultivieren

Im Januar 2024 bildeten einige von uns unter der Koordination von Frau Jia ein Team, um Informationsmaterialien zu verteilen, darunter „Warum gibt es die Menschheit?“, „Warum ist die menschliche Welt ein Ort im Nebel?“ und die Minghui Weekly. Wir verteilten diese regelmäßig. Wenn uns eine Gegend unbekannt war, fuhren wir vorher mit unseren Motorrädern herum, um die Straßenverhältnisse und die Anzahl der Haushalte zu prüfen, damit wir eine klare Vorstellung davon hatten, wie wir vorgehen sollten.

Während wir Informationsmaterial verteilten, wurde jedem von uns bewusst, dass unsere Anhaftungen im Laufe des Kultivierungsprozesses aufgedeckt und beseitigt werden würden. Dadurch würde sich auch unsere Xinxing verbessern.

Normalerweise kam es, sobald der Zeitpunkt für die Verteilung festgelegt war, während ich mein Fa-Lernen vertiefte und aufrichtige Gedanken aussandte, zu einem Kampf zwischen meinen aufrichtigen Gedanken und meinem menschlichen Denken. Eine Substanz der Angst flammte auf, begleitet von Gedanken wie: „Was, wenn ich von Menschen, die die Wahrheit nicht kennen, denunziert werde? Was, wenn ich verfolgt werde? Was, wenn ich nicht rechtzeitig nach Hause komme? Was, wenn wir uns nicht mehr finden können, nachdem zwei Gruppen von Praktizierenden die Verteilung der Materialien beendet haben?“

Ich hatte viele negative Gedanken dieser Art. Da ich jedoch fest entschlossen war, mit den Materialien die wahren Umstände zu erklären und dabei zu helfen, Lebewesen zu erretten, wehrte ich jede Anhaftung ab, sobald sie auftauchte. Ich dachte: „Das wurde mir von den alten Mächten aufgezwungen. Das sind negative Gedanken, die durch weltliche Anschauungen entstanden sind. Sie stammen nicht aus meinem wahren Selbst und ich bin entschlossen, sie aufzulösen.“

Da ich nach diesen Ausflügen sehr spät nach Hause kam, sagte ich zu meinem Mann: „Ich komme heute Abend erst spät zurück, mach dir keine Sorgen um mich.“ Bevor ich das sagte, verspürte ich jedoch eine gewisse Besorgnis, weil ich befürchtete, er könne versuchen, mich davon abzuhalten oder sich darüber aufregen. Doch hinterher dachte ich, dass jedes Wesen auf der Welt wegen des Fa gekommen sei. Wenn die wissende Seite meines Mannes erkennen würde, dass er eine Praktizierende dabei unterstützte, Lebewesen zu erretten, wäre er überglücklich – wie könnte er da überhaupt wütend sein? Als ich meinem Mann also sagte, dass ich spät nach Hause kommen werde, sagte er kein Wort.

Durch das regelmäßige Verteilen von Informationsmaterial nahm die Zahl der negativen Gedanken, die in mir auftauchten, allmählich immer weiter ab. Als wir das Material abholten und uns auf unsere Motorräder schwangen, war mein erster Gedanke: „Der Meister ist direkt neben mir und die acht Arten himmlischer Gesetzeswächter ebnen uns den Weg.“ In diesem Moment war ich voller aufrichtiger Gedanken.

Sobald wir mit der Verteilung der Materialien begannen, wurden wir von einem heiligen Gefühl für unsere Mission, Lebewesen zu erretten, erfüllt. Der gütige Meister wachte stets über uns. Dank der harten Arbeit der Praktizierenden an den Produktionsstätten und der Zusammenarbeit unter den Praktizierenden, die aufrichtige Gedanken aussandten, gelang es uns jedes Mal, alle Informationsmaterialien erfolgreich an die Lebewesen zu überbringen.

Anhaftungen beseitigen

Im vergangenen Jahr beschäftigte ich mich intensiv mit dem Fa. Mir wurde klar, dass man als Schüler in der Phase der Fa-Berichtigung die Zeit schätzen sollte, die uns der barmherzige Meister durch seine große Geduld gewährt hat. Zuvor hatte ich mich nicht gut verhalten und erkannt, dass ich große Fortschritte machen musste, um den Rückstand aufzuholen.

Die anderen Praktizierenden in meiner Fa-Lerngruppe sind Frau Yi, Frau Bing und Frau Ding. Ihr Kultivierungszustand und ihr Auftreten bei der Errettung von Lebewesen ermutigten mich. Ich entwickelte mich weiter, indem ich beobachtete, wie sie Informationsmaterial verteilten und die Menschen persönlich über die Fakten aufklärten.

Ich tat mich mit Frau Yi, Frau Bing und Frau Ding zusammen. Frau Bing und ich fuhren mit unseren Motorrädern, wobei jede von uns eine Mitfahrerin mitnahm – Frau Ding beziehungsweise Frau Yi. Einmal machten Frau Yi und ich uns auf den Weg, um das Gelände und die Straßenverhältnisse in dem Gebiet zu erkunden, in dem wir in mehreren, zwischen zwei Tälern gelegenen Dörfern Materialien verteilen wollten. Von der Hauptstraße zweigten schmale Schluchtenwege ab, an denen weit in die Ferne verstreut Bauernhäuser standen. Wir wollten keinen einzigen Haushalt auslassen. Eine dieser Schluchtenstraßen war besonders schmal und kurvenreich und ohne Schutzplanken am Straßenrand.

Nachdem ich nach Hause zurückgekehrt war, war ich sehr beunruhigt und konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Was sollten wir tun? Wir mussten diese Fahrt natürlich unternehmen, aber selbst tagsüber konnte das Befahren dieser Straße schon nervenaufreibend sein. Wie um alles in der Welt sollten wir das in stockfinsterer Nacht bewältigen, wenn uns plötzlich ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung entgegenkäme?

Am nächsten Tag teilte ich meiner Gruppe meine Bedenken mit. Frau Yi sagte: „Was wir tun, ist das Aufrichtigste im ganzen Universum. Der Meister kümmert sich um alles, was gibt es also zu befürchten? Mach dir keine Sorgen. Ist das nicht eine Anhaftung?“

Mir wurde klar, dass mein erster Gedanke nicht dem Meister gegolten hatte und dass dies ganz offensichtlich der Unterschied zwischen mir und Frau Yi war. Da verschwand meine Abneigung, mich mit Widrigkeiten auseinanderzusetzen, augenblicklich. Ich erkannte mein Verlangen nach Bequemlichkeit, meine Angst vor Schwierigkeiten, meine Abneigung gegen Entbehrungen und meine Neigung, Dinge zu sehr zu überdenken und mir Sorgen zu machen. Vor allem aber dachte ich in diesem entscheidenden Moment nicht an den Meister. Das war nicht die Geisteshaltung einer Praktizierenden.

Am nächsten Abend fuhren wir zum Verteilen der Informationsmaterialien diese schmale, kurvenreiche Betonstraße entlang. Als wir zurückkamen, hatten wir beide das Gefühl, die Straße sei breit und eben gewesen! Da Frau Yi weniger negative Gedanken gehabt hatte, schien sie sich beim Verteilen der Materialien geradezu übernatürlich zu bewegen.

Lebewesen warten auf ihre Erlösung

Eines Nachts Ende März letzten Jahres machten sich drei Gruppen mit jeweils zwei Praktizierenden auf den Weg in die Berge, um Informationsmaterial zu verteilen. Jedes Team war für eine bestimmte Schlucht zuständig. Die Höfe dort lagen weit verstreut, doch jeder Haushalt hatte Hunde und Überwachungskameras. Wir verteilten das Informationsmaterial, indem wir uns von der Mitte der Schlucht aus nach außen vorarbeiteten.

Die Überwachungssysteme gaben verschiedene Alarmtöne und Durchsagen von sich, wie zum Beispiel: „Sie haben einen überwachten Bereich betreten. Bitte verlassen Sie den Bereich freiwillig.“ Wir sendeten weiterhin aufrichtige Gedanken aus, wiesen die Überwachungssysteme an, nur die schlechten Menschen aufzuzeichnen, nicht die guten, und baten sie, sich an die heiligen Sätze zu erinnern: „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“

Als ich mich einem Haus ohne Umzäunung näherte, ging die Sicherheitsbeleuchtung des Grundstücks an. Der Hausbesitzer trat heraus und fragte: „Warum sind Sie hier?“ Ich antwortete: „Ich bin gekommen, um Ihrem Haus Glück zu bringen.“ Er fragte: „Was für ein Glück?“ Ich sagte: „Es ist die Wahrheit über Falun Dafa. Wenn Sie sie annehmen, werden Sie gesegnet sein.“

Er nahm die wunderschön verpackten Informationsmaterialien entgegen. In diesem Moment kam auch seine Frau hinzu. Es war herzerwärmend, dieses Paar zu sehen, wie es die Materialien im Licht las. Ich sagte: „Entschuldigen Sie bitte die Störung; Sie können gerne wieder hineingehen und dort weiterlesen. Bewahren Sie die Materialien gut auf. Ich wünsche Ihnen Sicherheit!“

Als ich weiterging und mich umdrehte, stand das Paar immer noch da und sah mir nach. Ich hob meine rechte Hand und winkte, um ihnen zu signalisieren, dass sie wieder hineingehen sollten. Es war, als hätten sie schon sehr lange auf die Wahrheit gewartet.

Ein anderes Mal machten wir uns zu fünft in zwei Gruppen auf den Weg zu einer steilen, abgelegenen Bergschlucht. Mein Team verteilte Materialien von der Schlucht aus in Richtung Außengebiet, während das andere Team vom nahegelegenen Dorf aus in Richtung Schlucht arbeitete. Frau Yi hatte gerade zwei Haushalte besucht und war beim dritten angekommen, wo sich die Familie soeben von einigen Gästen verabschiedete.

Ein Mann mittleren Alters fragte: „Was machen Sie hier?“ Frau Yi antwortete: „Ich bringe Ihrer Familie Segen. Bitte schauen Sie sich diese Informationsmaterialien einmal an.“ Dann legte Frau Yi ihm die Materialien in die Hand. Mehrere Familienmitglieder versammelten sich um den Mann und lasen gemeinsam darin. Frau Yi machte sich auf den Weg zum nächsten Haushalt. Der Mann blickte auf und sagte laut: „Muss ich dafür bezahlen?“ Frau Yi antwortete: „Nein, wir wollen nur, dass Sie sicher sind.“

Nachdem wir die Verteilung der Materialien in den drei Schluchten abgeschlossen hatten, machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Dorf, um den Rest dort zu verteilen. Als wir beim letzten Haushalt ankamen, traf gerade auch die andere Gruppe von Praktizierenden dort ein, während das allerletzte Informationsmaterial an den allerletzten Haushalt übergeben wurde. Das Timing war perfekt. Einige von uns riefen aus: „Alles ist genau nach dem geordneten Arrangement des Meisters abgelaufen!“

Das Fa gut lernen, aufrichtige Gedanken stärken

Da ich nicht viel Arbeit auf dem Hof zu erledigen habe, habe ich mehr Freizeit, um das Fa zu lernen. Meine Mitpraktizierenden tragen eine viel größere Arbeitsbelastung. Neben unserem gemeinsamen Fa-Lernen am Abend finden sie alle tagsüber Zeit, eine Lektion im Zhuan Falun zu lesen. Während der Arbeit hören sie sich Podcasts über Erfahrungsberichte von Praktizierenden an. Sie kultivieren sich und erhöhen sich, indem sie dabei helfen, Lebewesen zu erretten. Ihre aufrichtigen Gedanken werden dabei immer stärker.

Seit Januar 2024 sind wir bis heute alle zwei Wochen unterwegs gewesen, abgesehen von zwei Fällen, in denen ein Praktizierender vor Ort verfolgt wurde und wir unsere Reise absagen mussten. Durch diesen Prozess ist unsere Kultivierung immer reifer geworden.

Als wir anfingen, wurde Frau Ding zweimal von ihrem Mann ausgesperrt, als sie mit dem Verteilen der Materialien fertig war. Sie verstand, dass er ihr dabei half, Anhaftungen wie Groll, Wettbewerbsdenken und emotionale Unausgeglichenheit abzulegen.

Vor ein paar Tagen fuhren wir an einen Ort, der etwa 16 Kilometer entfernt lag. Frau Ding hatte den ganzen Tag damit verbracht, Beeren zu pflücken. Als wir uns am Abend trafen, war es bereits 18.30 Uhr. Sie nahm nur eine schnelle Mahlzeit zu sich. Nachdem wir aufrichtige Gedanken ausgesendet hatten, machten wir uns um 19.30 Uhr auf den Weg. Frau Dings Knöchel war geschwollen, daher sagte sie: „Wenn ich vom Motorrad absteige, muss ich einfach zuerst den anderen Fuß aufsetzen; das wird das Verteilen der Materialien aber nicht beeinträchtigen.“ Als wir jedoch zu Hause ankamen, war es bereits Mitternacht.

Anfangs beschimpfte Frau Yis Ehemann sie und drohte ihr mit der Scheidung, wenn sie spät nach Hause kam. Sie bewahrte jedoch ihre Xinxing und wurde nie wütend, egal wie sehr ihr Mann versuchte, einen Streit zu beginnen. Wenn ihr Mann heute sieht, dass sie spät nach Hause kommt, lässt er sie morgens etwas länger ausschlafen.

Einmal fuhr Frau Bing mit ihrem Motorrad zu einem Markt, um dort Informationsmaterial zu verteilen. Als sie eine schmale Gasse entlangfuhr, kam sie an eine Kurve mit einer Steinmauer. Sie war unaufmerksam und ihr linker Fuß blieb in einem Loch stecken. Die Schmerzen waren unerträglich und ihre Zehen schwollen an. Trotzdem hinderte sie das nicht daran, an diesem Abend weiterhin Informationsmaterial zu verteilen.

Letzten Monat sagte die Schwiegertochter von Frau Bing: „Mama, der Hinterreifen unseres Motorrads hat einen Platten und muss repariert werden.“ Noch am selben Abend stieg Frau Bing, ohne auch nur einen Blick auf den Reifen zu werfen, auf ihr Motorrad und machte sich mit Frau Ding auf den Weg. Sie fuhren in eine fast 10 Meilen entfernte Gemeinde und legten insgesamt 20 Meilen zurück. Am nächsten Morgen stellte sie fest, dass sowohl der Vorder- als auch der Hinterreifen des Motorrads platt waren. Frau Bing rief aus: „Der Meister beschützt seine Schüler wirklich zu jeder Zeit!“