(Minghui.org) Am 25. April 2026 veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Chicago eine Kundgebung im Gedenken an den 27. Jahrestag des Appells vom 25. April in Peking. Sie führten die Übungen vor, sprachen mit Passanten über die positiven Wirkungen des Praktizierens von Falun Dafa und berichteten ihnen davon, wie die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) diesen spirituellen Kultivierungsweg verfolgt.

Praktizierende versammeln sich am 25. April 2026 vor dem chinesischen Konsulat, um den Jahrestag des Appells vom 25. April 1999 zu begehen

Passanten erfahren von Falun Dafa und der Verfolgung durch die KPCh

Erinnerung an den Appell vom 25. April

Frau Su sprach über den Appell vom 25. April in Peking. Sie berichtete, dass im April 1999 eine Zeitschrift aus Tianjin einen verleumderischen Artikel über Falun Dafa veröffentlicht habe. Daraufhin seien Praktizierende zum Herausgeber gegangen, um zu erklären, was Falun Dafa ist. Nachdem die Polizei 45 von ihnen verhaftet habe, hätten die Behörden von Tianjin jene Praktizierenden, die deren Freilassung forderten, angewiesen, nach Peking zu gehen, um die Angelegenheit dort zu klären. Infolgedessen hätten sich am 25. April 1999 zahlreiche Praktizierende zum Nationalen Beschwerdeamt in Peking begeben.

„Die Praktizierenden folgen den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht“, so Su. „Niemand rief Parolen. Sie standen ruhig da, lasen die Falun-Dafa-Bücher oder führten die Übungen aus. Sie behinderten nicht den Verkehr und sammelten sogar den Müll auf. Doch die KPCh behauptete, sie würden ‚das Hauptquartier der KPCh belagern‘, und nutzte dies als Vorwand, um die Verfolgung zu beginnen.“

Sie erklärte, dass die Praktizierenden ruhig und diszipliniert gewesen seien, weil sie den Prinzipien von Falun Dafa gefolgt seien. In den vergangenen 27 Jahren hätten die Praktizierenden die Öffentlichkeit weiterhin über die Verfolgung aufgeklärt.

Zum Gedenken an den Appell

Frau Xu berichtete, sie habe im Jahr 1997 begonnen, Falun Dafa zu praktizieren, da ihre Mutter von Magenkrebs geheilt worden sei, nachdem sie mit dem Praktizieren begonnen habe.

„Bei meiner Mutter wurde Magenkrebs diagnostiziert, als sie 59 Jahre alt war. Ihre Prognose war sehr schlecht“, erinnerte sich Xu. „Nachdem sie begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, erholte sie sich. Heute ist sie 90 Jahre alt, lebt bei mir und ist gesund. Ich habe miterlebt, wie sehr sie sich verändert hat, das hat mich tief bewegt.“

Nachdem sie begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, verbesserten sich sowohl Xus Gesundheit als auch ihr Charakter. „Falun Dafa lehrt mich, die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu befolgen – sowohl in der Art, wie ich die Dinge betrachte, als auch im Umgang mit anderen Menschen. Ich war fassungslos, als die KPCh im Jahr 1999 die Verfolgung begann; denn ich bin der Überzeugung, dass Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht die grundlegendsten und zentralsten Werte für einen Menschen darstellen. Werden diese Werte verleugnet, verliert die Gesellschaft ihre wichtigsten Grundwerte.“

Xu erzählte zudem, sie habe seit 1999 jedes Jahr am 25. April an dem Protest vor dem chinesischen Konsulat in Chicago teilgenommen. „Für mich ist dies meine Verantwortung.“

Öffentlichkeit unterstützt die Veranstaltung

Ella Zaen (links) und ihr Freund Mitchell Siegel beim Protest

Mitchell Siegel, ein Rechtsanwalt aus Chicago, und seine Freundin Ella Zaen, eine Buchhalterin, waren entsetzt, als sie von der nunmehr 27-jährigen Verfolgung durch die KPCh erfuhren. Sie bewunderten die Beharrlichkeit der Praktizierenden und unterzeichneten die Petition, die den US-Senat dazu aufruft, das „Falun-Gong-Schutzgesetz“ zu verabschieden.

Mitchell meinte: „Ich finde, sie [die Praktizierenden] leisten hervorragende Arbeit. Sie treten mit einer solchen Friedfertigkeit auf, dass sie es den Menschen ermöglichen, sich auf die Probleme zu konzentrieren, die durch die KPCh verursacht werden. Dies ist eine großartige Art, ihre Botschaft zu vermitteln, und ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit, meine Unterstützung zum Ausdruck bringen zu können.“

Ella fügte hinzu: „Wie Mitchell sagte, sind sie so friedlich. Danke, dass ihr uns auf dieses Problem aufmerksam gemacht habt.“

Jeremy Lincoln

Jeremy Lincoln vertrat: „Wenn jeder die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht praktizieren würde, wäre diese Welt ein Paradies. Ich werde im Internet nach dem Buch Zhuan Falun suchen und es lesen. Ich halte das für sehr gut. Mir gefällt die Art und Weise, wie sie für die Glaubensfreiheit protestieren. Ich glaube, die KPCh führt die Verfolgung durch, weil Falun Dafa gut ist und so viele Menschen es praktizieren. Doch jede Tyrannei – einschließlich des Kommunismus – darf nicht existieren.“

Ameer Awad

Ameer Awad, der von den Gruppenübungen angezogen wurde, meinte: „Diese Meditation ist gut für jeden. Wir brauchen Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in allen Bereichen unseres Lebens.“

Er war entsetzt, als er von der Verfolgung durch die KPCh in China erfuhr. „Wir sollten diese Verfolgung sofort beenden. Praktizierende sollten Glaubens- und Freiheit zum Praktizieren haben – so, wie wir sie hier in den USA haben.“

Mo Alhama (links) und sein Freund Jorge Vanegas

Jorge Vanegas aus Chicago und sein Freund Mo Alhama aus Portage, Indiana, unterzeichneten die Petition. Mo sagte: „Dies ist eine wunderbare Praxis. Ich hoffe, dass die Praktizierenden in China bald die Freiheit haben, sie praktizieren.“

Trevon Sampson (links) und Taniyah Tunstill unterschreiben die Petition

„Ich bin froh, diese Informationen erhalten zu haben und über das Thema aufgeklärt worden zu sein“, so Taniyah. „Ich finde, sie [die Praktizierenden] dürfen nicht verfolgt werden. Diese Praxis ist so friedlich, doch die Verfolgung ist der Wahnsinn.“

Hintergrund: Was ist der Appell vom 25. April?

Falun Dafa (auch bekannt als Falun Gong) wurde erstmals 1992 von Herrn Li Hongzhi in Changchun, China, der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese spirituelle Disziplin wird heute in über 100 Ländern weltweit praktiziert. Millionen von Menschen haben die Lehre, die auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sowie fünf sanften Übungen basieren, angenommen und dabei eine Verbesserung ihrer Gesundheit und ihres Wohlbefindens erfahren.

Am 23. und 24. April 1999 griffen Polizeibeamte in Tianjin, einer Stadt nahe Peking, Dutzende von Praktizierenden an und verhafteten sie. Diese hatten sich vor den Geschäftsräumen einer Zeitschrift versammelt, um Fehler in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu erörtern, der Falun Dafa angriff. Als sich die Nachricht von den Verhaftungen verbreitete und weitere Praktizierende bei den Behörden nachfragten, wurde ihnen mitgeteilt, sie müssten ihre Anliegen in Peking vorbringen.

Am darauffolgenden Tag, dem 25. April, versammelten sich rund 10.000 Falun-Dafa-Praktizierende spontan vor dem Zentralen Beschwerdeamt in Peking, genauso, wie es ihnen von den Behörden in Tianjin angewiesen worden war. Die Versammlung verlief friedlich und geordnet. Mehrere Vertreter von Falun Dafa wurden zu einem Gespräch mit dem chinesischen Premierminister Zhu Rongji und Mitgliedern seines Stabes gebeten. Noch am selben Abend wurden die Anliegen der Praktizierenden beantwortet: Die in Tianjin festgenommenen Praktizierenden wurden freigelassen, und alle kehrten nach Hause zurück.

Jiang Zemin, der damalige Führer der KPCh, empfand die wachsende Popularität dieser spirituellen Disziplin als Bedrohung für die atheistische Ideologie der Partei und erließ am 20. Juli 1999 den Befehl, Falun Dafa zu verbieten.

Minghui.org hat den Tod Tausender Praktizierender infolge der Verfolgung im Laufe der Jahre bestätigt. Die tatsächliche Zahl wird jedoch als weitaus höher vermutet. Zahlreiche weitere wurden aufgrund ihres Glaubens inhaftiert und gefoltert.

Es liegen konkrete Beweise dafür vor, dass die KPCh den Organraub an inhaftierten Praktizierenden billigt, welche ermordet werden, um die Organtransplantationsindustrie zu versorgen.