(Minghui.org) Im Jahr 1995, als ich 35 Jahre alt war, litt ich unter zahlreichen Krankheiten, darunter das chronische Erschöpfungssyndrom, eine sechs Zentimeter große Wucherung an meiner Gebärmutter, Flüssigkeit in der Lunge, chronische Bauchschmerzen und starke Kopfschmerzen, sobald ich im Winter nach draußen ging. Ich war zu schwach, um zu arbeiten, und nahm alle sechs Stunden Medikamente ein.
Später wurde bei mir Nasenkrebs diagnostiziert. Ich brach völlig zusammen, hatte jegliche Lebenshoffnung verloren und weinte jeden Tag. Auch mein Mann war am Boden zerstört. Er rief: „Wie sollen unser Sohn und ich ohne dich überleben? Selbst wenn ich unser Haus und unser Land verkaufen muss, werde ich einen Weg finden, deine Behandlung zu bezahlen.“ Mein 13-jähriger Sohn kniete sich vor mich hin und sagte: „Mama, mach dir keine Sorgen. Ich werde die Schule abbrechen und Geld verdienen, um für dich Medikamente zu kaufen.“
Eine gesegnete Gelegenheit
Am sechsten Tag des Mondneujahrs 1996 besuchten mein Mann und ich meine Cousine. Das Haus war voller Menschen. Ich sah ein Bild an der Wand, hielt es für eine Darstellung des Buddha und fragte meine Cousine: „Wo hast du dieses Bild gekauft?“ Mehrere Leute im Raum tauschten Blicke aus, was mich verwirrte.
Einer fragte: „Kannst du nicht lesen?“ Ich antwortete: „Nein, ich bin nie zur Schule gegangen.“ Sie erzählten mir, dass sie Falun Dafa praktizieren würden und dass es ein Porträt ihres Meisters sei. Jemand sagte: „Du siehst sehr blass aus. Du solltest sofort anfangen zu praktizieren.“ Ich war einverstanden.
Mein Mann war jedoch anderer Meinung und bestand darauf, dass ich nach Hause zurückkehrte und mich auf die Operation zur Entfernung der Gebärmuttergeschwülste vorbereitete. Ich besprach die Sache mit meiner Cousine, die sich bereit erklärte, mich später abzuholen, damit ich dann die Übungen lernen konnte.
Neun Tage später holte sie mich ab. Auf dem Weg zu ihr verspürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz in der Nase. Ich lehnte mich an den Rücken meines Mannes und hielt mir die ganze Fahrt über die Nase mit den Händen zu. Als wir ankamen, nahm ich meine Hände weg und der Schmerz war verschwunden und ich konnte wieder frei atmen. Ein Falun-Dafa-Praktizierender sagte: „Deine Schicksalsverbindung ist wirklich stark. Der Meister wacht bereits über dich.“
Bei meiner Cousine lernte ich die fünf Übungen und ging mit einem Exemplar von „Falun Gong“, dem Einführungsbuch zum Kultivierungsweg, nach Hause. Nach meiner Rückkehr verschwanden nacheinander all meine Krankheiten. Meine ganze Familie war überglücklich. Als meine Nachbarn und Dorfbewohner die Veränderungen an mir sahen, wollten sie auch Falun Dafa lernen. Innerhalb eines Monats lernten mehr als 40 Menschen den Kultivierungsweg und mein Zuhause wurde zu einem Ort fürs Fa-Lernen und Praktizieren der Übungen.
Heilung meiner Gesichtslähmung
Eines Nachts verspürte ich plötzlich einen stechenden Schmerz hinter einem Ohr, der so stark war, dass ich nicht schlafen konnte. Am Morgen bemerkte ich, dass mein Mund schief stand. Ich dachte: „Das ist nichts, Praktizierende werden nicht krank.“
Es war gerade Pflanzzeit für Zuckerrüben. Mein Sohn war in der Schule und mein Mann arbeitete außerhalb der Stadt, also war ich ganz allein. Ein Mitpraktizierender sagte: „Du solltest dich ausruhen. Wir helfen dir beim Pflanzen der Rüben.“ Ich antwortete: „Ich kann nicht einfach zu Hause herumliegen. Das wäre, als würde ich zugeben, dass ich krank bin.“ So bestand ich darauf, aufs Feld zu gehen. Selbst als mir vor Schmerzen im Ohr die Tränen über das Gesicht liefen, schwankte meine Entschlossenheit nicht.
Etwa eine Woche später waren alle Rüben gepflanzt. Mein Mann kam nach Hause und bestand darauf, dass ich ins Krankenhaus ging. Ich sagte ihm: „Mir geht es gut. All die Krankheiten, die ich früher hatte, sind verschwunden und sogar mein Nasenkrebs ist weg. Das weißt du doch.“ Aber er hörte nicht auf mich und bat sogar unsere Verwandten, mich zu überreden, einen Arzt aufzusuchen.
Als mich niemand davon überzeugen konnte, ins Krankenhaus zu gehen, wurde er so wütend, dass er die Tür zuschlug, fluchte und sogar drohte, die Polizei zu rufen. In meinem Herzen sagte ich zum Meister: „Er macht so ein Theater, deswegen werde ich einfach tun, was er will.“
Der Arzt sagte, ich hätte eine Gesichtslähmung und dass weniger als 2 Prozent der Patienten sich davon vollständig erholen würden. Mein Mann zwang mich, Medikamente zu nehmen, dadurch ging es mir jedoch nicht besser, sondern mein Gesicht schwoll an wie ein gedämpftes Brötchen. Ich bat den Meister still um Hilfe.
Gerade in diesem Moment kam meine Cousine zweiten Grades, die außerhalb der Stadt wohnte, zu Besuch. Ich sagte, ich wolle sie besuchen, da sie einen älteren Arzt für traditionelle chinesische Medizin kenne, der kostenlos Akupunktur praktiziere. Mein Mann ließ mich gehen.
Bei meiner Cousine zu Hause lernte ich wieder das Fa und praktizierte die Übungen. Gegen 3 Uhr morgens schaute sie nach mir und rief aus: „Oh mein Gott, die Schwellung in deinem Gesicht ist zurückgegangen. Dieser Kultivierungsweg wirkt wirklich!“ Ich blieb fünf Tage dort, lernte das Fa und praktizierte die Übungen.
Als ich nach Hause zurückkehrte, sah mein Mann, dass die Schwellung zurückgegangen war, doch er zwang mich, die Medikamente wieder einzunehmen. Um 23 Uhr war mein Gesicht wieder angeschwollen und die Schmerzen so stark, dass ich nicht schlafen konnte. Um 3 Uhr morgens weckte ich meinen Mann. Mein Aussehen erschreckte ihn. Ich sagte zu ihm: „Ich weiß, dass du es gut meinst, aber die Einnahme weiterer Medikamente hat die Schwellung verschlimmert. Ich stehe unter dem Schutz des Meisters.“ Hilflos gab er klein bei: „Dann nimm sie eben nicht mehr.“
Trotzdem versuchte er weiterhin, mich zu Akupunkturbehandlungen zu überreden. Dann begann er eines Tages plötzlich, undeutlich zu sprechen. Er dachte, das liege an dem verdorbenen Kohl, den wir zu Hause hatten. Ich sagte: „Unsere Nachbarn haben denselben Kohl gegessen und keiner von ihnen hatte irgendwelche Probleme. Das könnte eine Warnung für dich sein.“
In den folgenden sechs Monaten beharrte ich darauf, das Fa zu lernen, die Übungen zu machen und noch mehr Hausarbeit zu übernehmen als zuvor. Mein Mann blieb jedoch unzufrieden und gereizt. Bei der kleinsten Unannehmlichkeit schlug er mit der Faust auf den Tisch, starrte mich an und tobte vor Wut. Ich behandelte ihn stets freundlich. Wann immer Freunde, Verwandte oder Nachbarn fragten: „Wann wirst du gesund, wenn du keine Medikamente nimmst?“, antwortete ich einfach: „Wenn die Zeit reif ist, wird es mir gutgehen.“
Schließlich ließ ich meine Sorgen los und kümmerte mich nicht mehr um mein Aussehen. Als ich eines Tages praktizierte, hatte ich plötzlich das Gefühl, als würde meine Stirn aufplatzen und mein Scheitel anschwellen. Ich bekam Angst, erkannte aber sofort, dass der Meister meinen Körper korrigierte.
Als ich die Übungen beendet hatte, ging ich in die Küche, um etwas zu kochen. Plötzlich spürte ich, dass ich die linke Seite meines Gesichts wieder bewegen konnte. Ich eilte zum Spiegel. Mein Mund war gerade, mein Gesicht war nicht mehr schief und mein Auge war auch nicht mehr schräg. Die Freude, die ich empfand, war unbeschreiblich. Als mein Mann an diesem Abend nach Hause kam, starrte er mich ungläubig an und fragte: „Das ist doch kein Traum, oder?“ Ich erwiderte: „Glaubst du es jetzt? Der Meister hat mich geheilt.“ Er war überglücklich und half mir von da an bei der Hausarbeit.
Als mich die Leute am folgenden Tag sahen, sagten sie: „Sie ist wieder ganz gesund.“ – „Es ist erstaunlich. Als die Zeit reif war, ging es ihr wieder gut.“ – „Falun Dafa ist wirklich außergewöhnlich!“ Später begannen noch mehrere Leute mit dem Praktizieren.
Der Meister verwandelte mich von einer von Krankheit geplagten Person in eine gesunde, glückliche Praktizierende. Außerdem ermöglichte er mir als Analphabetin, alle 54 Dafa-Bücher lesen zu können.
Ich bin unserem barmherzigen und großartigen Meister zutiefst dankbar.
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