(Minghui.org) Falun-Dafa-Praktizierende feierten am 26. April 2026 im Victor Steinbrueck Park den Welt-Falun-Dafa-Tag (13. Mai) und wünschten ihrem Meister, dem Begründer von Falun Dafa, alles Gute zum Geburtstag.
Der Victor Steinbrueck Park befindet sich in der Nähe von Seattles berühmtem Wahrzeichen, dem Pike Place Market. Er bietet einen Ausblick auf die Elliott Bay und ist bekannt für seine offene Rasenfläche sowie zwei Totempfähle der amerikanischen Ureinwohner. Er ist ein beliebter Ort für Einheimische und Touristen, um zu entspannen und die Landschaft zu genießen.
Die Praktizierenden machten ein Gruppenfoto, übermittelten Meister Li respektvoll ihre Grüße und erklärten: „Alles Gute zum Geburtstag, Meister! Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht sind gut!“
Praktizierende bei Aktionen im Victor Steinbrueck Park
Wahrung der Menschenrechte
Mehrere Praktizierende ergriffen das Wort. Sasha erklärte, dass Falun-Dafa-Praktizierende in Festlandchina seit mehr als 20 Jahren Verfolgung – einschließlich Inhaftierung und Folter – erleiden, ihre Überzeugungen jedoch weiterhin friedlich zum Ausdruck bringen. Sie wies darauf hin, dass die Verfolgung nicht nur eine bestimmte Gruppe betrifft, sondern auch das moralische Fundament der gesamten Gesellschaft untergräbt. Wenn Güte als Feind betrachtet werde, so sagte sie, könne letztlich jeder zum Opfer werden.
Lilian blickte auf die Geschichte des Appells vom 25. April 1999 in Peking zurück. Sie sagte, jener Tag hätte der Ausgangspunkt für einen Weg Chinas zur Vernunft sein können. Stattdessen habe sich die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) jedoch für den Weg der Unterdrückung entschieden und begonnen, gute Menschen zu verfolgen. Sie rief die Menschen dazu auf, ihrem Gewissen zu folgen und die richtige Entscheidung zu treffen – denn es handele sich hierbei um eine Wahl zwischen Gut und Böse.
Jim erklärte, dass Glaubens- und Meinungsfreiheit Grundrechte seien, die jeder genießen solle. Er erklärte, dass die Verfolgung – wenn sie über nationale Grenzen hinausreicht – auch umfassendere Fragen der Freiheit und Sicherheit berühre. Er rief alle gesellschaftlichen Gruppen dazu auf, der Verfolgung von Falun Dafa Beachtung zu schenken, sich für Gerechtigkeit auszusprechen und sich an die Seite der Verfolgten zu stellen.
Gruppenübungen ziehen Aufmerksamkeit an
Anschließend führten die Praktizierenden, begleitet von friedlicher Musik, die Übungen von Falun Dafa aus. Viele Menschen blieben stehen, um die friedliche Szene vor der Kulisse der Wolkenkratzer Seattles zu beobachten. Der Kontrast zwischen den ruhigen Übungen und dem geschäftigen städtischen Umfeld zog zahlreiche Passanten an; etliche machten Fotos und kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch.
Die Praktizierenden erklärten, was Falun Dafa ist, und informierten die Menschen über die Verfolgung in China. Mehrere Schautafeln, die am Gehweg aufgestellt waren, behandelten Themen wie die Grundlagen von Falun Dafa. Ebenso dessen weltweite Verbreitung sowie entsprechende Menschenrechtsberichte und -fälle. Die Tafeln stießen bei Einwohnern und Besuchern auf großes Interesse und regten zu Diskussionen an.
Menschen bringen ihre Unterstützung zum Ausdruck, nachdem sie die Fakten erfahren haben
Xiaoyang war vor Kurzem aus China in die USA eingereist und besuchte gerade gemeinsam mit einer Arbeitskollegin den Pike Place Market, als er Praktizierende bemerkte, die dort die Übungen machten. Er kam mit ihnen ins Gespräch und erzählte, dass er erst zwei Wochen zuvor eine Aufführung von Shen Yun in Seattle besucht habe – ein Erlebnis, das er als wunderschön und tief bewegend empfand. Er war froh darüber, aus den Organisationen der KPCh austreten zu können, denen er einst beigetreten war.
Xiaoyangs Arbeitskollegin, die aus Taiwan stammt, erwähnte, dass sie Freunde habe, die Falun Dafa praktizierten. Sie ahmte die Bewegungen der Praktizierenden bei den Übungen nach.
Der Einwohner Reed beobachtete die Gruppe bei den Übungen und erkundigte sich, aus welchem Anlass die Veranstaltung stattfand. Die Praktizierenden erklärten ihm, warum sie den Welt-Falun-Dafa-Tag feierten, und berichteten ihm von der andauernden Verfolgung von Falun Dafa und seinen Praktizierenden in China. Reed zeigte großes Interesse daran, mehr zu erfahren. Er nahm Informationsmaterialien entgegen und unterzeichnete eine Petition zur Beendigung der Verfolgung.
Eine Mutter, die sich mit ihren beiden kleinen Kindern auf einer Bank ausruhte, fühlte sich von der friedlichen Szene der Gruppenübungen angezogen. Sie beobachtete das Geschehen lange Zeit und unterhielt sich mit den Praktizierenden. Als sie erfuhr, dass Falun Dafa in China verboten ist, zeigte sie sich sehr überrascht: „Wie kann eine Regierung Menschen verbieten, an Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu glauben?“ Nachdem sie weitere Einzelheiten über die Verfolgung – einschließlich des Organraubs – erfahren hatte, sagte sie, dies sei schwer vorstellbar: „Menschen haben das Recht und die Freiheit, nach ihren religiösen Überzeugungen zu leben.“ Sie unterzeichnete daraufhin sofort die Petition und äußerte die Hoffnung, dass die Verfolgung bald ein Ende finden möge.
Viele weitere Besucher interessierten sich dafür, die Übungen von Falun Dafa zu erlernen. Einige erkundigten sich nach den Zeiten und Orten lokaler Übungsplätze, während andere den Wunsch äußerten, mehr darüber zu erfahren.
Die Praktizierenden erklärten, dass der Welt-Falun-Dafa-Tag jedes Jahr am 13. Mai begangen wird, um an die öffentliche Einführung von Falun Dafa im Jahr 1992 zu erinnern. Falun Dafa wird heute in mehr als hundert Ländern weltweit praktiziert und findet bei Menschen unterschiedlichster ethnischer und kultureller Herkunft großen Zuspruch. Durch die Ausrichtung solcher Veranstaltungen hoffen die Praktizierenden, dass die Menschen von den gesundheitlichen und spirituellen Vorzügen von Falun Dafa erfahren und ihre Aufmerksamkeit den Themen Menschenrechte und Glaubensfreiheit widmen.
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