(Minghui.org) Teng Qinhua, 71, aus der Stadt Laizhou in der Provinz Shandong wurde am 20. April 2026 in das Frauengefängnis der Provinz Shandong überstellt, nur weil sie Falun Dafa praktiziert.
Die Haftstrafe von Teng geht auf ihre erste Festnahme am 8. Mai 2023 zurück. Sie wurde wenige Stunden später gegen Kaution freigelassen und am 20. Mai 2024 zu drei Jahren Haft verurteilt. Aus gesundheitlichen Gründen durfte sie die Strafe zu Hause absitzen. Ab Oktober 2024 war sie verpflichtet, täglich ein Foto von sich zu Hause zu machen und dieses an die Polizeiwache Chenggang zu vermitteln. Zudem musste sie sich wöchentlich bei der Polizei melden, um Unterlagen zu unterzeichnen.
Am 4. Dezember 2025 meldete sich Teng in Begleitung ihrer Tochter wie vorgeschrieben bei der Polizeidienststelle der Stadt Laizhou. Sie übergab der Polizei einen USB-Stick mit Informationen über Falun Dafa und versuchte, die Beamten dazu zu bewegen, sich nicht mehr an der Verfolgung zu beteiligen. Daraufhin wurde sie durchsucht und festgenommen und in die Haftanstalt der Stadt Yantai gebracht (Yantai ist die übergeordnete Behörde für die Stadt Laizhou).
Am 20. April 2026 verlegte man Teng ins Gefängnis. Es ist unklar, ob sie die gesamte dreijährige Haftstrafe erneut ableisten muss – beginnend mit dem Datum ihrer jüngsten Festnahme (4. Dezember 2025) – oder ob sie lediglich die verbleibenden fünf Monate ihrer Strafe ableisten muss, da sie bereits zwei Jahre und sieben Monate außerhalb des Gefängnisses abgeleistet hat.
Frühere Berichte:
Festnahme von vier Frauen in der Stadt Laizhou innerhalb weniger Tage (Provinz Shandong)
Drei Einwohner von Shandong verlieren Berufung gegen unrechtmäßige Verurteilung
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