(Minghui.org) In den mehr als 20 Jahren, in denen ich Falun Dafa praktiziere, habe ich die mühevolle Arbeit und den barmherzigen Schutz des Meisters wahrgenommen.
Meine menschlichen Anhaftungen hielten mich davon ab, etwas zu schreiben, wann immer Minghui.org Praktizierende dazu aufrief, über ihre Erfahrungen zu berichten. Ich hatte stets das Gefühl, mich nicht gut genug kultiviert zu haben, den Meister enttäuscht zu haben, nichts Berichtenswertes vorweisen zu können und noch weit von den Anforderungen des Fa entfernt zu sein.
Wiederholte freundliche Hinweise anderer Praktizierender rüttelten mich wach. Ein Erfahrungsbericht ist wie eine Prüfungsarbeit, die ich beim Meister einreichen muss. Er ist Teil meines Kultivierungsweges. Ganz gleich, wie unbedeutend eine Erfahrung erscheinen mag – solange es darum geht, sich auf der Grundlage des Fa zu erhöhen, ist sie es wert, geteilt zu werden.
Durch intensiveres Fa-Lernen und wahre Kultivierung durch das Nach-innen-Schauen erlebte ich die Schönheit und Freude, die mit der Angleichung an das Fa einhergehen. Ich möchte euch von einigen meiner Erfahrungen berichten.
Der Drucker nimmt die Arbeit auf
Unsere Produktionsstätte für Informationsmaterialien musste verlegt werden, nachdem ein örtlicher Praktizierender schikaniert worden war. Da wir keinen geeigneten Ort fanden, stellten wir die Produktion ein. Im Gespräch mit anderen Praktizierenden erfuhr ich, dass die Materialproduktionsstätten an anderen Orten ihren Betrieb fortsetzten. Als wir über die Situation nachdachten, wurde uns klar, dass wir viel Zeit durch Anhaftungen und menschliche Anschauungen verloren hatten, etwa durch Abhängigkeit, Abwarten, das sich Verlassen auf andere, Sorgen und Angst. Wir mussten diese menschlichen Anhaftungen loslassen, die Verantwortung übernehmen, dem Meister bei der Errettung der Menschen helfen und sofort handeln.
Der Meister hatte bereits alles vorbereitet und wartete nur darauf, dass wir unsere Xinxing erhöhten. Sobald wir nach innen schauten, konnten wir schnell einen geeigneten Ort für die Wiederaufnahme der Produktion der Materialien finden. Allerdings funktionierte die Papiereinzugswalze eines Druckers nicht richtig. Der für die Technik zuständige Praktizierende war verreist und wir wussten nicht, wann er zurückkehren würde.
Ich war unruhig und wusste nicht, was ich tun sollte. Mir wurde klar, dass es meine menschlichen Anhaftungen waren, die mich daran hinderten voranzukommen. Ich ließ meine Haltung los, mich auf andere zu verlassen, und beschloss, das Problem selbst zu beheben. Sobald ich diesen Gedanken fasste, fühlte ich mich augenblicklich leicht und voller Kraft. Ich fühlte mich groß und stark, während das Problem klein wurde. Ich wusste, dass der Meister meine Anhaftung, mich auf andere zu verlassen, beseitigt hatte. Meine frühere Einstellung wie „Ich kann keine Maschinen reparieren“ oder „Ich weiß nicht, wie das geht“ war verschwunden ebenso wie meine Faulheit und das Gefühl der Hilflosigkeit.
Da es einen technisch versierten Praktizierenden gab, der alles erledigte, hatte ich mich früher nicht wirklich auf Reparaturanleitungen konzentriert. Ich hatte das Gefühl, sie niemals verstehen zu können, und war schnell verwirrt. In Wirklichkeit handelte es sich um eine Störung durch menschliche Anhaftungen, doch ich hatte dies nicht erkannt. Diesmal gelang es mir, zur Ruhe zu kommen und die Anleitungen zu verstehen. Ich folgte den Anweisungen und zerlegte den Drucker. Da die Anleitung jedoch unvollständig war, musste ich den Drucker mehrmals auseinander- und wieder zusammenbauen und dennoch funktionierte er nicht richtig. Durch diesen wiederholten Vorgang machte ich mich mit dem Innenleben des Druckers vertraut und war fest davon überzeugt, dass er schließlich funktionieren würde. Einige Tage später setzte ich mich mit dem technisch versierten Praktizierenden in Verbindung. Er nannte mir einige wichtige Punkte zur Druckerreparatur und gab mir eine detaillierte Anleitung. Mit seiner Hilfe funktionierte der Drucker wieder.
Nach einiger Zeit trat bei der Papiereinzugswalze jedoch dasselbe Problem erneut auf. Ich ging in ein Fachgeschäft, kaufte ein Ersatzteil und baute es erfolgreich selbst ein.
Ein anderer Praktizierender erinnerte mich stets daran: „Kultiviere zuerst dein Herz, dann repariere die Maschine.“ Der Prozess der Materialherstellung ist ein Prozess der Kultivierung des Herzens. Wie gut der Drucker funktioniert, spiegelt die eigene Xinxing wider. Wenn mein Geist rein und frei von Ablenkungen ist, funktioniert der Drucker sehr gut. Oft spreche ich zu ihm: „Du bist eines der glücklichsten Lebewesen. Du bist ein Fa-Werkzeug, das von Praktizierenden genutzt wird, um Lebewesen zu erretten. Erfülle deine Aufgabe gut und lass uns gemeinsam in das neue Universum eintreten. Denke daran: Falun Dafa ist gut! Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut!“
Wenn ich ablenkende Gedanken habe oder unruhig werde, weil ich Dinge erledigen will, beeinträchtigt das den Betrieb des Druckers. Einmal druckte das Gerät einwandfrei, als mir plötzlich Gedanken über die Situation meiner Mutter kamen und ich mich darüber beklagte, wie schwer mein Leben sei. Plötzlich gab der Drucker ein lautes Klickgeräusch von sich. Die Papiereinzugswalze konnte sich kaum noch drehen und alle Lichter am Drucker begannen zu blinken. Mir wurde sofort klar, dass ich im Unrecht war: Meine menschlichen Anhaftungen hatten die Störung heraufbeschworen. Nach einer Wartezeit startete ich das Gerät zweimal neu, doch es funktionierte immer noch nicht, sodass ich ihn schließlich ausschalten musste.
Warum hatte ich diesen Gedanken? Ein Kultivierender sollte Schwierigkeiten als Freude betrachten. Ich beruhigte mich und schaute nach innen. Ich kümmerte mich um meine betagte Mutter, doch meine Einstellung ihr gegenüber hatte sich allmählich verschlechtert. Wann immer wir unterschiedlicher Meinung waren, empfand ich sie als nörgelnd, engstirnig, egoistisch und unvernünftig. Anstatt ihr freundlich zu begegnen, kritisierte ich ihr Verhalten, beklagte mich häufig über sie und wurde ungeduldig. Meine Mutter war sehr aufgebracht und sagte: „Ich bin an allem schuld. Alles muss nach deinem Willen geschehen. Du willst immer recht haben.“
Ich hatte versucht, anderen meinen Willen aufzuzwingen, und war an meinem eigenen Ich verhaftet. Wie viele meiner menschlichen Anhaftungen kamen da zum Vorschein! Als ich mein Verhalten am Fa maß, erkannte ich, dass eigentlich ich es war, der engstirnig, egoistisch und unvernünftig gehandelt hatte, ohne es jedoch zu bemerken. Ich hatte meiner Mutter wirklich großen Kummer bereitet. Ich hatte mich nicht in ihre Lage versetzt oder an ihre Bedürfnisse gedacht. Ich hatte vergessen, dass andere Menschen unsere Spiegel sind.
Daraufhin sagte ich zum Meister: „Meister, ich habe einen Fehler gemacht! Ich habe mich nicht aufrichtig kultiviert. Ich bin Ihren ausgeklügelten Arrangements nicht gerecht geworden! Andere halfen mir, mich zu kultivieren, doch ich versuchte, sie zu erziehen, und schaute nach außen.“ Ich korrigierte mich und kultivierte mich von da an wahrhaftig. Ich konzentrierte mich darauf, meine Anhaftungen wie Kritiksucht, mich über andere zu beklagen, Abneigung, Hochmut, Groll und meinen Blick nur nach außen zu richten, zu beseitigen. Ich erkannte und beseitigte die schädlichen Elemente der Parteikultur in meinem Denken. Außerdem war ich entschlossen, mich gemäß dem Maßstab des Fa zu kultivieren: Barmherzigkeit zu entwickeln, andere zu tolerieren, zuerst an andere zu denken, das eigene Ich loszulassen und mich auch in kleinen Dingen zu kultivieren. Durch diesen Prozess gewann ich weitere Erkenntnisse über das Fa.
Als ich am nächsten Tag vor dem Drucker saß, schaute ich weiter nach innen und entdeckte, dass ich immer noch unzufrieden in Bezug auf eine anderen Praktizierende war. Wir arbeiteten eigentlich zusammen, doch sie war seit Tagen nicht erschienen und ich hatte den Eindruck, dass alles an mir allein hing. Ich erkannte meine Anhaftung an das Gefühl von Missgunst, außerdem fühlte ich mich ungerecht behandelt. Wir sollten doch wie ein Körper handeln. Außerdem hatte sie viele andere Verpflichtungen, war es dann nicht folgerichtig, wenn ich etwas mehr tat? Je mehr wir tun, um Menschen zu erretten, desto besser ist es. Wie hätte ich angesichts so vieler schmutziger Anhaftungen das heilige Werk, dem Meister bei der Errettung von Menschen zu helfen, verrichten können? Ich bat den Meister um Hilfe und gestand meine Fehler ein. Ich entschuldigte mich bei dem Drucker und dankte ihm dafür, dass er mir bei meiner Kultivierung half. Während ich weiter über mich nachdachte, schaltete ich den Drucker ein, und er funktionierte sofort wieder!
Wenn ich also mein Herz korrigierte, korrigierte sich auch der Drucker! Das Nach-innen-Schauen ist wahrlich wunderbar. Danke, Meister!
Verlorenes Geld taucht wieder auf
Ein Praktizierender gab mir Geld, um den Kauf von Materialien zu unterstützen. Ich steckte es in die Innentasche meiner Jacke, in der sich auch einer der Artikel des Meisters befand. Ich hatte vor, es Ai zu geben. Als ich ihn traf, sagte er: „Behalte das Geld einfach, damit du bei Bedarf Materialien kaufen kannst.“ Ich steckte das Geld zurück in meine Innentasche und sagte: „Dann gebe ich es Bao.“ Ich suchte Bao jedoch nicht auf, da ich dachte, ich könne es ihm später geben.
Einige Tage vergingen. Als ich schließlich wieder daran dachte, Bao das Geld zu geben, griff ich in meine Tasche und fand nur den Artikel des Meisters vor. Das Geld war verschwunden. Ich drehte die Decken auf dem Bett um, fand aber nichts. Ich erinnerte mich daran, dass die Decken zum Lüften in die Sonne gelegt worden waren, und dachte daher, das Geld sei definitiv weg. Mir wurde klar, dass es eine Lücke, eine Anhaftung oder einen Bereich geben musste, in dem ich in meiner Kultivierung nachlässig geworden war.
Ich schaute nach innen und betrachtete alles, was in den vergangenen Tagen geschehen war: Erstens hatte ich den Artikel des Meisters in der Tasche gelassen und ihn nicht herausgenommen. Dann hatte ich meine Jacke achtlos auf das Bett geworfen. Das war respektlos gegenüber dem Meister und dem Fa. Ich hatte stets großen Wert darauf gelegt, den Meister und das Fa zu respektieren, doch sobald ich nachlässig wurde, verschlechterte sich die Situation sehr.
Zweitens hatte ich eine Angelegenheit, die ich schnell hätte erledigen sollen, immer wieder aufgeschoben. In dieser Zeit war noch etwas anderes geschehen: Cai hatte mir ein Smartphone mit Internetzugang gegeben, das ich zum Herunterladen von Materialien benötigte. Cai sagte mir, das Telefon stamme von Bao und ich solle Bao dafür bezahlen. Doch auch das schob ich immer wieder hinaus. Selbst als ich Bao traf, erwähnte ich das Telefon nicht. Ein solches Aufschieben zeugte im Grunde von einem Mangel an Verantwortungsgefühl, einem Mangel an Ernsthaftigkeit gegenüber der Kultivierung und einem Mangel an Fleiß.
Drittens hatte ich die Angewohnheit, Nachrichten auf meinem Handy zu lesen. Wenn ich erst einmal damit anfing, verbrachte ich eine halbe Stunde, eine Stunde oder sogar noch länger damit. Dies lag an meiner Neugier und dem Wunsch, Interessantes zu erfahren. Wenn ich in diesen unangemessenen Zustand geriet, bemerkte ich es nicht und schaute nicht nach innen. Mir wurde das erst klar, als ich bemerkte, dass das, was meine Augen sahen, und das, was mein Verstand dachte, zwei verschiedene Dinge waren. Ich hatte meiner menschlichen Seite nachgegeben und Störungen zugelassen. Wenn ich es versäume, mich gewissenhaft zu kultivieren, handle ich unverantwortlich. Im größeren Zusammenhang gesehen bedeutet dies einen Mangel an Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Fa und den Lebewesen!
Ich bat den Meister um Vergebung und Hilfe. Zudem sandte ich aufrichtige Gedanken aus, um die Störungen zu beseitigen. Ich durfte nicht zulassen, dass ein gewöhnlicher Mensch das Geld fand und aufhob und sich dadurch Karma auflud. Mir wurde klar, dass dies geschehen war, weil ich mich nicht gut verhalten hatte. Es lag in meiner Verantwortung. Ich durfte nicht zulassen, dass die alten Mächte meine Lücken ausnutzten. Darum beschloss ich, das verlorene Geld aus eigener Tasche zu ersetzen, sofort die Telefonrechnung zu bezahlen und außerdem auf meinem Handy keine Nachrichten mehr zu lesen.
Als ich einige Tage später aufstand, streifte meine Hand die Decke und ich spürte etwas. Ich schaute nach, und da lag das Geld. Der Meister hatte es mir zurückgegeben. Das Nach-innen-Schauen ist wahrhaft wunderbar! Danke, Meister!
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