(Minghui.org) Nachdem Minghui dazu aufgerufen hatte, den Welt-Falun-Dafa-Tag 2026 zu feiern, reichten viele Tausend Praktizierende Erfahrungsberichte ein. Darin schilderten sie, wie sie durch das Praktizieren von Dafa profitiert hatten, und brachten ihre Dankbarkeit und ihren tiefen Respekt gegenüber dem Meister zum Ausdruck.

Die Praktizierenden Lin Pao-yun und Li Shu-fen, beide aus Taiwan, berichteten, dass sie sich durch die Lektüre dieser Artikel inspiriert gefühlt hätten. Im Folgenden teilen sie ihre Gedanken dazu.

Erinnerung an die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters

Der Verfasser des Artikels „Alle weinten still vor Ehrfurcht“ war vor 30 Jahren nach Guangzhou gereist, um an den Vorträgen des Meisters teilzunehmen. Er schildert seinen Weg von einem Leben, das ganz von weltlichem Ehrgeiz bestimmt war, hin zu einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens. Auch wenn sein Bericht keine dramatischen Schilderungen von Leid und Tränen enthält, bewahrt er doch seine kostbarsten Erinnerungen und beschreibt den entscheidenden Wendepunkt seines Lebens.

Die Lektüre des Artikels regte Lin Pao-yun dazu an, auf ihr Leben vor Beginn des Praktizierens zurückzublicken. Sie hatte damals eine Boutique für europäische Mode geführt und bewegte sich in gehobenen Gesellschaftskreisen. Sie legte großen Wert auf elegante Kleidung und exquisite Speisen und genoss einen luxuriösen Lebensstil. Nachdem sie begonnen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, erkannte sie, wie wichtig es ist, über den Sinn des Lebens nachzudenken.

Als der Meister seinen letzten Vortrag beendet hatte, brach der Autor in Tränen aus. In seinem Artikel schreibt er: „Ich spürte eine überwältigende Welle tiefster Emotionen, die aus den allerinnersten Tiefen meines Wesens emporstieg. Es war eine unbeschreibliche Dankbarkeit für all das, was der Meister mir zuteilwerden ließ.“

Lin erzählte, dass auch sie beim Lesen dieses Abschnitts weinen musste, weil er sie an die grenzenlose Barmherzigkeit des Meisters erinnerte.

Ältere, analphabetische Praktizierende liest das Zhuan Falun

Lin berichtete, sie habe die große Kraft des Dafa und die Beharrlichkeit der Autorin erkannt, als sie den Artikel „Der barmherzige Meister ist immer bei mir“ las. Die 94-jährige Autorin hatte keine Schulbildung genossen und konnte nicht lesen. Nachdem sie mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte, verbesserte sich ihr Gesundheitszustand und sie war sogar in der Lage, das Zhuan Falun zu lesen. Diese Veränderungen versetzten ihre Familie in Staunen.

Am meisten berührte Lin die positive Einstellung der Praktizierenden. Obwohl sie nicht lesen konnte, gab sie nicht auf. Schritt für Schritt überwand sie die Schwierigkeiten. Ihre Erfahrung zeigt: Ganz gleich, wie alt man ist – solange man an den Meister und das Dafa glaubt, kann man seine Grenzen überwinden und alles erreichen.

Ehefrau beginnt mit dem Praktizieren von Falun Dafa

Li Shu-fen gab an, sie sei auch von dem Artikel „Es war mein Mann, der meine Einstellung zu Falun Dafa änderte“ sehr berührt worden. Die Autorin beschrieb darin, wie sie ihre ablehnende Haltung gegenüber Dafa aufgab und selbst mit der Praxis begann, nachdem ihr Mann Dafa bereits zehn Jahre lang praktiziert hatte. Es ist schwer, in dem rauen Umfeld Chinas zehn Jahre lang durchzuhalten.

Die Beharrlichkeit des Mannes war für Li bewundernswert: „Man muss an seiner Überzeugung festhalten. Doch man muss auch die Eigenschaften Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zeigen, damit andere sie wahrnehmen können. Nur so können sie sich ändern und sich mit einem identifizieren. Das ist der schwierigste Teil.“

In dem Artikel wurde zum Beispiel geschildert, dass der Mann zwar das Vertrauen und die Anerkennung seines Vorgesetzten, seiner Kollegen und der Kunden genoss, aber dennoch von seiner Führungsposition in seinem Betrieb entbunden wurde, weil er seinen Glauben nicht aufgeben wollte. Er wurde in eine Werkstatt versetzt, um dort als Techniker zu arbeiten. Er beschwerte sich nicht und gab in seiner neuen Position sein Bestes.

„Mein Mann bewies bei der Arbeit weiterhin Kompetenz, Geschick und Verantwortungsbewusstsein. Oft erzielte er technische Durchbrüche, was ihm das Vertrauen und die Anerkennung seiner Vorgesetzten und Kollegen einbrachte. Er wurde Elektroingenieur und war an vielen Großprojekten beteiligt. Häufig leistete er Überstunden und musste mitten in der Nacht zur Arbeit eilen, wenn eine Anlage ausfiel. Doch beschwerte er sich nie darüber und wurde mehrfach als ‚Herausragender Techniker‘ ausgezeichnet“, so die Autorin.

Lin meinte, es sei schwer, nach der Herabstufung von einer Führungsposition noch zu lächeln und sich im neuen Job Lob von Vorgesetzten und Kollegen zu verdienen. Nur ein Falun-Dafa-Praktizierender könne so etwas vollbringen.

Seine Frau hatte Angst, dass ihr Mann verhaftet werden könnte, weil er sich weigerte, seinem Glauben abzuschwören. „Wir stritten uns oft und ich zwang ihn, sich zu entscheiden: ‚Willst du mich und das Kind oder Falun Dafa?‘ Einmal antwortete er traurig: ‚Ich möchte beides. Für mich schließen sich du und Falun Dafa nicht aus und ich sollte mich nicht entscheiden müssen. Ich weiß, dass die anderen mich nicht verstehen, aber wie kannst du es nicht verstehen? Was ist falsch daran, dass Falun Dafa mich zu einem guten Menschen gemacht hat? Ich verstehe den Kummer und den Druck, unter denen du jetzt leidest. Aber die Zeit wird zeigen, dass ich recht habe.‘“ Li sagte, beim Lesen dieser Passage könne man nicht anders, als über seine Entschlossenheit zu staunen. Während die KPCh Lügen verbreitet und Zwietracht sät, streben Praktizierende danach, gute und aufgeschlossene Menschen zu sein. Das Ehepaar ließ sich nicht scheiden.

Praktizieren in vier Lebensphasen

Li war auch von einem weiteren Artikel mit dem Titel „Was habt ihr davon?“ berührt. Der Artikel beginnt mit dem Absatz: „Falun-Dafa-Praktizierende weigern sich, trotz der Verfolgung ihren Glauben aufzugeben – selbst wenn sie dabei riskieren, ihren Arbeitsplatz, ihre Familie, persönliche Interessen oder sogar ihr Leben zu verlieren. Viele Menschen sind über diese Entscheidungen oft verblüfft und fragen: ‚Was habt ihr davon?‘“

Obwohl der Artikel lang sei, sei die Geschichte fesselnd, so Li. Die Autorin schilderte ihre Geschichte – all ihre Rollen im Leben: als Tochter, Ehefrau, Mutter und Schwiegermutter.

In zwischenmenschlichen Beziehungen sei es am schwierigsten, das eigene Verhalten gegenüber Familienmitgliedern vorzutäuschen. Langfristige zwischenmenschliche Beziehungen legen alle eigenen Anhaftungen offen und stellen somit die ultimative Prüfung für einen Praktizierenden dar, erklärte Li.

Zunächst beschrieb die Autorin ihre Rolle als Tochter. Ihre Eltern waren durch die Propaganda der KPCh über Falun Dafa einer Gehirnwäsche unterzogen worden. Nachdem sie wegen ihres Glaubens zweimal verhaftet worden war, betrachteten ihre Eltern sie als Belastung für die Familie. Ihr Blick und ihre Art zu sprechen wirkten distanziert und fremd. Manchmal stellten die Eltern unangemessene Forderungen. Die Autorin legte ihr Ego ab und kooperierte bedingungslos.

Ihre Rolle als Ehefrau war eine weitere Prüfung. Als die Autorin feststellte, dass sie in der Ehe weder finanzielle noch soziale Freiheit genoss, dachte sie an eine Scheidung. Sie wusste jedoch, dass die aufbrausende Stimme in ihrem Herzen nicht die selbstlose Person widerspiegelte, zu der der Meister sie führen wollte.

Durch das Studium des Fa wusste die Autorin, dass es keine Abkürzungen gibt. Sie setzte die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht in die Tat um. Nur durch Verständnis, Toleranz, Fürsorge und gegenseitige Wertschätzung lassen sich Konflikte lösen. Ihr Mann änderte sich, und in ihrer Familie kehrte Harmonie ein.

Am Ende des Artikels erklärte die Autorin: „Was haben Falun-Dafa-Praktizierende davon? Wir möchten, dass die Menschen erfahren, dass es auf dieser Welt eine aufrichtige Lehre gibt – und eine Gruppe von Menschen, die inmitten dieser chaotischen Welt die edelsten Werte hochhalten.“

Li war beeindruckt von der Standhaftigkeit und Freundlichkeit, die die Autorin trotz der Widrigkeiten des Lebens an den Tag legte. Sie fühlte sich ermutigt, sich noch eifriger zu kultivieren und weitere Menschen in ihrem Umfeld über die positive Wirkung des Praktizierens von Falun Dafa zu informieren.