(Minghui.org) Ich begann 1998 mit dem Praktizieren von Falun Dafa, heute bin ich 79 Jahre alt. Mein Mann und ich arbeiteten in derselben Fabrik, die sich in der Nähe eines großen Rüstungsbetriebs befand. 

Mein Mann war mit einem der dortigen Mitarbeiter befreundet. Dieser Freund praktizierte Falun Dafa; mein Mann besuchte ihn zweimal, um von ihm die Übungen zu lernen. Mehr als 100 Menschen praktizierten dort gemeinsam.

Als ich sagte: „Ich möchte die Übungen auch lernen“, antwortete mein Mann: „Warte, bis ich sie kann, dann bringe ich sie dir bei.“ Weil ich darauf bestand mitzugehen, gerieten wir in Streit. Ich sagte: „Unsere Kinder sind erwachsen und es gibt nicht mehr viel Hausarbeit. Warum kann ich also nicht mitkommen?“ Die Nachbarn hörten unseren Streit und kamen herbei, um nachzusehen, was los war. Ich erklärte die Situation, während mein Mann schwieg.

Schließlich ging ich zum Haus seines Freundes. Er lieh mir ein Exemplar des Hauptwerks von Falun Dafa, das Zhuan Falun, und brachte mir die Übungsbewegungen bei. Als ich das Buch in Empfang nahm, klopfte mein Herz vor Freude und ich konnte es kaum erwarten, darin zu lesen. Es fühlte sich an, als hätte ich schon viele Leben lang darauf gewartet.

Meine Veränderungen durch das Praktizieren von Falun Dafa

Bevor ich mit dem Praktizieren begann, war mein Gesundheitszustand sehr schlecht. Ich hatte Schwierigkeiten beim Essen und war sehr abgemagert. Zudem litt ich unter vielen verschiedenen Beschwerden und Krankheiten. Bei Wetterumschwüngen schmerzten meine Gelenke. Kurz nachdem ich mit den Übungen begonnen hatte, verschwanden meine Krankheiten. Ich fühlte mich leicht, voller Energie und war glücklich.

Wann immer ich mich unwohl fühlte, ging es mir nach dem Fa-Lernen wieder gut. Wenn ich wegen starker Erkältungssymptome nicht aus dem Bett aufstehen konnte, hörte ich mir die Aufnahmen der Vorträge des Meisters an und es ging mir wieder gut.

Wenn mein Mann und ich uns gelegentlich stritten, fragte ich mich, ob ich wirklich eine Praktizierende war. Würde sich ein Kultivierender mit anderen streiten? Ich empfand dies als Zeichen dafür, dass ich das Fa nicht gründlich genug gelernt hatte. Als sich meine innere Haltung änderte, wandelte sich auch das Verhalten meines Mannes und wir versöhnten uns sofort wieder. Mein Mann ist dieses Jahr 89 Jahre alt geworden. Er ist geistig und körperlich gesund und praktiziert weiterhin.

Verteilung von Informationsmaterialien

Seit Jahren gehe ich hinaus, um den Menschen persönlich die wahren Umstände über die Verfolgung zu erklären und Informationsmaterialien über Falun Dafa zu verteilen.

Wann immer ich Störungen wie Kopfschmerzen verspürte, sagte ich mir stets: „Das ist eine Störung. Ich bin nicht krank. Ich tue das Aufrichtigste, indem ich den Meister bei der Fa-Berichtigung unterstütze.“ Danach ging es mir wieder gut.

Eines Abends gingen eine andere Praktizierende namens Amie und ich in ein Wohngebiet nahe einer Chemiefabrik, um dort Informationsmaterialien zur Aufklärung über die Hintergründe der Verfolgung zu verteilen. Wir waren mit einem Wohnblock fast fertig, als uns jemand im Treppenhaus den Weg versperrte und wir zur örtlichen Polizeiwache gebracht wurden. Am nächsten Morgen wurden wir in die Haftanstalt des Nachbarkreises überführt.

Aufklärung über die wahren Begebenheiten in der Haftanstalt

Wenn mich die Leute in der Haftanstalt fragten: „Warum bist du hier?“, erzählte ich ihnen, wie meine Krankheiten verschwanden, nachdem ich mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte. Damals durften die Häftlinge ihre Zellen für bestimmte Aktivitäten verlassen, sodass ich mit vielen Menschen in Kontakt kommen konnte.

Eine Praktizierende, die gerade erst in die Haftanstalt gebracht worden war, rief laut: „Falun Dafa ist gut!“ Bevor sie weggebracht wurde, wies der Wärter eine junge Gefangene an, auf sie einzuschlagen. Ich fragte diese Gefangene: „Der Wärter ist schon weg. Warum schlägst du sie immer noch? Wir sind Praktizierende und streben danach, gute Menschen zu sein. Wir haben keine Verbrechen begangen! Menschen zu schlagen, die Falun Dafa praktizieren, schadet dir selbst. Wenn du aufhörst, bei der Verfolgung mitzumachen, und die Praktizierenden heimlich beschützt, wird der Himmel dich segnen.“

Sie antwortete: „Dann werde ich aufhören, Praktizierende zu schlagen. Mir war gar nicht klar, wie schlimm das ist.“ Ich erklärte ihr die wahren Umstände und bat sie, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und den ihr angeschlossenen Organisationen auszutreten. Daraufhin trat sie aus den Jungen Pionieren und dem Kommunistischen Jugendverband aus.

Ein anderer junger Häftling war ein Straßenrowdy und Kleinkrimineller. Ich sagte: „Ich möchte dir etwas Gutes erzählen.“ Als er fragte: „Was denn?“ antwortete ich: „Falun Dafa ist gut – ganz anders, als die KPCh es in den Medien darstellt. Viele junge Menschen praktizieren es. Die KPCh verbreitet Propaganda, um die Menschen zu täuschen und Hass zu schüren. Bitte merke dir: ‚Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut‘. Und hör auf, schlechte Dinge zu tun!“

Er sagte: „Falun Dafa ist so gut. Ich möchte es praktizieren, sobald ich freigelassen werde.“ Er trat aus den Jungen Pionieren und dem Kommunistischen Jugendverband aus. Drei Tage später wurde ich freigelassen.

Eine freundliche Hausbesitzerin

Eine andere Praktizierende und ich gingen in die Vororte, um Aufkleber zur Aufklärung über die Hintergründe der Verfolgung anzubringen, und kamen zu einem Bauernhaus. Wir hatten gerade das Schriftzeichen für „Glück/Segen“ und den Satz „Falun Dafa ist gut“ angebracht, als die Hausbesitzerin die Treppe herunterkam. Sie war begeistert und sagte zu uns: „Die sind so wunderschön. Wenn wir sie an unser Haus kleben, bringt uns das Glück.“

Wir begrüßten sie und sie lud uns auf einen Tee ein. Wir erklärten ihr, wie wichtig ein Austritt aus der KPCh ist, woraufhin sie aus den Jungen Pionieren und dem Kommunistischen Jugendverband austrat. Sie sagte zu uns: „Falun Dafa ist gut! Das Schriftzeichen für ‚Glück‘, das ihr gerade angebracht habt, glitzert jetzt richtig!“ Weil sie offensichtlich jemand mit solch hervorragenden spirituellen Wurzeln war, stiegen mir Tränen in die Augen. Hätte die KPCh die Verfolgung nicht begonnen, würden sehr viele Menschen praktizieren!

Familienangehörige profitieren von Dafa

Danke, Meister, dass Sie uns mit Ihrer Barmherzigkeit gerettet haben; danke für den Schutz, den Sie uns seit mehr als 20 Jahren gewähren! Meine Familie unterstützt uns dabei, Falun Dafa zu praktizieren, und sie wurde dafür belohnt.

Die Familien all meiner Kinder sind erfolgreich, und alle sind bei guter Gesundheit. Sowohl meine Tochter als auch mein Schwiegersohn beziehen eine Rente, und mein Schwiegersohn besitzt eine Fabrik. Meine Tochter ist Fachkraft im Gartenbau und wird häufig für fachliche Beratungen engagiert – ein hervorragender beruflicher Werdegang.

Auch meine Enkelkinder sind großartig. Ein Enkelsohn wurde während seiner Berufsausbildung von einem Medienunternehmen in der Hauptstadt einer anderen Provinz entdeckt. Innerhalb von nur sechs Monaten entwickelte er sich bereits zu einer wichtigen Fachkraft. Da er über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und sehr gewissenhaft ist, wird er gut bezahlt. Schon in jungen Jahren las er das Zhuan Falun und lernte die Gedichte aus der Gedichtsammlung Hong Yin auswendig. Meine Enkeltochter schloss ihr Studium an einer Universität in Südchina ab und wurde an ihrer Wunschuniversität in Großbritannien angenommen.

Da die Fa-Berichtigung kurz vor ihrem Abschluss steht, schätze ich die Zeit, die der Meister uns gewährt hat, umso mehr. Ich lerne verstärkt das Fa, unterstütze den Meister dabei, noch mehr Menschen zu erretten, erfülle die drei Dinge gut, halte mit der Fa-Berichtigung Schritt und folge dem Meister nach Hause.