(Minghui.org) Trotz der gravierenden Veränderungen der Lage in den letzten Jahren bleibt die Mission der Falun-Dafa-Praktizierenden, die Dynamik der Fa-Berichtigung aufrechtzuerhalten, bestehen.
Nach meinem Verständnis hat Dafa den Praktizierenden göttliche Fähigkeiten verliehen. Hätten wir die Anforderungen erfüllt, hätte die von den alten Mächten inszenierte Verfolgung innerhalb der Drei Weltkreise nicht weitergehen können. Die vergangenen mehr als 20 Jahre hätten einen anderen Verlauf nehmen können, und noch mehr Lebewesen hätten errettet werden können.
Es ist daher von entscheidender Bedeutung, dass wir das Fa vollständig verstehen. Viele Praktizierende in meinem Umfeld haben gesagt, dass sie beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken weder etwas sehen noch spüren. Mit der Zeit haben einige dies lediglich als das Erledigen einer Aufgabe betrachtet. Darüber hinaus haben alle möglichen Ablenkungen und unreine Gedanken unser Aussenden aufrichtiger Gedanken beeinträchtigt.
Manche Praktizierende können jedoch beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken starke Energie spüren. Sie helfen anderen, die Krankheitskarma durchleben. Wenn diese Praktizierenden jedoch selbst Störungen erfahren oder Krankheitskarma durchleben, fühlen sie sich oft hilflos.
Wir erinnern einander auch häufig daran, beim Auftreten verschiedener Schwierigkeiten mit dem Aussenden aufrichtiger Gedanken zu helfen. Natürlich ist daran nichts auszusetzen. Aber wenn ein Praktizierender das tägliche Aussenden der aufrichtigen Gedanken nicht gut macht, betrachtet er es möglicherweise als ein Mittel zur Beseitigung von Schwierigkeiten. In Wirklichkeit ist es mehr als das.
Ein besseres Verständnis
Als ich intensiver über dieses Thema nachdachte, wurde mir klar, dass wir oft davon sprechen, den Menschen die wahren Hintergründe über Dafa und die Verfolgung in China zu erzählen. Es gibt viele Geschichten darüber, wie wir Dafa bestätigen und viele von ihnen sind sehr bewegend. Das ist zumindest in meiner Region der Fall.
Im Vergleich zu den ausführlichen Diskussionen über das Lernen des Fa und den Gesprächen mit den Menschen zur Erklärung der wahren Hintergründe ist mir jedoch aufgefallen, dass unser Austausch über das Aussenden der aufrichtigen Gedanken eher begrenzt ist. Das gilt sowohl für den Austausch in großen als auch in kleinen Gruppen.
In den vergangenen mehr als zehn Jahren habe ich es häufig versäumt, aufrichtige Gedanken auszusenden; selbst wenn ich es tat, neigte sich meine Hand oft zur Seite. Ich denke, der Verlust war erheblich, was ich sehr bereue.
Ich erinnere mich daran, wie vor einiger Zeit zwei Praktizierende in meiner Gegend oft ihre Erkenntnisse über das Aussenden aufrichtiger Gedanken mit den anderen teilten und ich dadurch über meine eigene Situation nachdachte. Mit der Zeit wurde mir klar, dass es oberflächlich betrachtet daran lag, dass ich dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken wenig Aufmerksamkeit geschenkt hatte. In Wirklichkeit lag es daran, dass ich die Kultivierung nicht ernst nahm. Ich folgte der Lehre des Meisters nicht wirklich.
Anders als beim Lernen des Fa oder bei den Gesprächen mit den Menschen habe ich oft das Gefühl, dass das Aussenden der aufrichtigen Gedanken keine greifbaren Ergebnisse bringt. Dieses „Gefühl“ jedoch basiert auf meinen menschlichen Anschauungen. Infolgedessen haben sich im Laufe der Zeit in meinem Raumfeld große Mengen an degenerierten Substanzen und bösartigen Elementen angesammelt. Das hat einen enormen Druck auf mich ausgeübt und den bösartigen Elementen Vorwände geliefert, zu stören.
Vertrauen in den Meister und Dafa
Das Vertrauen in Meister Li (den Begründer von Falun Dafa) und in Dafa ist von grundlegender Bedeutung. Als Dafa-Kultivierende lerne ich jeden Tag das Fa und gehe entschlossen den Weg meiner Kultivierung. Da ich jedoch mit einem menschlichen Körper in der weltlichen Gesellschaft lebe, werde ich immer noch von menschlichen Anschauungen beeinflusst.
Es ist etwas 30 Jahre her, als ich mit dem Praktizieren von Dafa begonnen habe. Seither habe ich jeden Tag im Zhuan Falun gelesen; das sind insgesamt über 10.000 Tage. Doch wie oft habe ich wirklich versucht, meine übernatürlichen Fähigkeiten mit meinem Bewusstsein zu steuern? Obwohl ich dies beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken tun sollte, führten mein mangelndes Verständnis über die Lehre von Dafa und das Ausbleiben sichtbarer Ergebnisse dazu, dass ich übernatürliche Fähigkeiten selten, wenn überhaupt, bewusst gelenkt habe.
Der Meister sagt:
„Ich sage euch – seit Jahren sage ich immer wieder, dass die Fähigkeiten der Dafa-Jünger enorm sind; doch viele glauben das nicht, da sie diese Fähigkeiten nicht sehen dürfen. Unter der Wirkung eurer aufrichtigen Gedanken wird sich alles um euch herum und auch ihr selbst verändern. Dennoch habt ihr nie daran gedacht, es mal auszuprobieren.“ (Die Fa-Erklärung zum 20. Jahrestag, 20.05.2012)
Ich fragte mich: Warum habe ich das nach so vielen Jahren der Kultivierung nicht ausprobiert? Warum bin ich dem nicht gefolgt, obwohl der Meister es doch so deutlich angesprochen hatte? Außerdem hatte kaum ein Praktizierender in meinem Umfeld über diese Dinge gesprochen.
Der Meister sagte zudem:
„Die Jünger, die vorübergehend andere Räume noch nicht sehen können, sollen nachdem sie die Mantras rezitiert haben, die Kraft der Gedanken konzentrieren und einmal das Wort ,mie‘ rezitieren. Das Wort ,mie‘ soll so mächtig sein wie die Größe der kosmischen Himmelssysteme, alles in allen Räumen ist eingeschlossen, nichts ist ausgelassen.“ (Aufrichtige Gedanken, 13.10.2002, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)
Zwanzig Jahre lang gehörte ich zu den Praktizierenden, die „vorübergehend“ nicht in der Lage waren, andere Dimensionen zu sehen. Aber waren meine aufrichtigen Gedanken so stark, dass sie so groß wie der Kosmos sind, alles umfassen und in keiner Dimension etwas auslassen? Und warum dauerte es mehr als 20 Jahre, diesen Zustand zu durchbrechen?
Den Maßstäben gerecht werden
Durch die Lehre von Dafa habe ich verstanden, dass alles, was in der Vergangenheit getan wurde, der Vorbereitung auf diesen letzten Moment diente. Im Zhuan Falun spricht der Meister ausdrücklich über das Himmelsauge. Mein Verständnis ist, dass diese Lehre uns helfen kann, den Meister bei der Fa-Berichtigung besser zu unterstützen.
Vor etwa zwei Jahren habe ich angefangen, meinen Zustand beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken aktiv zu korrigieren. Seither neigt sich meine Hand nicht mehr zur Seite, wenn ich aufrichtige Gedanken aussende. Darüber hinaus habe ich durch das Lernen des Fa und der anderen Vorträge des Meisters, direkt und indirekt, in Bezug auf das Aussenden aufrichtiger Gedanken tiefere Erkenntnisse gewonnen.
Infolgedessen kann ich nun häufiger Szenen mit meinem Himmelsauge sehen. In den vergangenen mehr als zwanzig Jahren habe ich gelegentlich beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken eindrucksvolle Szenen durch mein Himmelsauge gesehen. Es waren jedoch nur flüchtige Bilder. Ich bemühte mich, diese Fähigkeit zu stärken, indem ich mein Verständnis auf der Grundlage des Fa vertiefte. Seitdem kann ich während des Aussendens der aufrichtigen Gedanken häufiger Szenen sehen. Allein in einem Monat hatte ich vier Visionen, von denen jede etwa eine Stunde dauerte.
Ich glaube, dies war eine Ermutigung des Meisters für mich, es noch besser zu machen. Die Szenen, die ich wahrnehmen konnte, waren hauptsächlich dichte, bedrückende böse Faktoren. Ich glaube, es waren die Faktoren, die sich ansammeln konnten, weil ich in der Vergangenheit das Aussenden der aufrichtigen Gedanken nicht gut gemacht hatte. Dennoch bin ich jetzt in der Lage, die Kraft der aufrichtigen Gedanken wirklich zu erfahren. Zum Beispiel gab es Szenen, in denen in der Ferne Artilleriefeuer donnerte oder Energiestrahlen von meinem Körper ausgingen.
In einer anderen Szene steckte ich tief in einem schwarzen Sumpf fest. Nachdem ich unablässig aufrichtige Gedanken ausgesendet hatte, riss der Schlamm auf und trocknete aus. Danach verwandelte sich die Schwärze in einen erdigen Braunton. Einmal erlebte ich innerhalb von nur 80 Minuten fünf intensive Kämpfe zwischen dem Guten und dem Bösen, die in einer Schlussszene strahlenden Lichtes gipfelten. Natürlich gab es auch zahlreiche Momente mit unglaublich schönen und erhabenen Szenen. All dies ging einher mit einer wiederkehrenden „Achterbahnfahrt“ durch verschiedene Geisteszustände beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken. Das heißt, manchmal gelang es mir gut und manchmal eher schlecht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Aussenden der aufrichtigen Gedanken sehr wichtig ist und ich mich in dieser Hinsicht erhöhen muss. Im Folgenden sind einige meiner Ideen aufgeführt.
1. Dafas Kraft, um uns zu schützen
In der Fa-Erklärung auf der Fa-Konferenz in Kanada 2001 sprach der Meister über das Aussenden aufrichtiger Gedanken und gab uns die göttliche Kraft. Ich glaube, der Meister gab uns in diesem Prozess auch die Fähigkeit, uns selbst zu schützen.
Als degenerierte Substanzen aus höheren Ebenen in die Drei Weltkreise gedrängt wurden, waren möglicherweise auch unsere Dimensionen davon betroffen. Obwohl Meister Li die grundlegenden Störungen beseitigt hat, müssen wir unseren Teil dazu beitragen. Zudem tragen wir degenerierte Substanzen aus früheren Lebenszyklen mit uns, daher müssen wir auch diese reinigen.
Ich habe einmal eine Phase schweren Krankheitskarmas erlebt. Nach einer Weile gelang es mir, mich zu beruhigen und aufrichtige Gedanken auszusenden. In diesem Moment sah ich, wie aus dem Lauf eines Maschinengewehrs ein ununterbrochener Feuerstrahl schoss. Sofort flogen drei Drachen aus meinem Körper hervor und stürmten vorwärts und das Maschinengewehr löste sich in Luft auf. Da wurde mir klar, dass diese Drachen machtlos gewesen wären, hätte ich keine aufrichtigen Gedanken ausgesendet.
2. Uns selbst reinigen
Das Aussenden der aufrichtigen Gedanken ist auch ein Prozess der Selbstreinigung. Neben Krankheitskarma können sich unser Karma und bösartige Substanzen in Form verschiedener Störungen manifestieren, darunter finanzielle und familiäre Probleme oder Herausforderungen in unserem Umfeld. Diese Störungen können sich sowohl auf uns selbst als auch auf andere Praktizierende negativ auswirken.
Wir müssen daher starke aufrichtige Gedanken aussenden, um solche Störungen zu beseitigen, die uns und andere Praktizierende betreffen. Insbesondere in den letzten Phasen unserer Kultivierung könnten die wenigen verbleibenden bösartigen Elemente unsere Lücken ausnutzen, um Schaden anzurichten. Daher ist es unerlässlich, die drei Dinge gut zu machen, darunter das Aussenden der aufrichtigen Gedanken und das Lernen des Fa.
Gemäß der Lehre von Dafa ist der menschliche Körper ein kleiner Kosmos. Wenn wir aufrichtige Gedanken aussenden, helfen wir, Lebewesen in diesem kleinen Universum zu retten; andernfalls könnten sie hilflos unter den schädlichen oder unreinen Substanzen leiden.
3. Unterstützung bei der Kultivierung
Die Kultivierung im Falun Dafa ist ein Weg, auf dem man sich von einem Menschen zu einem göttlichen Wesen verwandelt. Wenn wir aufrichtige Gedanken aussenden, unterdrücken wir unsere menschliche Seite, damit der göttliche Aspekt unseres Hauptbewusstseins die Oberhand gewinnen kann.
Natürlich müssen wir uns auch selbst kultivieren und die wahren Umstände klarstellen – diese drei Aspekte ergänzen sich gegenseitig. Wenn ich zum Beispiel aufrichtige Gedanken effektiv aussende, stelle ich größere Fortschritte beim Fa-Lernen fest. Das mag daran liegen, dass das Aussenden aufrichtiger Gedanken viele störende Elemente beseitigt. Darüber hinaus hebt das Aussenden aufrichtiger Gedanken die Arrangements der alten Mächte auf.
Der Meister sagte:
„Die schlechten Menschen handeln so, weil das Böse sie von hinten stützt. Doch ihr schaut immer nur darauf, wie schlecht dieser Mensch an der Oberfläche ist. Warum er so furchtbar ist, der böse Polizist dieses und jenes getan hat und jener Mensch sich so irrational verhält. Ihr fixiert euren Blick stets auf die Oberfläche. Ich habe euch immer gesagt, dieser menschliche Körper hier ist nur wie ein Kleidungsstück, und das, was einen Menschen wirklich kontrolliert, ist sein Urgeist – sei es sein Haupt-Urgeist oder sein Neben-Urgeist. Außerdem ist es nicht nur der Urgeist, der einen Menschen kontrollieren kann. Es gibt alle Arten von intelligenten Wesen, die einen Menschen kontrollieren können. Es sind nicht die Lebewesen an der Oberfläche, die Dafa-Jüngern Bösartiges antun. Sobald ihr die Faktoren hinter den Kulissen erledigt habt, werft noch mal einen Blick auf das Erscheinungsbild an der Oberfläche und schaut, was passiert. Wenn keine Faktoren hinter den Kulissen am Werk sind, wird ein Mensch alles tun, was ihr ihm sagt. Du bist ein Kultivierender und hast Fähigkeiten. Du bist jemand, der sich auf dem Weg zur Gottheit befindet, wohingegen er ein gewöhnlicher Mensch und machtlos ist. Deshalb sollt ihr euren Blick nicht immer auf die Person an der Oberfläche fixieren. Nur wenn ihr euch mit den Faktoren hinter ihm beschäftigt, werdet ihr es schaffen, das Problem von Grund auf zu lösen. Nur dann werdet ihr bewirken, dass sich eine bestimmte Situation oder diese Person ändert.“ (Die Fa-Erklärung zum 20. Jahrestag, 20.05.2012)
Als eines der drei Dinge, die der Meister von uns verlangt, ist das Aussenden der aufrichtigen Gedanken auch Teil unserer Bemühungen, Dafa zu bestätigen. Deshalb müssen wir es auf jeden Fall gut machen. Das gilt umso mehr angesichts der aktuellen Situation, in der es innerhalb und außerhalb Chinas zu verschiedenen Formen der Störung kommt.
Ich möchte meinen Erfahrungsbericht mit Worten des Meisters abschließen:
„Lasst die mächtigen aufrichtigen Gedanken der Dafa-Jünger zur Geltung kommen, um Verluste zu verringern und um alle Wesen zu erretten! Zeigt eure mächtige Tugend!“ (Aufrichtige Gedanken, 13.10.2002, in: Essentielles für weitere Fortschritte III)
Das Obige spiegelt mein persönliches Verständnis wider. Bitte weist mich auf alle Aspekte hin, die nicht mit der Lehre von Dafa übereinstimmen.
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