(Minghui.org) Bei warmem Sonnenschein veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende in London am 9. Mai 2026 eine Parade und eine Kundgebung, um den Welt-Falun-Dafa-Tag zu feiern. Die ruhige Musik zu den Übungen sowie Transparente, die die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zeigten, zogen zahlreiche Passanten an. Im Verlauf der Veranstaltung berichteten zwei Berufstätige von ihren Erfahrungen mit dieser spirituellen Praxis.

Durch Dafa Güte und Toleranz erfahren

Pauline, Künstlerin und Medienfachfrau, blickte auf ihre Jahre der Kultivierung zurück. Während ihrer Schilderungen sprach sie immer wieder von Dankbarkeit und Güte. Sichtlich bewegt erzählte sie, wie Falun Dafa ihr Leben verändert habe, und sagte: „Mein ganzes Wesen wurde durch Dafa gerettet.

Sie fuhr fort: „Ich bin dem Meister unendlich dankbar, dass er uns ermöglicht hat, das Fa zu erhalten und in dieser Zeit Dafa-Schüler zu werden. Es ist etwas ganz Besonderes – es ist eine Ehre, in dieser Zeit ein Dafa-Schüler zu sein.“

Pauline erfuhr erstmals 2008 von Falun Dafa und begann im Mai 2009 mit dem Praktizieren. Sie musste Herausforderungen bewältigen, die viele Menschen als überwältigend empfunden hätten: Ihr Partner erlitt einen Schlaganfall, sie musste sich um ihre Kinder und ihre Familie kümmern und war im Alltag enormem Druck ausgesetzt.

„Ohne meine Praxis, ohne Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, ohne die Übungen und ohne die reinigende Wirkung des Fa-Lernens hätte ich das alles nicht bewältigen können“, sagte sie. Durch das Lernen des Fa und das Praktizieren der Übungen fühlte Pauline, wie sowohl ihr Körper als auch ihr Geist gereinigt wurden. „Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf klarer ist“, erzählte sie. „Mein Herz ist ganz rein und ich habe immer weniger negative Gedanken.“ Sie fügte hinzu, dass sie anderen gegenüber keine bösen Absichten mehr hege.

Rückblickend erkannte Pauline, dass sie früher viel Wut und Groll in sich getragen habe. Durch Dafa lernte sie nach und nach, nachsichtiger und rücksichtsvoller zu sein. Zudem lernte sie, ihre Eltern zu respektieren und Familienmitgliedern gegenüber toleranter zu sein.

Im Rückblick auf fast 20 Jahre der Kultivierung erklärte Pauline, sie habe den Schutz des Meisters erfahren und erlebt, wie der Meister sehr viele Probleme löst. „Ich kann die Liebe, die Güte und das Wohlwollen von Meister Li spüren“, resümierte sie. „Ich fühle, dass er mich ständig leitet. Die Gnade des Meisters ist unermesslich.“

Pauline bei der Kundgebung am 9. Mai 2026 anlässlich des Welt-Falun-Dafa-Tages (Minghui.org)

„Wir praktizieren in einer Welt, in der die Moral stark verfallen ist. Wir haben es mit Dingen zu tun, die bereits geschehen sind – Taten, die wir begingen, ohne zu erkennen, dass sie falsch waren. Der Meister hilft uns, diese Fehler auf gütige Weise zu bereinigen.“

Als sie von ihren außergewöhnlichen Erfahrungen bei der Kultivierung sprach, leuchteten ihre Augen auf. „Wir erleben Wunder in unserem Leben, von denen wir wissen, dass sie darauf zurückzuführen sind, dass Meister Li diese Angelegenheiten löst. Hin und wieder erhalte ich einen Einblick darin.“ Sie fügte hinzu, dass ihr dadurch auch bewusst werde, wie ernsthaft die Kultivierung sei.

Pauline studierte Malerei bei einem klassischen Künstler in Florenz. Sie ist der Überzeugung, dass sich die künstlerischen Fähigkeiten von Dafa-Schülern schneller entwickeln können, da Dafa sowohl Körper als auch Geist reinigt. Infolgedessen war sie in der Lage, Kunstwerke von höherer Qualität zu schaffen.

Pauline malt gerne Porträts von Menschen, deren Geschichten mit Dafa und der Verfolgung in Verbindung stehen. Zu ihren Projekten gehörte ein Porträt von Ethan Gutmann, einem amerikanischen Autor und Mitbegründer der „International Coalition to End Transplant Abuse in China“ (ETAC). „Mir wurde klar, dass mir meine künstlerischen Fähigkeiten gegeben wurden, damit ich dazu beitragen kann, die Verfolgung von Falun Gong aufzudecken“, erklärte sie. „Ich sprach ihn an und fragte, ob ich ihn porträtieren dürfe.“

Im Laufe der Jahre hat sie an verschiedenen Projekten mitgewirkt, die über Falun Dafa aufklären und die Verfolgung in China öffentlich machen.

Pauline erklärte, sie habe durch die Kultivierung allmählich verstanden, dass Talente nicht für Ruhm oder persönlichen Gewinn gedacht seien, sondern dazu dienen, die Botschaft der Güte zu verbreiten und die Menschlichkeit wiederherzustellen. „Heutzutage haben wir eigentlich vergessen, was es bedeutet, ein Mensch zu sein, weil die Moral so stark verfallen ist.“ Die Kultivierung habe sie gelehrt, ein guter Mensch zu werden – „zu lernen, sich zu beherrschen und tolerant zu sein sowie die eigene Moral zu verbessern“.

Sie schloss mit den Worten: „In dieser Zeit Dafa kultivieren zu können, ist der größte Segen meines Lebens.“

Nach jahrelangen, erfolglosen Versuchen das Rauchen und den Alkohol aufgegeben

Simon, ein Berater für Schulungen im Bereich psychische Gesundheit aus Schottland, berichtete von den Veränderungen, die er erlebte, nachdem er 2001 mit dem Praktizieren von Falun Dafa begonnen hatte.

Obwohl er sich bereits zuvor mit anderen Formen des Qigong beschäftigt hatte, sprach ihn Falun Dafa an, da die Übungen einfach und wirkungsvoll sind und die Lehre moralische Orientierung auf der Grundlage von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht bietet. Simon erinnerte sich: „Als ich mit der Praxis begann, besuchte ich einen kostenlosen Kurs in Edinburgh. Die Übungen gefielen mir gut, aber ich beschäftigte mich nicht wirklich mit dem Fa.“

Drei Monate später nahm er an einer Konferenz zum Erfahrungsaustausch über Falun Dafa in Manchester teil. „Als ich danach nach Hause reiste, fühlte ich mich ganz anders. Meine gesamte Energie war völlig anders.“

Simon drückt seine Dankbarkeit für die körperlichen und geistigen Vorteile aus, die er durch Falun Dafa erfahren hat (Minghui.org)

Jahrelang hatte Simon versucht, sich das Rauchen und Trinken abzugewöhnen. „Ich hatte einige ungesunde Gewohnheiten wie das Trinken und Rauchen“, gestand er ein. „Ich wollte diese Gewohnheiten schon seit Jahren aufgeben, empfand das aber als sehr schwierig.“ Durch wiederholte Misserfolge war er frustriert und entmutigt.

Doch nach der Fa-Konferenz geschah etwas Bemerkenswertes. „Als ich zurückkam, hörte ich einfach mit dem Trinken und Rauchen auf – von jetzt auf gleich! Ganz mühelos, ohne jegliche Schwierigkeiten.“ Er berichtete, dass weder Entzugserscheinungen noch ein Verlangen nach Zigaretten oder Alkohol auftraten. „Es gab kein ‚Oh, ich hätte jetzt wirklich gerne eine Zigarette‘ oder Ähnliches, es geschah einfach ganz automatisch.“

Dieses Erlebnis überzeugte ihn von der außergewöhnlichen Kraft von Dafa und veranlasste ihn dazu, ernsthafter mit der Kultivierung zu beginnen. „Ich hatte das Gefühl, dass dies der Beginn von etwas ganz Besonderem war – ein wirklich wichtiger, besonderer Neuanfang, ein neues Kapitel in meinem Leben ... Von diesem Moment an wollte ich einfach weitermachen.“

Er berichtete, dass die Kultivierung nicht nur seine körperliche Verfassung verbessert habe, sondern ihm auch dabei helfe, angesichts der Herausforderungen des Lebens ruhig und widerstandsfähig zu bleiben. Er könne sich nicht vorstellen, die Kultivierung jemals aufzugeben. „Wenn ich aufhören würde, wäre es, als würde ein riesiger Teil meines täglichen Lebens fehlen.“

Seit vielen Jahren beteiligt sich Simon an Aktivitäten, die Falun Dafa vorstellen und auf die Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas aufmerksam machen. „Die Verfolgung in China ist so schrecklich“, betonte er. „Es ist sehr wichtig, andere Menschen darüber zu informieren, was dort geschieht. Die Menschen in China haben keine Stimme – wir müssen ihre Stimme sein.“

Er empfand die Parade an jenem Tag in London als besonders bedeutsam. „Es gibt so viele Menschen, die vielleicht noch nie von Falun Gong gehört haben.“ Simon ist der Ansicht, dass es an sich schon eine positive Kraft ist, den Menschen beharrlich die Fakten über Falun Dafa zu vermitteln. „Wir müssen diese Paraden weiterhin regelmäßig durchführen und noch andere Wege finden, um auf die Geschehnisse aufmerksam zu machen.“

Zum Abschluss des Gesprächs drückte er dem Meister seine Dankbarkeit aus. „Vielen Dank für alles, für diese Praxis. Denn sie hat mein Leben zum Positiven verändert.“