(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende in Dänemark und Schweden forderten ein Ende der Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie des staatlich geförderten Organraubs. Anlass war der Besuch des chinesischen Außenministers Wang Yi in vier nordeuropäischen Ländern – Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland – vom 2. bis 8. Juli 2026.
Vor verschiedenen Regierungsgebäuden in Kopenhagen und Stockholm zeigten Praktizierende Transparente, die dazu aufriefen, auf die Menschenrechtsverletzungen der KPCh aufmerksam zu werden.


Praktizierende protestieren am 4. Juli 2026 in der Nähe des schwedischen Regierungsgebäudes (Minghui.org)
Außenminister Wang Yi nach einem Treffen am 4. Juli 2026 (Minghui.org)
Protest im Regen in Dänemark
Während des Besuchs von Wang Yi in Dänemark am 2. und 3. Juli 2026 hielten Praktizierende Protestkundgebungen vor dem dänischen Außenministerium und dem Schloss Amalienborg ab. Die dänische Polizei respektierte ihr Recht auf Demonstration und mehrere große Medien berichteten über die Aktionen.
Praktizierende protestieren vor dem Schloss Amalienborg, als Wang Yi am 2. und 3. Juli 2026 Dänemark besucht (Minghui.org)
Dänische Polizeibeamte halten am 2. Juli einen chinesischen Beamten auf, der versucht, den Protest zu stören (Screenshot eines Medienberichts)
Am Nachmittag des 2. Juli standen Praktizierende im Regen vor dem Außenministerium. Als die Wagenkolonne von Wang eintraf, hielten sie Transparente mit den Aufschriften „Stoppt den Organraub“ und „Falun Dafa ist gut; Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“ in die Höhe. Der Protest wurde am nächsten Morgen fortgesetzt. Wangs Wagenkolonne fuhr auf dem Hin- und Rückweg zum Schloss an ihren Transparenten vorbei.
Die Polizei unterstützte die Praktizierenden dabei, ihren Standort so anzupassen, dass sie für die Wagenkolonne besser sichtbar waren. Als chinesisches Personal versuchte, die Sicht auf die Transparente zu versperren, und von der Gruppe verlangte, den Ort zu verlassen, griff die Polizei sofort ein. Sie stellte klar, dass die Praktizierenden gesetzlich das Recht auf friedliche Versammlung und freie Meinungsäußerung hätten. Die Polizei half auch dabei, den Standort des Protests optimal auf die Route der Wagenkolonne abzustimmen. Außer den Falun-Gong-Praktizierenden waren auch Demonstranten anwesend, die gegen die Unterdrückung in Tibet durch die KPCh protestierten.
Eine Reporterin von TV2 interviewt eine Praktizierende (Minghui.org)
Wichtige dänische Medien, darunter Politiken, TV2 und der Rundfunksender DR, berichteten über die Proteste und hoben dabei den durchweg friedlichen Charakter der Veranstaltung sowie die Anwesenheit von Polizei und Medien hervor. Nach Abschluss der Veranstaltung äußerte ein junger Passant, dass ihn der beharrliche Einsatz der Praktizierenden tief bewegt und inspiriert habe. Er sprach ihnen seine besten Wünsche aus.
Protest in der Nähe des schwedischen Regierungsgebäudes
Wang besuchte am 4. Juli Schweden und führte im Regierungsgebäude Rosenbad ein Gespräch mit der schwedischen Außenministerin Maria Malmer Stenergard. Praktizierende protestierten in der Nähe des Regierungsgebäudes und riefen die internationale Gemeinschaft dazu auf, das Ende der Menschenrechtsverletzungen durch Chinas Regime beenden zu helfen.
Die Praktizierenden hielten in einem von der Polizei zugewiesenen Bereich Transparente hoch, damit Wang sie nach dem Treffen deutlich sehen konnte.




Praktizierende sprechen mit Passanten über Falun Gong sowie über die Verfolgung durch die KPCh und den staatlich geförderten Organraub (Minghui.org)
Die Praktizierenden informierten auch die diensthabenden Polizeibeamten über die Menschenrechtsverletzungen der KPCh. Die Polizei zeigte Verständnis dafür, dass die Praktizierenden ihre Ansichten auf friedliche und besonnene Weise zum Ausdruck bringen wollen. Sie verwies darauf, dass das schwedische Gesetz die Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert. Ihre Aufgabe sei es, erklärten die Beamten, die Wahrung dieses Rechts zu gewährleisten, und nicht, die Praktizierenden in ihrer Ausübung einzuschränken.
Medienvertreter und Anwohner kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch. Nachdem das Filmteam die Protestaktion aufgezeichnet hatte, signalisierte ein Reporter den Praktizierenden mit einem erhobenen Daumen und dem Victory-Zeichen seine Zustimmung. Ein Anwohner bezeichnete die Aktion als die friedlichste und bedeutungsvollste Demonstration, die er je erlebt habe.
Aufgrund der Nähe zum Stadtzentrum hielten sich viele Touristen in der Umgebung auf. Sie sprachen mit den Praktizierenden und zeigten sich schockiert über die Verfolgung und den Organraub durch die KPCh. Viele unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Menschenrechtsverletzungen fordert.
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