(Minghui.org) Seit 31 Jahren praktiziere ich Falun Dafa. Ich hatte das große Glück, an der Vortragsreihe von Meister Li über das Fa in Yanji teilnehmen zu können.
Damals litt ich unter starken Kniebeschwerden. Ich konnte kaum noch gehen, hatte ständig Schmerzen und war auf Steroidinjektionen angewiesen. Doch schon während des zweiten Vortrags reinigte der Meister meinen Körper. Die Haut um meine Knie begann so stark zu jucken, dass ich unaufhörlich kratzen musste. Es bildeten sich auch große Quaddeln.
Am dritten Tag war der Juckreiz auf wundersame Weise verschwunden, und meine Haut war glatt und makellos. Von da an konnte ich laufen wie der Wind; ich musste nicht mehr mit dem Bus fahren, um zu den Vorträgen zu gelangen, und selbst wenn ich meinen Sohn auf dem Rücken trug, konnte ich zügig zu Fuß gehen.
Das war eine unbeschreiblich glückliche Zeit. Im strahlenden Licht von Dafa hörte ich der Lehre des Meisters zu und begann viele Dinge über das menschliche Leben zu verstehen, die mir zuvor ein Rätsel gewesen waren. Abends nahmen wir am Fa-Lernen teil, tagsüber meditierten wir und praktizierten die Übungen, und morgens standen wir früh auf, um gemeinsam auf dem Sportplatz die Übungen zu machen. Überall sah man strahlende Gesichter voller aufrichtiger Freude. Es war ein Gefühl, das ich bis dahin noch nie erlebt hatte.
Gemeinsam mit zwei weiteren Praktizierenden trug ich jeden Morgen einen großen Kassettenrekorder nach draußen, damit wir die Übungsmusik abspielen konnten. Im darauffolgenden Frühjahr schlossen sich immer mehr Menschen den morgendlichen Übungen an. Falun Dafa verbreitete sich rasch, und schon bald entstanden drei Übungsplätze.
Beginn der Verfolgung
Doch entsprechend ihrer bösartigen Natur begann die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) eine umfassende Verfolgung von Falun Dafa. Praktizierende wurden festgenommen und inhaftiert, in Arbeitslager und Gefängnisse gebracht, und manchen wurden sogar bei lebendigem Leib die Organe entnommen.
Wie viele andere Praktizierende bemühte auch ich mich täglich, die drei Dinge zu tun. Weil ich mich jedoch nicht ernsthaft kultivierte und insbesondere versäumte, konsequent nach innen zu schauen und meine Anhaftungen loszulassen, wurde ich dreimal von der Polizei festgenommen und zweimal vor Gericht gestellt und verurteilt.
Später zog ich in eine andere Stadt. Dort begann ich allein Informationsplakate über Falun Dafa herzustellen und aufzuhängen. Da es in meiner Nähe keine anderen Praktizierenden gab und ich auch keinen Zugang zur Minghui-Website hatte, war ich oft ängstlich und hilflos. Deshalb bat ich den Meister um Unterstützung.
Eines Tages ging ich auf den Markt, um mit den Menschen über Falun Dafa zu sprechen. Ein Verkäufer erzählte mir, dass eine weitere Dafa-Praktizierende auf dem Markt sei, und zeigte mir, wo sie stand. Überglücklich ging ich auf sie zu und sagte: „Das Falun dreht sich unaufhörlich.“ Sofort erkannte sie, dass ich auch Falun Dafa praktizierte, und freute sich genauso wie ich. „Komm“, sagte sie, „gehen wir zu mir nach Hause.“
Ich empfand dies als die barmherzige Fügung des Meisters, damit ich wieder zu einer Fa-Lerngruppe kam. Die örtlichen Praktizierenden nahmen mich in ihre Gruppe auf und versorgten mich täglich mit Informationsmaterialien, mit denen wir Menschen über Falun Dafa informierten. So konnte ich erneut in das kraftvolle Feld von Dafa eintauchen und dem Meister dabei helfen, Menschen zu erretten.
Beim Verteilen von Flyern fielen mir oft die vielen parkenden Autos am Straßenrand auf. Ich dachte, dass auch deren Besitzer die Gelegenheit bekommen sollten, die Hintergründe über Falun Dafa kennenzulernen und eine Chance haben sollten, errettet zu werden. Deshalb legte ich jeweils einen Flyer unter den Scheibenwischer oder klemmte ihn an den Türgriff.
Einmal bemerkte ich nicht, dass jemand im Auto saß. Gerade hatte ich ein Exemplar der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei abgelegt, als plötzlich eine schroffe Stimme rief: „Nehmen Sie das sofort wieder runter!“ Ich griff nach dem Buch. Da stieg eine Frau von der Beifahrerseite aus, lächelte mich an und sagte: „Machen Sie sich keine Sorgen. Geben Sie es lieber mir und passen Sie gut auf sich auf.“ Ich antwortete: „Vielen Dank. Lesen Sie das Buch bitte in Ruhe zu Hause. Es kann Menschen helfen eine gute Zukunft zu erhalten.“ Sie bedankte sich, und der Mann sagte kein Wort mehr.
Bei einer anderen Gelegenheit klemmte ich gerade einen Flyer an ein Auto, als hinter mir eine Frau laut rief: „Was machen Sie da? Machen Sie bloß nicht die Scheibe kaputt!“ Ich nahm den Flyer sofort wieder an mich und entschuldigte mich. „Es tut mir leid. Ich habe ihn ganz vorsichtig hingelegt, da geht nichts kaputt. Nehmen Sie ihn doch mit nach Hause und schauen Sie ihn sich einmal an. Die Informationen können Ihnen sehr helfen.“ Doch sie erwiderte nur: „Nehmen Sie ihn wieder mit. Ich will das nicht lesen.“ Traurig ging ich weiter und bedauerte, dass sie diese Gelegenheit zur Errettung ausgeschlagen hatte.
Ein anderes Mal verteilte ich Informationsmaterialien an einer Reihe parkender Busse. Plötzlich rief jemand aus einem Bus mir zu: „Haben Sie auch USB-Sticks? Können Sie mir zusätzlich welche geben? Ich möchte sie an Freunde weitergeben.“ Natürlich gab ich ihm mehrere. Er freute sich sehr und wünschte mir Glück, ich solle gut auf mich aufpassen. Das machte mir großen Mut, und ich setzte meinen Weg mit neuer Zuversicht und mit leichten Schritten fort.
Manchmal nehme ich meinen kleinen Enkel mit, wenn ich unterwegs bin und die wahren Hintergründe über Falun Dafa erkläre, um die negativen Darstellungen aus der Propaganda richtigzustellen. Er ist ein fröhlicher, höflicher Junge, der jedem freundlich zulächelt. Viele Menschen kommen deshalb ganz von selbst mit ihm ins Gespräch. Diese Gelegenheit nutze ich, um ihnen die Hintergründe zu erklären und sie zum Austritt aus der Kommunistischen Partei und ihren Organisationen zu ermutigen. Die Resonanz ist oft sehr gut.
Wenn ich heute auf meinen Kultivierungsweg zurückblicke, wird mir bewusst, dass der Meister mir überhaupt erst die Möglichkeit gegeben hat, in diesem Leben Falun Dafa zu praktizieren. Er hat unermesslich viel für seine Jünger auf sich genommen. Ohne seinen Schutz und ohne das tiefgründige Fa wäre ich niemals da, wo ich heute bin.
Auch in Zukunft werde ich mich weiterhin gewissenhaft kultivieren, noch mehr Menschen erreichen und die Aufgaben erfüllen, die der Meister von uns erwartet. Auf diese Weise hoffe ich, seine grenzenlose Barmherzigkeit erwidern zu können und schließlich gemeinsam mit ihm nach Hause zu gehen.
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