(Minghui.org) Am 14. Juli 2026 hielten Falun-Gong-Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Montreal eine Kundgebung ab. Sie forderten Peking auf, die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong in China zu beenden, und informierten die Menschen auf Englisch, Chinesisch und Französisch darüber, was den Praktizierenden in China widerfährt. Sie appellierten an die internationale Gemeinschaft, gemeinsam auf ein Ende dieser Menschenrechtskatastrophe hinzuwirken.
Viele Passanten blieben stehen, hörten zu und unterzeichneten die Petition, um das Anliegen zu unterstützen, den Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein Ende zu setzen. Ein junger Mann sagte zu einem Praktizierenden: „Sie tun das Richtige!“

Bei der Kundgebung am 14. Juli 2026 vor dem chinesischen Konsulat in Montreal informieren Praktizierende die Öffentlichkeit über die anhaltende Verfolgung in China (Minghui.org)
Die Praktizierenden wiesen darauf hin, dass die Verfolgung auf Lügen und Gewalt beruht. „Falun Gong ist eine Meditationspraxis, die sich auf die Veredelung von Geist und Körper konzentriert. Sie basiert auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und umfasst fünf Übungen, die die geistige und körperliche Fitness steigern. Sie lehrt die Menschen, freundlich, aufrichtig und selbstlos zu sein“, erklärte eine Praktizierende. „Doch unter dem chinesischen Regime werden Menschen, die sich dazu bekennen, inhaftiert, gefoltert und durch massive Propaganda verleumdet. Unzählige wurden verstümmelt, kamen ums Leben oder ihnen wurden bei lebendigem Leib gegen ihren Willen Organe entnommen. Millionen wurden festgenommen, inhaftiert oder zu Gefängnisstrafen verurteilt.“
In den vergangenen 27 Jahren haben Falun-Gong-Praktizierende unermüdlich auf die brutale Verfolgung aufmerksam gemacht. Immer mehr Menschen in China haben den bösartigen Charakter des chinesischen Regimes erkannt. Bislang sind über 460 Millionen Chinesen aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) ausgetreten, um sich von den Verbrechen der Partei zu distanzieren. Die Praktizierenden hoffen, dass sich noch mehr Menschen durch einen Austritt aus der KPCh für eine bessere Zukunft entscheiden.
Praktizierende bittet um Hilfe zur Rettung ihrer Mutter
Frau Cong appellierte an Peking, ihre Mutter, Cong Lanying, freizulassen. Diese war von der Polizei inhaftiert worden, weil sie sich geweigert hatte, ihrem Glauben abzuschwören.
Cong berichtete, dass ihre Mutter unter schweren Herz- und Wirbelsäulenproblemen gelitten hatte. Die chronischen Schmerzen brachten sogar zeitweise dazu, an Suizid zu denken. 1997 begann sie mit Falun Gong, woraufhin ihre Krankheiten ohne medizinische Behandlung verschwanden. Leider wurde die inzwischen fast 80-Jährige inhaftiert, weil sie ihre Grundrechte wahrnahm: Sie praktizierte die Falun-Gong-Übungen in der Öffentlichkeit und schrieb an Regierungsstellen, um ihre Besorgnis über die Verfolgung zu äußern. Im Jahr 2023 wurde sie zu vier Jahren Haft verurteilt; derzeit ist sie im Frauengefängnis der Provinz Shandong inhaftiert.
Cong sprach über die Lehre von Falun Gong und erklärte, dass die KPCh die Menschenrechte der Praktizierenden verletze. Sie bat die Öffentlichkeit um Mithilfe, um auf diese Gräueltaten aufmerksam zu machen und so ein Ende der Verfolgung und dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erwirken.
Menschen unterzeichnen Petition für ein Ende der Verfolgung
Caterina hat eine Petition gegen die Verfolgung in China unterzeichnet (Minghui.org)
Nachdem Caterina, eine Sozialarbeiterin, von der Verfolgung der Praktizierenden in China erfahren hatte, unterzeichnete sie eine Petition, die die KPCh dazu auffordert, diese zu beenden. „Es macht mich wirklich traurig, wenn ich höre, wie die Praktizierenden in China dieser Verfolgung ausgesetzt sind“, gab sie an. Sie hält es für wichtig, weiterhin auf die Situation aufmerksam zu machen, da dies „Veränderungen bewirkt“.
Caterina bewunderte die Leitprinzipien von Falun Gong: Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Jeder sollte sich diese Werte zu eigen machen, ehrlich sein, andere respektieren und freundlich mit anderen Menschen umgehen. Das sollte jeder tun. Offensichtlich lehnt die KPCh diese Werte ab, was traurig ist.“
Anton Maximovsky unterstützt die Bemühungen der Praktizierenden für eine Beendigung der Verfolgung (Minghui.org)
Anton Maximovsky, Creative Director einer Firma für Content-Erstellung, zeigte sich tief bewegt, nachdem er die Botschaften auf den Transparenten der Praktizierenden gelesen hatte: „Als Christ und ehemaliger Bürger der Sowjetunion weiß ich nur zu gut, wie bösartig die Kommunisten sind. Ich verstehe das Leid und kann nachempfinden, wie es Ihnen geht. Ich hoffe, dass die Verfolgung bald ein Ende findet.“
Er stimmte den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht zu: „Sie sind essenziell und stellen wichtige menschliche Eigenschaften dar. Sie ermöglichen es uns, miteinander auszukommen. Wir sollten uns für Freiheit entscheiden, nicht für Verfolgung.“
Als er von der transnationalen Unterdrückung von Falun Gong durch die KPCh erfuhr, äußerte er die Ansicht, die kanadische Regierung solle eine entschlossenere Haltung einnehmen. „Als Kanadier bin ich enttäuscht darüber, dass unsere Regierung mit Peking zusammenarbeitet“, konstatierte er. „Menschen in China werden verfolgt und gefoltert. Aus moralischer Sicht sollten wir nicht mit China kooperieren.“
Charles aus Quebec sagt, jeder solle sich gegen die Verfolgung aussprechen (Minghui.org)
Charles ist Student aus Quebec. Nachdem er für sein Studium nach Montreal gezogen war, sah er häufig Praktizierende, die Unterschriften für eine Petition zur Beendigung der Verfolgung sammelten. Zunächst unterschrieb er nicht. Erst nachdem ihm die Praktizierenden wiederholt erklärt hatten, warum sie dort waren und worum es bei der Verfolgung ging, begriff er allmählich die Bedeutung der Petition. „Mir wurde klar, dass sie etwas Gutes tun; sie vermitteln der Welt eine sehr wichtige Botschaft, damit die Menschen von der Gewalt in China erfahren und zu ihrer Beendigung beitragen können“, äußerte er.
Charles und sein Freund unterschrieben die Petition. Er sagte: „Jeder muss sich zu diesem Thema äußern.“
In den vergangenen 27 Jahren haben Falun-Gong-Praktizierende die Menschen kontinuierlich über die Verfolgung in China informiert. Die Menschen verstehen inzwischen, was vor sich geht. Beide Männer unterschrieben die Petition und brachten ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass die Verfolgung eines Tages enden und die Glaubensfreiheit gewahrt bleiben möge.
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