(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 fand auf dem berühmten Londoner Trafalgar Square eine Kundgebung für Menschenrechte und Glaubensfreiheit für Falun-Dafa-Praktizierende in China statt. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten zahlreiche hochrangige Persönlichkeiten verschiedener politischer Lager – darunter Mitglieder des Ober- und Unterhauses, Vertreter der Kommunalpolitik sowie erfahrene Menschenrechtsaktivisten – den Organisatoren Unterstützungsschreiben und gemeinsame Erklärungen übermittelt. Sie verurteilten die systematischen Menschenrechtsverletzungen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), insbesondere den staatlich geförderten Organraub an Gewissensgefangenen. Zudem äußerten sie ihre Empörung über die grenzüberschreitende Unterdrückung durch die KPCh und betonten, dass es ausländischen Mächten nicht gestattet sei, Menschen im Vereinigten Königreich einzuschüchtern.
Forderung nach einem Ende der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh
Lord David Alton, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses für Menschenrechte des britischen Parlaments (mit freundlicher Genehmigung der Parlaments-Website)
Lord David Alton, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses für Menschenrechte im britischen Parlament, schrieb: „Ich schließe mich voll und ganz der Forderung an, die entsetzliche Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas zu beenden. Die ungeheuerlichen und systematischen Menschenrechtsverletzungen sind eine große Schande für die KPCh, während das ohrenbetäubende Schweigen allzu vieler Menschen, die eigentlich ihre Stimme des Protestes erheben sollten, ebenfalls einen schrecklichen Makel hinterlässt. „Die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden, einschließlich der Zwangsentnahme von Organen mit tödlichen Folgen, zählt zu den schlimmsten Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die jemals begangen wurden.“
„Wir stehen an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden“
Marie Rimmer, CBE MP (Mit freundlicher Genehmigung der Website des Parlaments)
Marie Rimmer, Trägerin des Ordens des Britischen Empire und Parlamentsabgeordnete, schrieb: „Falun-Gong-Praktizierende sind seit 27 Jahren brutaler Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas ausgesetzt. Sie werden willkürlich inhaftiert, gefoltert und – wie das China-Tribunal zweifelsfrei feststellte – Opfer von Organraub in industriellem Ausmaß. Das ist eines der schwersten Verbrechen gegen die Menschlichkeit unserer Zeit, und es macht nicht an Chinas Grenzen halt.
China hat den langen Arm seiner Unterdrückung bis an unsere Küsten ausgestreckt. Die Einschüchterungen und Schikanen, denen die Praktizierenden hier im Vereinigten Königreich ausgesetzt waren – darunter auch die Bomben- und Morddrohungen gegen britische Theater, in denen Shen Yun aufführte, wobei ich nicht deutlich genug betonen kann, dass es sich hierbei um eine friedliche Tanzkompanie handelt –, stellen einen Verstoß gegen unsere Werte der Religions- und Weltanschauungsfreiheit sowie der Rechtsstaatlichkeit dar.
Großbritannien beugt sich nicht autoritärer Unterdrückung. Wir blicken auf eine stolze Geschichte des Eintretens für Menschenrechte zurück, und ich sage heute ganz klar: Wir stehen an der Seite der Falun-Gong-Praktizierenden. Die Regierung muss ihre Stimme erheben, handeln und unmissverständlich klarstellen: Keine ausländische Macht wird friedliche Menschen auf britischem Boden zum Schweigen bringen.“
Verteidigung der Grundfreiheiten
Lord Hunt of Kings Heath, Mitglied des House of Lords (Website des Parlaments)
Lord Hunt of Kings Heath, Mitglied des House of Lords, schrieb: „Ich freue mich, allen Teilnehmern der Kundgebung am 18. Juli 2026 meine besten Wünsche zu übermitteln. Diese Veranstaltung erinnert daran, dass die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China vor 27 Jahren begann.
Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit ist ein grundlegendes Menschenrecht, das überall geachtet werden muss. Die seit vielen Jahren vorliegenden Berichte über die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden – einschließlich willkürlicher Inhaftierungen, Folter und anderer schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen – geben weiterhin Anlass zu großer Sorge und verdienen anhaltende internationale Aufmerksamkeit.
Es ist unerlässlich, dass alle Menschen im Vereinigten Königreich ihre Rechte auf Glaubens-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit ohne Angst vor Einschüchterung oder Behinderung ausüben können.
Ich hoffe, diese Veranstaltung erinnert uns daran, wie wichtig es ist, diese grundlegenden Freiheiten zu verteidigen und die Achtung der Menschenwürde und der Menschenrechte zu fördern.“
Eine starke Stimme für Gerechtigkeit
Ian Murray, Abgeordneter (Website des Parlaments)
Der Abgeordnete Ian Murray drückte den Teilnehmern der Kundgebung seine Unterstützung aus und verwies auf die grundlegenden Menschenrechte, die unter dem Schutz des britischen Rechts stehen.
In seinem Schreiben heißt es: „Die Religions- und Weltanschauungsfreiheit gehört zu den grundlegendsten Rechten, die wir besitzen, und diese Regierung nimmt sie äußerst ernst – sowohl im Inland als auch auf der internationalen Bühne.
Wir werden keinerlei Versuche eines ausländischen Staates dulden, seine Kritiker hier im Vereinigten Königreich einzuschüchtern, zu schikanieren oder ihnen Schaden zuzufügen. Unabhängig von Ihrer Nationalität sind Ihre Grundrechte durch britisches Recht geschützt, und dieser Schutz ist absolut. Ich weiß, dass es sich für viele von Ihnen dabei nicht um abstrakte Fragen, sondern um gelebte Realität handelt.
Ich setze mich weiterhin entschieden für die Verteidigung der Religions- und Weltanschauungsfreiheit ein und werde ihr im Parlament und international eine starke Stimme verleihen.“
Jeder sollte grundlegende Menschenrechte haben
Der Abgeordnete Robbie Moore (Website des Parlaments)
Der Abgeordnete Robbie Moore schrieb: „Die Freiheit, den eigenen Glauben oder die eigene Weltanschauung ohne Diskriminierung oder gewaltsamen Widerstand zu praktizieren, zu ändern oder zu teilen, ist ein Menschenrecht. Ich setze mich dafür ein, die Religions- und Weltanschauungsfreiheit für alle zu verteidigen und den Respekt unter verschiedenen religiösen und nicht-religiösen Gemeinschaften zu fördern.
Ich teile Ihre Besorgnis über die anhaltende Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden und anderen Gruppen in China. Das Vereinigte Königreich muss weiterhin menschenrechtliche Bedenken – einschließlich der Behandlung religiöser und ethnischer Minderheiten – direkt bei den chinesischen Behörden sowie in multilateralen Gremien zur Sprache bringen.
Seien Sie versichert, dass ich das Handeln der britischen Regierung genau beobachten werde, um sicherzustellen, dass die Minister ihre Bedenken gegenüber der chinesischen Regierung auf höchster Ebene vorbringen.“
Baronin Ruth Lister (Website des Parlaments)
Ruth Lister, Baronin Lister von Burtersett, schrieb: „Als jemand, der die Vorteile des Tai-Chi-Praktizierens kennt, unterstütze ich nachdrücklich Ihre Kampagne für ein friedliches Umfeld, in dem Sie das Recht haben, Falun Gong zu praktizieren. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihre Kundgebung.“
Wir protestieren, bis die Verfolgung aufhört
Benedict Rogers (Offizielle Website)
Benedict Rogers, Leitender Direktor bei Fortify Rights, Mitbegründer und Vorsitzender von Hong Kong Watch sowie Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Menschenrechtskommission der Konservativen Partei, sandte eine Botschaft.
Seine Botschaft lautete: „Ich möchte betonen, dass ich – wie immer – im Geiste und in Solidarität an Ihrer Seite stehe.
Die Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh ist eines der tragischsten, erschütterndsten, herzzerreißendsten und empörendsten Unrechte unserer Zeit. Seit mehr als zehn Jahren setze ich mich nachdrücklich dafür ein, auf das Leid der Falun-Gong-Praktizierenden in China aufmerksam zu machen und für internationales Handeln zu werben. Ich werde nicht aufhören, bis die Verfolgung beendet ist und Falun-Gong-Praktizierende ihren Glauben – basierend auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – in Frieden und ohne Angst ausüben können.
Ich setze mich für dieselbe Freiheit für Menschen aller Glaubensrichtungen und Überzeugungen in ganz China ein.
Wie viele von Ihnen wissen, habe ich mich besonders für die Aufklärung über den zwangsweisen Organraub engagiert. Ich hatte das Privileg, an der Initiierung des ‚China Tribunal‘ unter dem Vorsitz von Sir Geoffrey Nice KC mitzuwirken. Dieses Tribunal kam 2019 einstimmig und ‚zweifelsfrei‘ zu dem Schluss, dass in ganz China über Jahre hinweg in erheblichem Umfang zwangsweiser Organraub an Gewissensgefangenen stattgefunden hat – wobei Falun-Gong-Praktizierende eine der Hauptzielgruppen waren – und dass dies ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellt.
Zudem bin ich zutiefst besorgt über die zunehmende grenzüberschreitende Unterdrückung, von der verschiedenste Gruppen betroffen sind, darunter Menschen aus Hongkong, Uiguren, Tibeter, chinesische Dissidenten, Taiwaner und Falun-Gong-Praktizierende. Auch ich selbst habe bereits Schikanen und Drohungen seitens der KPCh erlebt.
Niemand in Großbritannien – einer freien und demokratischen Gesellschaft – sollte jemals von einer ausländischen Macht eingeschüchtert oder zum Schweigen gebracht werden, die ihren langen Arm der Unterdrückung bis auf unsere Straßen ausstreckt. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Regierung alles in ihrer Macht Stehende tut, um alle Gemeinschaften zu schützen, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen, der grenzüberschreitenden Unterdrückung Einhalt gebieten sowie unsere Freiheiten zu verteidigen und zu sichern.
Ich habe fast mein gesamtes Erwachsenenleben – mehr als 30 Jahre, angefangen zu meiner Studienzeit – dem Einsatz für Menschenrechte gewidmet. Ich glaube an alle Menschenrechte und Grundfreiheiten, insbesondere an die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit sowie die Meinungsfreiheit, wie sie in Artikel 18 beziehungsweise Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert sind. Dies sind grundlegende Menschenrechte, die für alle Menschen und überall – ohne Ausnahme – geschützt, verteidigt und gefördert werden müssen. Ich habe mein Leben nach diesen Werten ausgerichtet und sie für Menschen auf der ganzen Welt verteidigt. Das werde ich auch weiterhin tun. Ich werde nicht aufhören, mich für die Religions- oder Weltanschauungsfreiheit, die Meinungsfreiheit und andere grundlegende Menschenrechte für alle einzusetzen – und ganz besonders für die Menschen in China.
Ich stehe heute an Ihrer Seite, ich würdige Ihren Mut und Ihre Beharrlichkeit und glaube, dass der Tag kommen wird, an dem Falun-Gong-Praktizierende – ebenso wie Christen, Buddhisten, Muslime und Menschen aller Religionen und Glaubensrichtungen – ihren Glauben in ganz China in Freiheit und Frieden werden praktizieren können. Wir müssen uns weiterhin dafür einsetzen, dass dieser Tag bald anbricht.“
„Freiheit ist ein grundlegender Wert Londons“
Benali Hamdache, Mitglied der London Assembly (Offizielle Website)
Benali Hamdache, Mitglied der London Assembly, schrieb: „Freiheit ist ein grundlegender Wert Londons. Wir sind eine integrative und internationale Stadt. Deshalb müssen wir absolut intolerant gegenüber jedem Nationalstaat sein, der seine eigenen Bürger und die Diaspora hier in unserer Stadt ins Visier nimmt.
Ich fordere die Metropolitan Police nachdrücklich auf, Drohungen und Angriffe ernst zu nehmen und sicherzustellen, dass die betroffenen Personen angemessene Unterstützung erhalten.
London muss ein sicherer Hafen sein.“
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