(Minghui.org) Riley Barnes, der stellvertretende US-Außenminister für Demokratie, Menschenrechte und Arbeit, traf sich am 13. Juli 2026 mit den Falun-Dafa-Praktizierenden, um mit ihnen die seit Juli 1999 andauernde Unterdrückung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu erörtern.
Während des „International Religious Freedom Peace Builders Forum“ (Forum der Friedensstifter für internationale Religionsfreiheit) am 16. Juli 2026 verurteilte Barnes die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh. Barnes ist Sonderbotschafter für internationale Religionsfreiheit (IRF). Außerdem bekräftigte er auf dem Forum erneut seine Unterstützung für die Praktizierenden.
Riley Barnes, stellvertretender US-Außenminister, spricht am 16. Juli in Washington, D.C. auf dem „International Religious Freedom Peace Builders Forum“ 2026
Treffen im US-Außenministerium
Am 13. Juli 2026 traf sich der stellvertretenden US-Außenminister Barnes im US-Außenministerium mit fünf Falun-Dafa-Praktizierenden. Während des einstündigen Gesprächs informierten die Praktizierenden Barnes und mehrere Beamte des Außenministeriums ausführlich über Falun Dafa, über die Gründe für die Angst der KPCh vor Falun Dafa und die jüngsten Entwicklungen bei der Verfolgung in Festlandchina. Außerdem brachten sie die grenzüberschreitende Unterdrückung von Falun Dafa und Shen Yun Performing Arts durch die KPCh außerhalb Chinas zur Sprache.
Ein Praktizierender erläuterte, wie Falun Dafa schätzungsweise 100 Millionen Menschen körperlich und geistig zugutegekommen ist und wie die Leitprinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – bei so vielen Menschen tiefen Anklang gefunden haben. Angesichts der brutalen Verfolgung haben Praktizierende in Festlandchina Tausende von privaten Stellen zur Herstellung und Verbreitung von Informationsmaterialien eingerichtet. Sie verteilen Informationen über Falun Dafa sowie Exemplare der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei. Damit vermitteln sie den Menschen – von denen viele durch die Lügen der KP in die Irre geführt wurden – die Wahrheit über Falun Dafa und die Verfolgung. Trotz der Gefahr von Verhaftung und Inhaftierung halten die Praktizierenden aus Barmherzigkeit beharrlich an ihrem Tun fest.
Die Praktizierenden erläuterten, dass Falun-Dafa-Praktizierende außerhalb Chinas Medienkanäle eingerichtet und Software entwickelt haben, um den Menschen in China dabei zu helfen, die Internetblockade der KPCh zu umgehen. So können sie auf ausländische Websites zugreifen, die innerhalb Chinas nicht erreichbar sind.
Zudem erklärte eine Praktizierende, dass Falun-Dafa-Praktizierende vor 20 Jahren „Shen Yun Performing Arts“ gegründet haben. Inzwischen ist daraus ein Ensemble aus acht Gruppen entstanden, das jährlich Millionen von Zuschauern weltweit das Bild eines „China vor dem Kommunismus“ vermittelt. Mit ihren Aufführungen widerlegen die Künstler die Lüge der KPCh, das derzeitige Regime repräsentiere die chinesische Kultur und das chinesische Volk. Aufgrund dieses friedlichen, beständigen und wirkungsvollen Engagements zur Enthüllung der Wahrheit fürchtet die KPCh Falun Dafa außerordentlich.
Grenzüberschreitende Unterdrückung aufgedeckt
Mit ausführlichen Informationen reagierten die Praktizierenden auf die Besorgnis von Barnes hinsichtlich der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch die KPCh. Ein Praktizierender schilderte detailliert die in den letzten Jahren – insbesondere in den USA – eskalierenden Schikanen, Einschüchterungen und Angriffe der KPCh gegen Falun Dafa und Shen Yun. Er wies zudem auf den Einsatz von Informationskriegsführung durch die KPCh hin, mit der die Öffentlichkeit in die Irre geführt wird, sowie auf die Anwendung juristischer Kriegsführung, mit der versucht wird die Kräfte und Ressourcen der Falun-Dafa-Praktizierenden zu erschöpfen. Diese neuen Kampagnen erfolgen im Einklang mit der jüngsten Politik der KPCh.
Eine weitere Praktizierende schilderte die Erfahrungen, die sie und ihr Mann mit der Verfolgung in China gemacht haben, weil sie Falun Dafa praktizieren. Sie wurde zweimal inhaftiert und zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen, während ihr Mann zweimal ins Arbeitslager verschleppt und zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Insgesamt musste er elf Jahre im Gefängnis verbringen. Ihre kleine Tochter wuchs in Angst auf und durfte ihre Eltern nicht sehen. Während der Jahre, in denen sein Vater inhaftiert war, durfte das Kind ihn nur ein einziges Mal besuchen.
Barnes erkundigte sich eingehend nach verschiedenen Aspekten der Verfolgung, wobei der Schwerpunkt auf der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch die KPCh lag.
Auf Forum für Religionsfreiheit wird die Verfolgung verurteilt
Anlässlich des 250. Geburtstags der USA versammelte sich am 16. und 17. Juli in Washington, D.C. das „International Forum of Religious Freedom Peace Builders“. Dort hielt der stellvertretende US-Außenminister Barnes in seiner Funktion als Botschafter für internationale Religionsfreiheit am ersten Tag eine Grundsatzrede.
„Unsere Gründerväter flohen vor religiöser Verfolgung in ein freiheitsliebendes Land und stellten so sicher, dass die Gründungsdokumente dieser Nation die Religionsfreiheit als ‚unveräußerliches Recht‘ verankerten“, erklärte Barnes. „Sie erkannten, dass dann, wenn eine Regierung es versäumt, die Religionsfreiheit als ein von Natur aus gegebenes Recht zu schützen, auch die Freiheiten der Rede, der Meinungsäußerung und der friedlichen Versammlung ins Wanken geraten.
Wir erkennen an, dass Amerika und unsere Bevölkerung vom Schutz der Religionsfreiheit unermesslich profitieren – und wir wünschen uns, dass auch alle anderen dieselbe Freiheit, denselben Schutz und denselben Nutzen genießen.“
Visabeschränkungen und der erweiterte Geltungsbereich der Rechenschaftspflicht
Minister Barnes betonte die Bedeutung der Verantwortlichkeit. „Im Dezember 2025 hat Minister Rubio die erste Richtlinie zu Visabeschränkungen für Personen angekündigt, die an Verletzungen der Religionsfreiheit beteiligt waren“, erklärte er. Diese Richtlinie erweitert die bestehenden Visabeschränkungen, die sich bislang strikt auf Regierungsvertreter konzentrierten, welche für schwere Verstöße verantwortlich waren. Gemäß der neuen Regelung können Personen sowie deren unmittelbaren Familienangehörigen, die im Ausland Verletzungen der Religionsfreiheit angeordnet, genehmigt, maßgeblich unterstützt, daran mitgewirkt oder diese begangen haben, von der Einreise in die Vereinigten Staaten ausgeschlossen werden.
Die USA halten es für wichtig, grenzüberschreitender Unterdrückung entgegenzuwirken. „Wir sind entschlossen, die Täter für die Verletzung unserer Souveränität und für Angriffe auf Amerikaner auf amerikanischem Boden zur Rechenschaft zu ziehen“, fuhr Barnes fort. „Innerhalb der Vereinigten Staaten unterstützen wir gefährdete Gruppen, indem wir sie darüber aufklären, was grenzüberschreitende Unterdrückung überhaupt bedeutet. Wir schulen Strafverfolgungsbehörden und stärken die behördenübergreifende Zusammenarbeit als Reaktion auf konkrete Vorfälle.
In China findet schwere religiöse Verfolgung statt. Peking missachtet die Religionsfreiheit und geht feindselig gegen Angehörige der meisten religiösen und spirituellen Gruppen vor. Zu diesen Gruppen gehören vorwiegend muslimische Uiguren und Hui, tibetische Buddhisten, Protestanten, Katholiken sowie Falun-Gong-Praktizierende.“
„Am 20. Juli jährt sich zum 27. Mal die grausame Kampagne der KPCh zur Auslöschung von Falun Gong“, fuhr Barnes fort. „Die US-Regierung nimmt Angriffe auf Mitglieder religiöser Gruppen wie Falun Gong sehr ernst und setzt sich dafür ein, alle geeigneten Mittel zu nutzen, um chinesische Amtsträger für ihre Beteiligung an repressiven Maßnahmen zur Verantwortung zu ziehen.“
Zum Abschluss seiner Rede ermutigte Barnes die teilnehmenden Gruppen, sich weiterhin mit Kollegen aus dem IRF-Büro zu treffen, weiterhin Informationen auszutauschen, die der US-Regierung dabei helfen können, neue Visabeschränkungen umzusetzen, und sicherzustellen, dass diejenigen, die Verstöße gegen die Religionsfreiheit maßgeblich unterstützen oder daran beteiligt sind, zur Verantwortung gezogen werden. „Durch unsere Zusammenarbeit können wir uns weltweit besser für Gewissensgefangene einsetzen und dazu beitragen, Menschen wieder mit ihren Familien zu vereinen“, betonte er.
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