(Minghui.org) Am Samstag, 18. Juli 2026, veranstalteten Falun-Dafa-Praktizierende im Zentrum von London eine große Demonstration sowie eine Kundgebung. Es war der Auftakt einer zweitägigen Veranstaltung anlässlich des 27. Jahrestages des Beginns der Verfolgung – ein Aufruf an alle, dabei zu helfen, die seit 27 Jahren andauernde Unterdrückung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu beenden. Zudem machten die Praktizierenden auf die Ausweitung der Verfolgung durch das chinesische Regime über die Grenzen Chinas hinaus aufmerksam.





Demonstrationszug der Praktizierenden durch London, um die anhaltende Verfolgung von Falun Dafa öffentlich zu machen (Minghui.org)
Die Öffentlichkeit erfährt von der Verfolgung
Der Demonstrationszug, angeführt von der Tian Guo Marching Band, setzte sich um 12 Uhr mittags in der Nähe der chinesischen Botschaft in Bewegung und führte durch das Zentrum Londons: über die Regent Street, die Oxford Street, den Piccadilly Circus und durch Chinatown sowie an der Downing Street vorbei und bis zum Old Palace Yard.
Eine große Gruppe von Praktizierenden demonstrierte die Übungen, während andere Fotos von Praktizierenden trugen, die infolge der Verfolgung ums Leben gekommen sind. Ein Teil des Umzugs, der unter dem Motto „Austritt aus der KPCh“ stand, rief die Menschen dazu auf, sich über die Verfolgung zu informieren, das wahre Wesen der KPCh zu erkennen und dabei zu helfen, dass die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen in China beendet werden.
Am Samstag herrschte in London sonniges Wetter mit einer leichten Brise. Viele Menschen, darunter Touristen aus aller Welt, blieben stehen, um dem Marsch zuzusehen. Zahlreiche Passanten machten Fotos und Videoaufnahmen und nahmen die von den Praktizierenden verteilten Informationsmaterialien entgegen.
Seit 27 Jahren fordern Falun-Dafa-Praktizierende friedlich ein Ende der Verbrechen, denen sie durch das kommunistische Regime Chinas ausgesetzt sind. Nach dem Umzug hielten sie am Old Palace Yard eine Pressekonferenz sowie eine Kundgebung ab.
Praktizierende bei der Kundgebung nach der Parade (Minghui.org)
Vertreter des öffentlichen Lebens senden Unterstützungsschreiben
Im Vorfeld der Kundgebung hatten zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens in Großbritannien Schreiben und gemeinsame Erklärungen an den britischen Falun Dafa Verein, darunter Mitglieder des Ober- und Unterhauses, Vertreter von Menschenrechtsorganisationen, Kommunalpolitiker und andere. Sie verurteilten darin die langjährige Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh sowie das Verbrechen des Organraubs an Gewissensgefangenen und äußerten große Besorgnis darüber, dass die KPCh die Verfolgung auch auf das Ausland, einschließlich Großbritannien, ausweitet.
In ihren Botschaften bekundeten die Vertreter ihre Unterstützung für Falun Dafa und betonten, dass sie nicht zulassen dürften, dass ausländische Mächte friedliche Gruppen in Großbritannien unter Druck setzen und unterdrücken.
Falun-Dafa-Praktizierende verlesen auf der Kundgebung Unterstützungsschreiben
Der Abgeordnete Seamus Logan schrieb in seinem Brief: „Als Abgeordneter würdige ich diejenigen, die sich heute auf dem Trafalgar Square versammeln, um diese Prinzipien zu unterstützen, friedlich auf die anhaltende Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden hinzuweisen und ihre Besorgnis über die gegen sie gerichtete transnationale Unterdrückung zu äußern. Niemand sollte aufgrund seines Glaubens, seiner Sexualität oder seiner Überzeugungen Diskriminierung, Einschüchterung oder Verfolgung ausgesetzt sein. Ich fordere die britische Regierung nachdrücklich auf, sich weiterhin für Rechenschaftspflicht, Gerechtigkeit, Menschenrechte und den Schutz dieser Grundfreiheiten einzusetzen.“
Carolyn vom britischen Falun Dafa Verein spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Carolyn vom britischen Falun Dafa Verein wies darauf hin, dass in China Millionen friedlicher Bürger aufgrund ihres Glaubens rechtswidrig inhaftiert und gefoltert werden und einige sogar Opfer des von der KPCh betriebenen Organraubs an lebenden Menschen werden. Sie erklärte: „Dies ist durch und durch ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dennoch dauert es bis heute an!“
Angesichts der zunehmend ausufernden transnationalen Repressionen durch die KPCh – darunter Verleumdungen, Morddrohungen und sogar Bombendrohungen gegen friedliche Menschen in England – würdigte sie ausdrücklich die Unterstützung des US-Kongresses für den „Falun Gong Protection Act“ (Gesetz zum Schutz von Falun Gong). Carolyn forderte: „Die britische Regierung sollte umgehend eine ähnliche Gesetzgebung verabschieden!“
Sie richtete einen Appell an alle: „Wir hoffen, dass sich Menschen auf der ganzen Welt uns anschließen, gemeinsam nach Frieden streben und der Verfolgung von Falun Gong ein endgültiges Ende setzen. Wir hoffen, dass die Menschen das Gute und die reine Güte von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erkennen und verstehen, dass dies die edelsten Werte der Menschheit sind. Es ist ein Glaube, für den wir alle eintreten und den wir verteidigen sollten.“
John Dee, Vorsitzender der „European Friends of Falun Gong“, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
In seiner Rede blickte John Dee, Vorsitzender der „European Friends of Falun Gong“, auf die Geschichte der Verfolgung zurück, die am 20. Juli 1999 begann. Er betonte, dass diese Unterdrückung „eine der längsten und schwersten Verfolgungen ist, die jemals von einer Regierung gegen das eigene Volk in der Weltgeschichte ausgeübt wurden“.
Dee würdigte die Falun-Gong-Praktizierenden für ihre Standhaftigkeit und ihren außergewöhnlichen Mut. „Die KPCh wird der gewaltigen Kraft des Prinzips ‚Das Gute wird über das Böse siegen‘ unterliegen. Es ist nur eine Frage der Zeit“, betonte er zuversichtlich.
Passanten unterstützen Falun Dafa
Nach der Pressekonferenz informierten die Praktizierenden an fünf Orten im Zentrum Londons weiterhin über die Verfolgung: am Old Palace Yard, auf dem Parliament Square, dem Trafalgar Square, in Chinatown und vor dem British Museum. Zudem sammelten sie Unterschriften für eine Petition, die ein Ende der Verfolgung fordert.
Viele Menschen blieben stehen, um zuzuhören oder sich mit den Praktizierenden zu unterhalten. Einige machten Fotos und Videoaufnahmen und nahmen die von den Praktizierenden verteilten Flyer mit. Sie erfuhren von der Verfolgung und bekundeten ihre Unterstützung.
Jamie (Mitte) verurteilt die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh (Minghui.org)
Jamie, der in der IT-Branche tätig ist, äußerte: „Ich unterstütze Falun Gong und halte das Verhalten der KPCh für absolut inakzeptabel. Ich schätze die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und bin der Meinung, dass jeder daraus lernen sollte.“
Karen, eine Ruheständlerin aus Leeds, zeigte sich schockiert, als sie von der Verfolgung erfuhr. Sie sagte, sie habe dazu noch keine Medienberichte gesehen, und war der Meinung, dass die Praktizierenden noch mehr Menschen darüber informieren müssten. Sie betonte nachdrücklich: „Was da vor sich geht, ist einfach schrecklich – absolut schrecklich – und es ist schlichtweg falsch. Die Menschen müssen sich gegen so etwas zur Wehr setzen.“
Sie erklärte auch, sie stimme den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht voll und ganz zu. „In einer Welt, in der man alles sein kann, sei gütig! Wenn man sich für Güte entscheidet, kann man nichts falsch machen. Das ist mein Mantra. Ich entscheide mich bei allem, was ich tue, für Güte. Wären mehr Menschen gütig, würden wir in einer besseren Welt leben“, davon war sie überzeugt.
Viele junge Menschen blieben stehen, um bei der Parade und der Kundgebung zuzusehen. Die Studenten Nandu und Alex unterzeichneten die Petition. Nandu verurteilte die Brutalität der KPCh scharf und bezeichnete den Organraub als „sehr schlimm und ganz und gar unmenschlich“. Er sagte dazu: „Die Menschen sollten die Freiheit haben, sich zu äußern und ihren eigenen Überzeugungen zu folgen. Sie [die KPCh] sollten keine Organe ohne deren Zustimmung entnehmen.“ Er befürwortete deutlich die Prinzipien von Falun Dafa – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht. „Das sind die drei Dinge, die man im Leben braucht“, bestätigte er.
Alex stimmte ihm zu und meinte: „Güte sollte überall herrschen.“ Die beiden jungen Männer erklärten, sie wollten ihr Bestes tun, um dazu beizutragen, dass noch mehr Menschen von der Verfolgung erfahren.
Die zweitägigen Aktionen, die auf den Jahrestag der Verfolgung aufmerksam machen sollten, wurden am 19. Juli, fortgesetzt. Praktizierende veranstalteten in London eine weitere große Parade und informierten bei zusätzlichen Aktionen die Öffentlichkeit über die in China begangenen Verbrechen.
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