(Minghui.org)
Nach einem großen Marsch und einer Kundgebung am 18. Juli setzten Falun-Dafa-Praktizierende aus dem Vereinigten Königreich ihre Aktivitäten am folgenden Tag fort: Gemeinsam mit der europäischen Tian-Guo-Marching-Band veranstalteten sie am 19. Juli 2026 einen Aktionstag im Zentrum Londons.
Inmitten der belebten Straßen und Gassen waren Falun-Dafa-Praktizierende präsent und machten Passanten auf die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufmerksam.
Friedlicher Umzug durch die Londoner Innenstadt von der chinesischen Botschaft zum Trafalgar Square
Der Marsch begann um 12 Uhr vor der chinesischen Botschaft in London und führte über die Oxford Street, den Piccadilly Circus und Chinatown bis zum Trafalgar Square. Entlang der Strecke blieben zahlreiche Passanten stehen, um die geordnete Prozession zu beobachten. Viele fotografierten oder filmten die farbenfrohen Transparente und die würdevolle Atmosphäre.





Falun-Dafa-Praktizierende aus dem Vereinigten Königreich und die europäische Tian Guo Marching Band veranstalten am 19. Juli 2026 eine Demonstration durch die Londoner Innenstadt (Minghui.org)
Nach dem Marsch setzten die Praktizierenden ihre Aktivitäten an bekannten Orten wie dem Trafalgar Square und in Chinatown fort, um die Menschen darüber zu informieren, was Falun-Dafa-Praktizierenden in China widerfährt.





Praktizierende stellen die Übungen vor und machen Passanten auf dem Trafalgar Square auf die Verfolgung aufmerksam (Minghui.org)
Stimmen aus verschiedenen Ländern
Die Veranstaltung zog nicht nur zahlreiche Briten an, sondern lockte auch Touristen aus der ganzen Welt an. Immer wieder bekundeten Menschen ihre Unterstützung für die Bemühungen der Praktizierenden, die Verfolgung zu beenden. Sie zeigten sich schockiert, als sie von der Verfolgung durch die KPCh erfuhren. Auch äußerten sie sich darüber, wie wichtig es sei, die Freiheit und das Recht auf freie Religionsausübung zu achten.
Der amerikanische Tourist Jeffrey: Man muss alle Menschen unterstützen, die für Glaubensfreiheit kämpfen
Jeffrey aus den USA sagt: „Wir müssen unbedingt all jene Menschen unterstützen, die weltweit für Glaubensfreiheit eintreten.“ (Minghui.org)
Jeffrey, der in der Luftfahrtbranche tätig ist und sich bereits häufig ehrenamtlich bei politischen Aktionen engagiert hat, äußerte sich sehr positiv über die Veranstaltung: „Wir müssen unbedingt all jene Menschen auf der ganzen Welt unterstützen, die für Glaubensfreiheit kämpfen. Ich verabscheue es zutiefst, dass Menschen allein deshalb verfolgt werden, weil sie an ihrem Glauben festhalten. Es handelt sich hierbei um eine friedliche spirituelle Praxis, und die Botschaft, die diese Bewegung vermittelt, spricht mich sehr an. Deshalb unterstütze ich sie voll und ganz.“
Im Vergleich zur Situation in China sagte er: „In den Vereinigten Staaten würde die Regierung niemals vor der Haustür stehen, um jemanden allein aufgrund seiner Überzeugungen zu verhaften. In China hingegen kann die Regierung, sobald sie jemanden ins Visier nimmt, nach Belieben gegen ihn vorgehen. Das ist wirklich tragisch.“
Dem KPCh-Regime brachte er keinerlei Wohlwollen entgegen und blieb davon überzeugt, dass es letztlich zu einem Wandel kommen würde: „Solange alle zusammenhalten, können wir eine enorme Kraft entfalten. Wenn das geschieht, wird auch der Wandel eintreten – selbst wenn er nur schrittweise erfolgt.“
Britisches Paar: „Die gesamte Parade strahlt eine edle Würde aus“
Michael und Sam sagen: „Die gesamte Parade strahlt eine edle Würde aus“
Michael und Sam, ein Paar aus Newcastle, verfolgten die gesamte Parade gemeinsam mit ihrer Tochter.
Sam erzählte bewegt: „Die Parade war unglaublich friedlich und regte zum Nachdenken an – besonders die Gruppe der weiß gekleideten Trauernden. Die tiefe Ehrfurcht, die den Verstorbenen entgegengebracht wurde, war zutiefst bewegend. Die gesamte Parade strahlte eine edle Würde aus.“
Auch Michael war tief bewegt: „Es ist wirklich berührend zu sehen, wie der Verstorbenen mit solcher Würde gedacht wird. Diese Veranstaltung macht mehr Menschen auf die Verfolgung aufmerksam – eine Tragödie, die niemals hätte geschehen dürfen.“
Als das Paar erfuhr, dass die Verfolgung bereits seit 27 Jahren andauert, zeigte es sich fassungslos und erklärte, sich nach seiner Rückkehr nach Newcastle näher mit dem Thema befassen zu wollen.
Marketing-Manager: „Das chinesische Volk wird eines Tages die Fesseln des Kommunismus abwerfen“
Ein weiterer Besucher vor Ort war Ben, der besonders betonte, wie wichtig es sei, zwischen China und dem KP-Regime zu unterscheiden. „China ist eine großartige Nation, die eine bedeutende Zivilisation hervorgebracht hat. Ich freue mich auf den Tag, an dem das chinesische Volk seine Freiheit zurückerlangt und jeder seinen Glauben frei ausüben sowie seine Ziele verfolgen kann“, erklärte er.
Angesichts der Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh äußerte er sich zudem zuversichtlich. „Ich glaube, dass das chinesische Volk eines Tages über das Böse triumphieren und die Fesseln des Kommunismus vollständig abstreifen wird.“
Chinesen erwachen und entscheiden sich für den Austritt aus der KPCh und ihren Organisationen
Bens Hoffnung wird Wirklichkeit. Während sich die Informationen über Falun Dafa verbreiten, erwachen immer mehr Chinesen im Ausland und ergreifen die Initiative, sich vom KPCh-Regime zu lösen.
An einem Informationsstand in Chinatown, an dem Praktizierende über Falun Dafa informierten, blieben zwei etwa 17-jährige chinesische Schülerinnen von der friedlichen Atmosphäre der meditierenden Gruppe beeindruckt stehen. Wenig später kehrten sie zurück, beobachteten die Meditation und suchten das Gespräch mit einer Praktizierenden.
Als das Gespräch auf die Jungen Pioniere und den Kommunistischen Jugendverband sowie auf den Eid kam, den sie als Junge Pioniere geleistet hatten – nämlich „sein Leben dem Kommunismus zu widmen“ –, gelangten die beiden Mädchen plötzlich zu einer neuen Erkenntnis. Sie erklärten feierlich ihren Austritt aus dem Kommunistischen Jugendverband und den Jungen Pionieren. Nach dem Austritt lächelten sie erleichtert.
Während der zweitägigen Veranstaltung kam es immer wieder zu solchen Momenten der Erkenntnis. Frau Zhou verteilte während der Aktivitäten Flugblätter und klärte die Menschen darüber auf, was Falun Dafa in China widerfährt. Sie half acht Chinesen dabei, ihren Austritt aus der KPCh und deren Organisationen zu erklären.
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