(Minghui.org) Am 21. Juli 2026 erinnerten Falun-Dafa-Praktizierende im Zentrum der neuseeländischen Hauptstadt Wellington an die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Sie hielten eine Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude ab, errichteten eine Ausstellung, die die Foltermethoden der KPCh aufzeigte, und zogen in einem Marsch durch das Stadtzentrum von Wellington.
Kundgebung von Praktizierenden vor dem Parlamentsgebäude in Wellington am 21. Juli 2026 (Minghui.org)
Praktizierende stellen Foltermethoden der KPCh nach (Minghui.org)
Praktizierende stellten einige der Foltermethoden der KPCh nach, darunter den Organraub. Viele Zuschauer waren schockiert, als sie von der anhaltenden Verfolgung in China erfuhren.
Zur Parade gehörten die Tian Guo Marching Band, farbenfrohe Transparente sowie Fotos von Praktizierenden, die während der Verfolgung ums Leben gekommen waren. Einwohner und Touristen blieben stehen, um zuzusehen und Fotos zu machen. Etliche lobten die gewaltfreie Art und Weise, mit der die Praktizierenden auf die Verfolgung aufmerksam machten.







Parade im Zentrum von Wellington macht auf die Verfolgung in China aufmerksam (Minghui.org)
Menschen erfahren von der Verfolgung und unterzeichnen die Petition, die deren Beendigung fordert (Minghui.org)
Abgeordnete: Glaubensfreiheit muss geschützt werden
Die Abgeordnete Helen White spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Auf der Kundgebung rief Helen White, Abgeordnete der Labour-Partei, die Neuseeländer dazu auf, sich über die Verfolgung sowie den staatlich geförderten Organraub zu informieren.
White erklärte, sie verfolge die Menschenrechtslage in China schon seit Langem mit Sorge und engagiere sich in der Interparlamentarischen Allianz zu China. Zunächst habe ihr Augenmerk auf den Menschenrechten in Tibet gelegen, doch später sei sie schockiert gewesen, als sie vom durch das KP-Regime in China geförderten Organraub erfuhr.
Sie sprach über die Untersuchungen des „China-Tribunal“ im Vereinigten Königreich, die extrem kurze Wartezeiten für Transplantationen aufgrund der gewaltsamen Organentnahme bei Gewissensgefangenen aufdeckten. Sie hofft, diese Fakten in das neuseeländische Parlament einbringen zu können, damit ihre Kollegen die Wahrheit über die Verbrechen der KPCh erfahren.
Zudem äußerte sie ihre Besorgnis über Chinas neues „Gesetz zur Förderung ethnischer Einheit und Fortschritt“. Dieses Gesetz würde die Rechtsprechung der KPCh auf das Ausland ausweiten und ethnische Chinesen in Neuseeland potenziell Bedrohungen und Druck aussetzen – allein deshalb, weil sie an friedlichen Versammlungen teilnehmen, ihre Meinung äußern oder ihre Kultur pflegen. Sie betonte, dass eine derartige länderübergreifende Unterdrückung unter keinen Umständen stattfinden dürfe.
White erklärte, dass einige der an der Veranstaltung teilnehmenden Praktizierenden sowie deren Familienangehörige von der KPCh verfolgt worden seien. Sie fügte hinzu, Neuseeland solle ein sicheres und freies Land sein, in dem sich jeder friedlich versammeln und seine Überzeugungen sowie Ansichten frei äußern könne – ohne Angst, Einschüchterung oder Einmischung.
In einem anschließenden Interview sagte White: „Ich denke, in Neuseeland muss das Bewusstsein für die Risiken des Organraubs deutlich geschärft werden. Wir brauchen unbedingt eine parteiübergreifende Reaktion auf ein derart entsetzliches Vorgehen, das nach allgemeiner Auffassung nicht stattfinden darf. Doch mittlerweile handelt es sich um eine perfide Praktik. Sie hat sich zu einer Industrie entwickelt – nicht nur in China, sondern auch in anderen Regionen. Daher ist es sehr wichtig, dass wir uns über Parteigrenzen hinweg für dieses Thema einsetzen und uns damit auseinandersetzen.“
Passanten verurteilen die Verfolgung
Ia Morrison-Young (Minghui.org)
Ia Morrison-Young, ein Māori-Student, erklärte, die Handlungen der KPCh seien Verbrechen gegen die Menschlichkeit. „Ich kann das nicht hinnehmen. Ich lehne Rassismus ebenso ab wie die zwangsweise Organentnahme und jede Form von Völkermord. Ganz gleich, welche Gruppe ins Visier genommen wird – das ist inakzeptabel.“
Er erklärte, als Māori wolle er den Falun-Dafa-Praktizierenden seine Unterstützung in der Māori-Sprache bekunden: „Kia Kaha“ (bleibt stark) und „Ake, Ake“ (hört niemals auf). „Wir werden nicht aufhören“, sagte er. „Wir werden niemals aufhören, für Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden zu kämpfen.“
Die in Neuseeland lebende Chinesin Eva Wang äußerte die Ansicht, die Verfolgung durch die KPCh sei auf die Paranoia des Regimes angesichts des starken Zusammenhalts der Praktizierenden zurückzuführen. Sie hoffe, dass immer mehr Menschen erkennen würden, dass die KPCh wahrhaft bösartig ist.
Während sie die Petition unterzeichnete, die ein Ende der Verfolgung fordert, ermutigte Wang die Praktizierenden: „Machen Sie weiter so wie bisher und verlieren Sie nicht die Hoffnung.“
Bridget Carmont, die im Ministerium für soziale Entwicklung arbeitet, erklärte, sie habe nichts von der Verfolgung gewusst und sei entsetzt darüber, dass diese bereits seit 27 Jahren andauere. Sie unterzeichnete die Petition und betonte, wie wichtig es sei, noch mehr Menschen auf dieses Thema aufmerksam zu machen. „Wenn man nicht an die Öffentlichkeit geht, erfährt niemand davon. Wir alle leben in unserer eigenen kleinen Welt und konzentrieren uns nur auf unser eigenes Leben.
Wir sind alle Menschen. Wir dürfen aus keinem Grund Verfolgung ausüben.“ Sie fügte hinzu, es sei keine politische Angelegenheit, sondern eine grundlegende Frage der Menschenrechte, und das Leben jedes Einzelnen verdiene Respekt.
Kerzenlichtmahnwache vor dem chinesischen Konsulat in Auckland

Kerzenlichtmahnwache von Praktizierenden vor dem chinesischen Generalkonsulat in Auckland am 20. Juli (Minghui.org)
Im 500 Kilometer entfernten Auckland gedachten Praktizierende am Abend des 20. Juli vor dem chinesischen Generalkonsulat mit einer Kerzenlichtmahnwache ihrer Mitpraktizierenden, die während der Verfolgung ums Leben gekommen waren.
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