(Minghui.org) Praktizierende in verschiedenen indonesischen Städten führten im Juli 2026 vor der chinesischen Botschaft und den Konsulaten sowie an anderen öffentlichen Orten Aktionen durch. Dabei informierten sie über die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) und machten auf die grenzüberschreitende Unterdrückung durch das Regime aufmerksam.
Die von der KPCh am 20. Juli 1999 eingeleitete landesweite Kampagne zur Ausrottung von Falun Gong zählt bis heute zu den schwerwiegendsten anhaltenden Menschenrechtskrisen in China. Millionen von Praktizierenden wurden wegen ihres Glaubens festgenommen, inhaftiert und gefoltert. Auf Minghui.org sind inzwischen 5.359 Todesfälle infolge der Verfolgung dokumentiert. Nach den Erkenntnissen des China-Tribunals aus dem Jahr 2019 wurde zudem eine unbekannte Anzahl von Falun-Gong-Praktizierenden durch erzwungene Organgewinnung getötet.
Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Jakarta: Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden
11. Juli 2026: Praktizierende veranstalten eine Kundgebung vor dem chinesischen Konsulat in Surabaya (Minghui.org)
Am 11. Juli fand vor dem chinesischen Konsulat in Surabaya eine Kundgebung statt. Dort verteilten die Praktizierenden Informationsflyer und entrollten Transparente, auf denen die KPCh aufgefordert wurde, die Verfolgung und den Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden in China unverzüglich einzustellen.

Praktizierende versammeln sich am 25. Juli 2026 vor der chinesischen Botschaft in Jakarta (Minghui.org)
Am 25. Juli hielten Praktizierende eine Kundgebung vor der chinesischen Botschaft in Jakarta ab. Sie riefen die Bevölkerung zur Mithilfe auf, dass die anhaltende Verfolgung – einschließlich der eskalierenden transnationalen Repression des Regimes durch die KPCh – ein Ende findet.
Während der Veranstaltung informierten die Praktizierenden die Öffentlichkeit sowie die diensthabenden Polizeibeamten über die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in China und sammelten Unterschriften für eine Petition, die für ein Ende der Verfolgung eingereicht wird. Viele Passanten bekundeten ihre Unterstützung für dieses friedliche Engagement und unterzeichneten die Petition.
Frau Tres, eine Vertreterin von „Global Human Rights Efforts“ (Ghure) – einer lokalen Menschenrechtsorganisation –, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Auf der Kundgebung unterstützte Frau Tres mit einer Rede die Bemühungen der Praktizierenden, auf die Verfolgung in China aufmerksam zu machen: „Wir würdigen die Tausenden von Opfern, die in den vergangenen drei Jahrzehnten ihr Leben, ihre Freiheit und ihre Würde verloren haben – einzig und allein, weil sie an ihrem Glauben festhielten. Dieses Gedenken ist zugleich eine eindringliche Mahnung, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit niemals vergessen werden dürfen und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden müssen.“
Zaenal, ein örtlicher Praktizierender, verlas eine Erklärung des indonesischen Falun Dafa Vereins. „Diese Veranstaltung ist nicht nur ein Gedenken an die Falun-Gong-Praktizierenden, die durch die Verfolgung der KPCh ums Leben gekommen sind, sondern auch eine Forderung an das kommunistische Regime Chinas, diese schwere Verfolgung unverzüglich zu beenden“, verkündete er. Er fügte hinzu: „Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass eine auf Lügen und Gewalt errichtete Tyrannei niemals ein gutes Ende nimmt.“
Online-Medienreporter: „Falun Gong ist das Friedfertigste“
Muhammad, ein Reporter für Online-Medien: „Falun Gong ist am friedlichsten“ (Minghui.org)
Muhammad, ein Reporter, der für Online-Medien über die Veranstaltung berichtete, äußerte sich wie folgt: „Ich habe schon über viele Proteste berichtet, aber Falun Gong ist am friedlichsten. Ich hoffe wirklich, dass diese ungerechte Verfolgung bald ein Ende findet.“
Als ein Motorradtaxifahrer die Gruppe der meditierenden Menschen sah, hielt er an, um weitere Informationen zu erhalten. „Ich meditiere auch gerne“, erzählte er.
Als er hörte, dass Falun Gong Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht lehrt, nickte er zustimmend. „Jeder sollte diese Charaktereigenschaften haben.“ Nachdem er erfahren hatte, dass die KPCh die Praxis verfolgt, unterschrieb er ohne zu zögern die Petition.
Später hielten die Praktizierenden eine Kerzenlicht-Mahnwache ab, um ihrer Mitpraktizierenden zu gedenken, die in China zu Tode verfolgt wurden.
Kerzenlicht-Mahnwache im Gedenken an die Mitpraktizierenden, die in China zu Tode verfolgt wurden (Minghui.org)
Kundgebung und Mahnwache auf Bali ziehen die Aufmerksamkeit vieler Passanten auf sich



Passanten sprechen am 19. Juli 2026 auf dem Renon-Platz mit Falun-Gong-Praktizierenden und unterzeichnen die Petition (Minghui.org)
Beeindruckt von der friedlichen Kundgebung auf dem Renon-Platz in Denpasar am 19. Juli blieben Passanten stehen, um Fotos zu machen und sich mit den Praktizierenden zu unterhalten. Viele, die die Transparente und Plakate lasen, unterzeichneten die Petition, die ein Ende der Unterdrückung fordert.
Wayan Adi, ein Menschenrechtsanwalt, erklärt, er respektiere das Engagement der Praktizierenden und ihre friedlichen Bemühungen, der Verfolgung ein Ende zu setzen. (Minghui.org)
Bei der Veranstaltung betonte der Menschenrechtsanwalt Wayan Adi, dass das Recht, frei von Folter sowie grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung zu sein, ein unveräußerliches Menschenrecht sei, das unter keinen Umständen eingeschränkt werden dürfe. Er bekundete seine nachdrückliche Unterstützung für die friedlichen Bemühungen der Praktizierenden und sagte: „Als Bürger respektiere ich das Engagement der Menschen, die sich gemeinsam für ein Ende der Unterdrückung einsetzen.“
Husein Khan verurteilt die Verfolgung der KPCh, die grundlegende Menschenrechte verletzen (Minghui.org)
Husein Khan bekam einen Flyer und sagte dann: „Ich bin sehr besorgt darüber, was Falun-Gong-Praktizierenden in China widerfährt. Sie werden verfolgt, und ihnen werden gewaltsam Organe entnommen. Ich lehne diese Verfolgung, die grundlegende Menschenrechte verletzt, entschieden ab.“
Kerzenlicht-Mahnwache am Strand von Sanur: Gemeindevertreter verurteilt die Verfolgung
Am Nachmittag versammelten sich Praktizierende zu einer weiteren Kundgebung am Strand von Sanur – einem beliebten Touristenziel im Süden Balis. Anschließend hielten sie eine Kerzenlicht-Mahnwache ab. Viele Passanten kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch und erkundigten sich nach den Verbrechen, die in China verübt werden.
Der lokale Gemeindevertreter Morgan Made Suartha bekundet seine nachdrückliche Unterstützung für Falun Gong (Minghui.org)
Bei der Veranstaltung sprach sich der lokale Gemeindevertreter und Kulturaktivist Morgan Made Suartha entschieden für Falun Gong aus und verurteilte die Verfolgung der Praktizierenden in China. Suartha sagte: „Ich glaube, dass Falun Gong durch Gottes Willen in die Welt gekommen ist. Dies ist eine Angelegenheit von enormer Bedeutung, und die Öffentlichkeit muss von der Existenz dieser Praxis erfahren.“
Suartha äußerte zudem die Hoffnung, dass sich weltweit mehr Regierungen gegen die Verfolgung von Falun Gong in China aussprechen. „Die Menschenrechtskommission [der UN] muss diese Missstände unverzüglich untersuchen“, erklärte er.
Eine Familie aus der Schweiz ist der Ansicht, dass jeder die Freiheit haben muss, selbst zu entscheiden, wie er sein Leben gestaltet – einschließlich der Wahl seines Glaubens (Minghui.org)
Eine Familie aus der Schweiz sprach die Praktizierenden an und erkundigte sich nach dem Hintergrund der Aktivitäten. Nachdem der Vater von der Verfolgung erfahren hatte, meinte er: „Die Lage in China ist verheerend. Jeder muss die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wie er sein Leben gestaltet – einschließlich der Wahl seines Glaubens. Die Regierung hat kein Recht, Menschen einzusperren, nur weil sie sich für einen anderen Glauben entschieden haben.“
Kerzenlicht-Mahnwache am Strand von Sanur für Praktizierende, die durch die Verfolgung der KPCh in China ihr Leben verloren hatten (Minghui.org)
Die Veranstaltung schloss mit einer Mahnwache im Gedenken an die Praktizierenden in China, die infolge der Verfolgung ums Leben gekommen waren.
Unterschriftenaktion und Mahnwache im Stadtzentrum von Batam: „Wir müssen weiterhin für diese Menschenrechte eintreten“
Am späten Nachmittag des Sonntags, dem 19. Juli, versammelten sich Falun-Gong-Praktizierende aus Batam auf dem Platz vor der Stadtverwaltung im Stadtzentrum. Gemeinsam führten sie die Übungen vor, entfalteten Transparente, um auf die Verfolgung von Falun Gong aufmerksam zu machen, und sammelten Unterschriften für eine Petition gegen den Organraub in China.
Im Laufe des Nachmittags blieben viele Passanten und Jogger stehen, um das Geschehen zu beobachten. Nachdem sie von den schweren Verbrechen gegen die Menschlichkeit erfahren hatten, die in China begangen werden, unterzeichneten viele von ihnen ebenfalls die Petition.

Unterschriftenaktion in Batam verurteilt die erzwungene Organentnahme an Falun-Gong-Praktizierenden in China (Minghui.org)
Als Tina von der erzwungenen Organentnahme an Falun-Gong-Praktizierenden in China erfuhr, war sie schockiert und erklärte: „Ich denke, jeder Mensch hat ein Grundrecht auf Leben, Freiheit, Gesundheit und Glück. Niemand auf dieser Erde hat die Befugnis, uns diese Rechte zu nehmen, da sie uns von Gott verliehen wurden. Deshalb müssen wir darauf bestehen, dass diese Menschenrechte gewahrt werden.“
Kerzenlicht-Mahnwache in Batam, um die Öffentlichkeit auf die anhaltende Verfolgung in China aufmerksam zu machen (Minghui.org)
Gegen Abend hielten Praktizierende eine Kerzenlicht-Mahnwache ab, um die Öffentlichkeit auf die anhaltende Verfolgung in China aufmerksam zu machen.
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