(Minghui.org) Am 18. Juli 2026 hielten Falun-Dafa-Praktizierende in Budapest, Ungarn, eine Kundgebung nahe der St.-Stephans-Basilika ab. Sie machten auf die seit 27 Jahren andauernde Verfolgung durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) sowie auf den staatlich geförderten Organraub aufmerksam. Mit informativen Transparenten und einer ausliegenden Petition riefen sie die Öffentlichkeit dazu auf mitzuhelfen, diese grausame Unterdrückung zu beenden.

Passanten unterzeichnen am 18. Juli 2026 auf dem St.-Stephans-Platz in Budapest eine Petition für ein Ende der Verfolgung (Minghui.org)

Viele Menschen blieben stehen, um die Informationen zu lesen und kamen mit den Praktizierenden ins Gespräch. Andere schauten den Praktizierenden bei der Vorführung der Falun-Dafa-Übungen und hielten diese mit Fotos und Videos fest.

Am Abend des 18. Juli halten Praktizierende eine Kerzenlicht-Mahnwache ab im Gedenken an die Praktizierenden, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren haben (Minghui.org)

Am Abend veranstalteten die Praktizierenden eine Kerzenlicht-Mahnwache zum Gedenken an jene Praktizierenden in China, die infolge der Verfolgung ihr Leben verloren haben. Viele Passanten blieben stehen, hörten den Ansprachen zu und brachten ihre Unterstützung für den friedlichen Einsatz der Praktizierenden zur Beendigung der Verfolgung zum Ausdruck.

Szilvia Fekete, Vertreterin des ungarischen Falun Dafa Vereins, erklärte, dass die Verfolgung bereits seit 27 Jahren andauere. „Der 20. Juli 1999 ist einer der dunkelsten Tage in der Geschichte des modernen China. An diesem Tag leitete die Kommunistische Partei eine landesweite Verfolgung von Falun Dafa ein“, verkündete sie.

Falun Dafa habe sich innerhalb weniger Jahre nach seiner Einführung in der Öffentlichkeit zu einer der beliebtesten Kultivierungsmethoden in China entwickelt und wurde – offiziellen Schätzungen zufolge – von Millionen Menschen praktiziert, stellte sie fest. Jedoch habe die KPCh die weitreichende Popularität von Falun Gong als Bedrohung für ihr Machtsystem gesehen und am 20. Juli 1999 eine beispiellose Verfolgungskampagne eingeleitet.

In den 27 Jahren seit Beginn der Verfolgung seien Millionen von Praktizierenden schikaniert, willkürlich festgenommen, inhaftiert, gefoltert und ihrer Grundrechte beraubt worden. Internationale Menschenrechtsorganisationen und unabhängige Untersuchungen haben zahlreiche schwere Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, so Fekete.

„Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – diese drei Prinzipien haben Millionen Menschen inspiriert. Sie erinnern uns daran, dass Frieden stärker ist als Gewalt, Güte stärker als Hass und die Wahrheit letztlich nicht zum Schweigen gebracht werden kann“, konstatierte sie. „Wenn diese Prinzipien verfolgt werden, betrifft dies nicht nur die Falun-Dafa-Praktizierenden, sondern auch die Werte, auf denen jede freie menschliche Gesellschaft aufgebaut ist. Deshalb ist der 20. Juli nicht nur ein Tag des Gedenkens an die Opfer, sondern auch ein Tag, um für das Gewissen, die Menschenwürde und die Religionsfreiheit einzutreten. Trotz jahrzehntelanger Unterdrückung setzen sich Falun-Dafa-Praktizierende weltweit weiterhin friedlich für Wahrheit und Menschenrechte ein“, schloss sie.

Schüler aus Polen unterzeichnen gemeinsam mit ihrer Lehrerin die Petition, um zu helfen, der Verfolgung ein Ende zu setzen (Minghui.org)

Die Schautafeln der Praktizierenden zogen die Passanten scharenweise an, die stehenblieben, um mehr über die Verfolgung zu erfahren. Eine Gruppe polnischer Schüler besuchte Ungarn im Rahmen einer Klassenfahrt. Ihre Lehrerin blieb stehen, um den Praktizierenden zuzuhören, und zeigte sich von der Standhaftigkeit der Praktizierenden in China angesichts der Verfolgung tief bewegt. Sie unterzeichnete die Petition und forderte anschließend ihre Klasse dazu auf, es ihr gleichzutun.