(Minghui.org) Ich bin eine langjährige Falun-Dafa-Praktizierende. Schon immer wollte ich Meister Li einmal meine Dankbarkeit dafür ausdrücken, wie sehr mir das Praktizieren von Falun Dafa geholfen hat. Da ich jedoch keine Schulbildung besitze und Analphabetin bin, schämte ich mich und wollte meine Mitpraktizierenden nicht um Hilfe bitten. Dank der Unterstützung von Mitpraktizierenden kann ich heute Meister Li von meinen 20 Jahren Erfahrung bei meiner Kultivierung berichten und meine Erkenntnisse mit anderen Praktizierenden teilen. Bitte weist mich auf alles hin, was unpassend ist.
Falun Dafa hat mich vor endlosem Leid gerettet
Ich wurde im Jahr 1955 geboren. Mein Bruder ist drei Jahre älter als ich. Als ich fünf Monate alt war, wurde meine Mutter von der Dorfgemeinschaft gezwungen, arbeiten zu gehen. Sie ließ meinen Bruder und mich alleine zu Hause zurück. Mein Bruder band mir einmal ein Seil um den Arm und zog mich hinter sich her und einmal über den Kang (ein traditionelles gemauertes Ofenbett). Dabei kugelte ich mir die linke Schulter aus und bekam eine Geschwulst am Hals, die mir bis heute Schmerzen bereitet.
Im Jahr 1958 startete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die Kampagne „Der Große Sprung nach vorn“. Die Menschen lebten in bitterer Armut, litten unter Hunger und wussten nicht, woher ihre nächste Mahlzeit kommen sollte. Im Jahr 1960 führte die Partei das System des „Essen aus dem gleich großen Topf“ ein und die Bauern wurden gezwungen, ihr gesamtes Getreide an die lokalen Produktionsteams abzugeben.
Mein Vater war sehr ehrlich und gab unser gesamtes Getreide ab. Danach hungerte unsere Familie. Vor lauter Hunger zerquetschten wir Maisstängel. Als ich schulpflichtig wurde, musste ich zu Hause bleiben und mich um meinen jüngeren Bruder kümmern. Deswegen hatte ich nie die Möglichkeit, zur Schule zu gehen.
Später lernte ich auf Empfehlung meinen Mann kennen und als ich 22 war, heirateten wir. Mein Mann ist gütig, ehrlich und großzügig. Seine Familie war zu arm, um sich eine Wohnung leisten zu können, weshalb wir in einer Notunterkunft für Wanderarbeiter lebten. Nach der Geburt unserer Kinder wurde das Leben noch schwieriger. Um zu überleben, übernahm ich alle möglichen Arbeiten, wodurch sich meine Gesundheit zusehends verschlechterte.
1990 konnten wir uns dann ein eigenes Haus kaufen, danach wurde das Leben deutlich besser. Ich konnte endlich aufatmen. Allerdings hatten sich meine gesundheitlichen Probleme aufgrund der Mangelernährung in der Kindheit und der jahrelangen Entbehrungen weiter verschlechtert. Bei mir wurden eine Herzerkrankung, rheumatoide Arthritis, atrophische Gastritis, Harnröhrenentzündung, Schilddrüsenüberfunktion, Blasenentzündung, Zervikalspondylose, Cholera und eine Kieferverrenkung diagnostiziert. Die mit diesen Krankheiten verbundenen Leiden waren so unerträglich, dass ich mir den Tod wünschte. Meine Mutter versuchte, mich zum Glauben an Jesus zu bewegen, aber ich konnte mich nicht dazu entschließen.
Zum Glück lernte ich beim Eisverkauf eine Frau kennen, die mich mit Falun Dafa bekannt machte. Schon bald nach Beginn des Praktizierens war ich vollkommen gesund und fühlte mich leicht und fit. Ich war überglücklich und fest entschlossen, Falun Dafa bis zum Ende zu praktizieren.
Da ich nicht lesen konnte, konnte ich den anderen Mitpraktizierenden beim Fa-Lernen in der Gruppe nur zuhören, wünschte mir jedoch, die Falun-Dafa-Bücher selber lesen zu können. Bald kaufte ich mir das Buch Zhuan Falun. Eine ältere Mitpraktizierende kam zu mir nach Hause und lernte das Fa mit mir. Nach und nach lernte ich, das Fa auch selbst zu lesen, indem ich ihr beim Vorlesen zuhörte. Außerdem bat ich meine Familie, mir die Schriftzeichen beizubringen, die ich nicht kannte. Manchmal lehrte mich der Meister sie im Traum. So konnte ich bald darauf das Zhuan Falun selbständig lesen. Meine Familie wurde Zeuge des Wunders.
Schutz des Meisters während der Aufklärung über die wahren Umstände
Im Jahr 2006 wurden einige Mitpraktizierende und ich rechtswidrig verhaftet, als wir auf dem Land die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei und andere Informationsmaterialien über Falun Dafa verteilten. Auf der Polizeiwache wurden wir gefoltert und man versuchte, uns zu einem Geständnis zu zwingen. Der Direktor schlug mich, weil ich mich weigerte zu kooperieren. Anschließend wurden wir zum Amt für Öffentliche Sicherheit gebracht, wo wir erneut die Aussage verweigerten.
Wir wurden zwei Wochen lang festgehalten und sollten in ein Zwangsarbeitslager gebracht werden. Ich blieb standhaft und hielt an dem Gedanken fest, dass ich nur die Anweisungen des Meisters befolgen würde. Infolgedessen fiel ich bei der ärztlichen Untersuchung durch und das Arbeitslager weigerte sich, mich aufzunehmen. Ich weiß, dass der Meister uns beschützte, und dafür bin ich ihm zutiefst dankbar. Schließlich wurde ich mit einer Geldstrafe von 2.000 Yuan (etwa 260 Euro) belegt und nach Hause geschickt.
In den vergangenen 20 Jahren, ob bei Wind oder Regen, bei sengender Hitze oder bitterer Kälte, habe ich unermüdlich die wahren Umstände erklärt und den Meister bei der Errettung der Menschen unterstützt. Es waren viele kleine Episoden, manche berührend, manche gefährlich. Doch dank des barmherzigen Schutzes und der Gnade des Meisters bin ich bis heute durchgekommen.
Einmal befand ich mich mit zwei Mitpraktizierenden auf einen Gemüsemarkt. Plötzlich fuhr mir eine Frau mit ihrem E-Bike über den Fuß. Sie bemerkte es aber nicht und fuhr einfach weiter. Erst als ich rief, hielt sie an. Ich sah nicht nach meinem Fuß, sondern sagte zu der Frau: „Ich praktiziere Falun Dafa und werde Ihnen keine Umstände bereiten.“ Dann erzählte ich ihr von Falun Dafa und half ihr, aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten. Ein Passant hob anerkennend den Daumen und sagte: „Heute haben wir einen wirklich guten Menschen kennengelernt.“
Als ich ein anderes Mal in einem Wohngebiet Informationsmaterialien über die Tatsachen verteilte, war es so dunkel, dass ich eine Treppenstufe verfehlte und stürzte.
Mein erster Gedanke war: „Alles ist gut, ich bin kein gewöhnlicher Mensch.“ Ich ertrug den Schmerz und ging nach Hause. Mein Fuß schmerzte noch die ganze Nacht. Am nächsten Tag war er geschwollen und schwarzviolett angelaufen. Ich ignorierte es und ging wie gewohnt hinaus und erklärte die wahren Umstände. Am dritten Tag war mein Fuß verheilt.
Den Groll überwinden
An einem verschneiten Wintertag im Jahr 2020 waren mein Mann und ich unterwegs zu unserer Tochter. Plötzlich rutschte ich aus und stürzte schwer im Schnee. Mein Mann stürzte ebenfalls und landete auf mir. Mit seiner Hilfe brauchte ich etwa eine Stunde, um wieder auf die Beine zu kommen, dann trug er mich zum Haus meiner Tochter.
Meine Tochter war besorgt und wollte, dass ich ins Krankenhaus ging, aber ich weigerte mich. Daraufhin holte sie meinen Onkel, einen Orthopäden. Er sagte, mein Oberschenkelkopf sei ausgerenkt und werde nur noch von Haut und Sehnen zusammengehalten. Eine Amputation sei unumgänglich. Ich dachte: „Ich bin eine Falun-Dafa-Praktizierende, nur der Meister hat das letzte Wort.“ Sieben Tage später hatte ich mich erholt. Ich konnte wieder aufstehen, mit den Menschen draußen sprechen und ihnen beim Parteiaustritt helfen. Dann schaute ich nach innen und stellte fest, dass die alten Mächte meinen Groll gegen meine Schwiegertochter ausgenutzt hatten, um mich zu verfolgen.
Mein Sohn lebt im Ausland. Als die COVID-Pandemie ausbrach, besuchten wir ihn und seine Familie. Doch aufgrund der Reisebeschränkungen mussten wir unsere Abreise verschieben. Mit der Zeit wurde meine Schwiegertochter unzufrieden und behandelte uns schlecht. Ich fühlte mich ziemlich unwohl und entwickelte Groll gegen sie. Dieser Groll blieb lange bestehen, selbst nach unserer Rückkehr. Da ich nicht dem Maßstab einer Falun-Dafa-Praktizierenden folgte und mich wie ein gewöhnlicher Mensch verhielt, lieferte ich den alten Mächten einen Vorwand, mich zu verfolgen.
Mein Mann ist gesegnet
Mein Mann ist Schreiner. Er ist ein gütiger Mensch und behandelt mich gut. Er hat gesehen, wie all meine Krankheiten durch das Praktizieren von Falun Dafa verschwanden, und unterstützt mich daher weiterhin, selbst als die Verfolgung begann und ich mehrmals verhaftet wurde.
Einmal besuchte uns meine Schwester, die nicht verstand, was es mit Falun Dafa auf sich hat. Sie wollte meine Falun-Dafa-Bücher und das Porträt des Meisters mitnehmen und vernichten. Mein Mann sagte ernst zu ihr: „Das sind die Sachen deiner Schwester. Du kannst sie nicht einfach mitnehmen. Deine Schwester braucht sie, wenn sie zurückkommt!“ Da wagte meine Schwester tatsächlich nicht, sie anzufassen.
Mein Haus war vor und nach dem Jahr 1999 ein Treffpunkt fürs gemeinsame Fa-Lernen. Mehrere Mitpraktizierende kamen zu mir, um gemeinsam das Fa zu lernen. Mein Mann war immer nett ihnen. An manchen Abenden half er mir sogar, Plakate mit Informationen über Falun Dafa aufzuhängen, und versuchte, mich zu beschützen.
Die guten Taten meines Mannes haben ihm viel Segen gebracht. Er ist nun fast 70 Jahre alt, aber noch sehr kräftig und gesund und arbeitet immer noch als Schreiner. Falun Dafa mit Freundlichkeit zu behandeln, schenkt uns wahrlich Frieden und Glück.
Vielen Dank verehrter Meister, für die barmherzige Erlösung!
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