(Minghui.org) Falun-Gong-Praktizierende demonstrierten mit Kundgebungen vom 17. bis 19. August 2026 vor dem Parlamentsgebäude in Canberra, der Hauptstadt Australiens. Ihre Forderung an die australische Regierung: Unterbindet die Infiltration und transnationale Repression der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh)!
Vertreter von Amnesty International sowie tibetischer und uigurischer Organisationen nahmen am 18. August an der Kundgebung teil. Auch ihr Appell an die australische Regierung forderte ein Vorgehen gegen die transnationale Repression und die Menschenrechtsverletzungen, die sie durch Chinas Regime erfahren.
Malcolm Roberts, Senator der australischen One-Nation-Partei, sprach am Nachmittag auf der Kundgebung. Er bekundete seine Unterstützung für die Falun-Gong-Praktizierenden und dankte ihnen für ihren Einsatz, die Infiltration der KPCh aufzudecken, Australiens demokratische Werte zu verteidigen und die Menschenwürde wiederherzustellen.







Kundgebungen der Falun-Gong-Praktizierenden vom 17. bis 19. August 2026 in Canberra mit der Forderung nach Hilfe im Kampf gegen die transnationale Repression der KPCh (Minghui.org)
Senator dankt Praktizierenden für ihren Einsatz
Malcolm Roberts, australischer Senator der One Nation Partei, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Senator Roberts verurteilte die durch die KPCh staatlich geförderte Zwangsorganentnahme und forderte die KPCh auf, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden. Er rief die australische Bevölkerung dazu auf, die Infiltration und transnationale Repression durch die KPCh aufmerksam zu verfolgen.
„One Nation unterstützt Ihre Position“, verkündete er. „Wir unterstützen Ihre Offenheit. Wir unterstützen Ihre Anliegen und insbesondere das, was viele von Ihnen aufdecken: die Infiltration der Kommunistischen Partei Chinas in Australien. Wir können nicht viele Menschen davon überzeugen, aber wir wissen, dass es passiert, und ich danke Ihnen, dass Sie uns darüber informieren. Ich möchte Ihnen auch für Ihren Einsatz für unser Land danken.“
Er erklärte, Teil der globalen Agenda der KPCh sei die Unterdrückung der Meinungsfreiheit und anderer Freiheiten. Es sei entscheidend, dass Falun-Gong-Praktizierende das Bewusstsein für dieses Problem schärfen.
„Für eine echte, starke Demokratie brauchen wir eine aktive Demokratie. Dafür brauchen wir engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich am politischen Prozess beteiligen. Sie lenken hier die Aufmerksamkeit auf sehr wichtige Themen – und genau das ist aktive Demokratie. Sie setzen einige der Politiker hier unter Druck, die Sie ignorieren wollen. Vielen Dank, nicht nur für Ihren Einsatz für Ihre Sache, sondern auch für Ihren Beitrag für Australien durch aktive Demokratie. Denn ohne aktive Demokratie gleitet sie in eine Scheindemokratie ab, die wiederum in Apathie und schließlich in Kontrolle und Tyrannei mündet.
Vielen Dank für Ihren Einsatz und für Ihren Beitrag für die Menschheit. Es geht hier nicht nur um Australien, sondern um die ganze Welt, denn die Kommunistische Partei Chinas ist menschenfeindlich. Vielen Dank für Ihren Beitrag zur Wiederherstellung der Menschlichkeit in unserer Welt.“
Aufruf an die Mitglieder des Parlaments, gegen die Unterwanderung durch die KPCh vorzugehen
John Deller, Sprecher des australischen Falun Dafa Vereins, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
John Deller, der Sprecher des australischen Falun Dafa Vereins, sagte: „Wir freuen uns, heute die uigurische und die tibetische Gemeinschaft hier begrüßen zu dürfen. Vielen Dank an alle fürs Kommen.
Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) strebt danach, alles und jeden unter ihre Kontrolle zu bringen. Außerhalb Chinas versucht sie, nicht nur chinesische Diaspora-Gruppen wie uns alle hier zu kontrollieren, sondern auch alle Ebenen der Regierung, das Bildungswesen sowie Unternehmen und Konzerne. Die KPCh hasst alle Menschen, die einen Glauben haben, und insbesondere die Falun-Gong-Praktizierenden. Wie Sie alle wissen, lehrt Falun Gong Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – die Kultivierung der eigenen innewohnenden Stärke. Die Kultivierung von Tugend und Güte, die im Herzen und im Geist verankert sind und durch Gewalt oder Zwang weder getäuscht noch entfernt werden können. Dafür haben Praktizierende in China ihr Leben gegeben. So viele wurden getötet, weil sie Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht verteidigten.“
Er verwies darauf, dass die dreitägigen Kundgebungen und Aktionen dazu dienten, die Parlamentarier über die Bedrohung durch die KPCh zu informieren. „Die transnationale Repression der KPCh in Australien stellt eine direkte Bedrohung für unsere Souveränität dar und untergräbt die Grundrechte und Freiheiten von Einzelpersonen und der Nation.
Wir fordern heute unsere Parlamentarier auf, uns zuzuhören und zu erkennen, dass die KPCh nicht nur unseren Diaspora-Gemeinschaften schadet, sondern allen Australiern, unseren Werten und unserer Lebensweise.“
Die KPCh verletzt Menschenrechte in Australien
Andrew Witheford, Strategischer Kampagnenleiter bei Amnesty International Australien, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
„Wie Sie wissen, gehört China zu den schlimmsten Menschenrechtsverletzern und das schon seit Jahrzehnten. Es gibt gravierende Probleme in China“, berichtete Andrew Witheford. „Wir kennen Falun Gong und wir wissen, was in Hongkong passiert ist.“
„Menschen, die versuchen, Menschenrechte zu schützen, Demokratie zu fordern oder auch nur Korruption anzuprangern oder die Regierung zu kritisieren, landen in China im Gefängnis oder Schlimmeres. Und auch Religionen werden unterdrückt. Falun Gong, die Kirchen, der Buddhismus – sie alle werden unterdrückt. Die Tibeter und die Uiguren leiden seit Jahrzehnten furchtbar, und die Situation verschlimmert sich. Vielleicht lesen wir nicht in der Zeitung darüber, aber was dort geschieht, ist im Grunde die Zerstörung von Kulturen, die gezielte, systematische Zerstörung von Kulturen durch Peking.“
„Was Amnesty International und uns alle beunruhigt, ist, dass die Regierung in Peking nicht nur die Rechte Hunderttausender, ja Millionen ihrer eigenen Bürger in China verletzt, sondern glaubt, dies weltweit tun zu können. Das bereitet uns große Sorgen.“ „Sie terrorisiert, verängstigt und schikaniert Gemeinschaften in Australien, um ihre eigenen Ziele zu erreichen. Und das ist wirklich zutiefst beunruhigend.“
Er verurteilte Chinas Gesetz zur Förderung der ethnischen Einheit und des Fortschritts, das am 1. Juli dieses Jahres in Kraft trat. „Mit diesem Gesetz täuscht China nichts mehr vor.“
In einem Interview enthüllte er außerdem, dass die KPCh neben dem Einsatz von Gewalt und Diplomaten zur illegalen Einschüchterung von Menschen in anderen Ländern eine subtilere und heimtückischere Taktik im Ausland anwendet. „Sie verängstigt Gemeinschaften, weil diese Kontakte innerhalb Chinas haben. Ihre Familien, Freunde und Verwandten leben noch in China.“
„China nutzt seinen Einfluss, um diese Gemeinschaften gegeneinander auszuspielen und die demokratischen Freiheiten in demokratischen Ländern zu untergraben. Was uns besonders beunruhigt, ist, dass China nicht nur innerhalb seiner Grenzen, sondern auch in anderen Ländern Menschenrechte verletzt. Es verletzt die Menschenrechte von Australiern, Einwohnern Australiens und anderen Bürgern, die in diesem Land leben.“
„Und es nutzt demokratische Systeme, um diese Gemeinschaften zu untergraben. Beispielsweise werden anonyme Beschwerden eingereicht, falsche E-Mail-Adressen erfunden, und die Betroffenen tragen die Konsequenzen. Es handelt sich um eine gezielte Kampagne zur Zersetzung von Gemeinschaften. Das ist äußerst besorgniserregend“, konstatierte er.
„Wir sind der Ansicht, dass zunächst die breite Öffentlichkeit besser darüber informiert werden muss; nicht nur unter Menschenrechtsaktivisten, sondern in der gesamten australischen Bevölkerung muss darüber aufgeklärt werden, was hier geschieht und dass viele unserer australischen Mitbürger und Einwohner dieses Landes unter Repressionen leiden. Hier muss dringend mehr getan werden. Der erste Schritt ist also mehr Bewusstsein. Anschließend müssen wir Strategien entwickeln, um diese Probleme anzugehen.“
„Wir werden uns intensiv dafür einsetzen, dass die Regierung dieses Problem angeht, denn China verletzt nicht nur in China, sondern auch in Australien Menschenrechte. Wir müssen jetzt handeln und dafür zusammenarbeiten“, war seine Devise.
Yuan Hongbin, Schriftsteller und ehemaliger Professor für Jura an der Universität Peking, spricht auf der Kundgebung (Minghui.org)
Während der Kundgebung erklärte Yuan Hingbin, dass Falun-Gong-Praktizierende seit 27 Jahren über die Verfolgung, Infiltration und transnationale Repression durch die KPCh berichten. Ihr Engagement schütze auch die nationalen Interessen Australiens.
Er sagte, seit der Machtübernahme der KPCh habe es in China über 100 Millionen unnatürliche Todesfälle gegeben. „Die Tyrannei der KPCh versucht, die verwerfliche Ideologie des Kommunismus durch die globale Ausbreitung des kommunistischen Totalitarismus wiederzubeleben.“
„Im Namen dieser Tyrannei strebt sie danach, die Vereinigten Staaten als Architekten des Völkerrechts und der etablierten internationalen Ordnung zu verdrängen. Damit will sie das im Schlusssatz des Kommunistischen Manifests verkündete letzte Ziel verwirklichen: den Wunsch der Kommunistischen Partei, die Geschicke der gesamten Menschheit zu lenken.“
„Die Tyrannei der KPCh verfolgt einen konsequenten, fundamentalen strategischen Plan gegen Australien: das Land – durch Einheitsfront-Infiltration – in eine politische, spirituelle und kulturelle Kolonie des KP-Regimes zu verwandeln und die australische Wirtschaft zu einem Vasallenstaat des Wirtschaftssystems der KP Chinas zu machen.“
„Ich appelliere an alle australischen Bürger und Politiker: Wenn Australien durch unsere Beziehungen zur KPCh und ihrer Tyrannei seine wirtschaftliche Souveränität und Autonomie verliert, worauf können wir uns dann noch stützen, um die Freiheit und Demokratie unserer Nation zu schützen?“
„Wir versammeln uns hier nicht nur, um die Glaubensfreiheit der Falun-Gong-Praktizierenden zu verteidigen, und auch nicht allein, um das Recht auf kulturelles Überleben einer bestimmten ethnischen Gruppe zu wahren. Die Proteste der Falun-Gong-Praktizierenden gegen die transnationale Repression der KPCh dienen auch dem Schutz der grundlegenden nationalen Interessen Australiens.“
Copyright © 1999-2026 Minghui.org. Alle Rechte vorbehalten.