(Minghui.org) Im Folgenden sind 18 bestätigte Fälle von Falun-Dafa-Praktizierenden in der Stadt Chifeng in der Inneren Mongolei aufgeführt, die seit April 2025 wegen ihres Glaubens schikaniert, verhaftet oder verurteilt wurden.

Fünf Verurteilungen

Wang Fenghua wurde am 25. März 2026 in das Erste Frauengefängnis der Inneren Mongolei überführt, wo sie eine am 16. Dezember 2025 verhängte zweijährige Haftstrafe verbüßen muss.

Lyu Tonggang wurde am 29. April 2025 von Beamten der Staatssicherheit des Kreises Ningcheng und der örtlichen Polizeistation festgenommen. Das Gericht desselben Landkreises verurteilte ihn am 7. Januar 2026 zu drei Jahren Haft. Anschließend wurde er von der Haftanstalt Ningcheng in das Gefängnis der Stadt Chengfeng verlegt.

Die 78-jährige Tian Shuying wurde Anfang Januar 2026 zur örtlichen Polizeiwache vorgeladen und dort darüber informiert, dass sie zu drei Jahren Haft verurteilt wurde. Im Juli 2025 hatte jemand sie wegen des Verteilens von Informationsmaterialien über Falun Dafa angezeigt. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und ließ sie später gegen Kaution frei. Es ist unklar, wann gegen sie Anklage erhoben wurde oder wann sie vor Gericht gestanden hatte. Ihr derzeitiger Haftort ist nicht bekannt.

Die 62-jährige Wang Suqin wurde nach ihrer Festnahme am 1. Januar 2026 zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt. Ihre Rente wurde eingestellt.

Zheng Yufang (w) wurde am 17. April 2026 festgenommen und nach einer Gerichtsverhandlung am 13. August 2026 zu einem Jahr und zehn Monaten Haft sowie einer Geldstrafe von 5.000 Yuan (etwa 600 Euro) verurteilt.

Sieben Festnahmen

Die Frauen Ma Jinmin und Ren Fenglan wurden Anfang Januar 2026 festgenommen und nach sieben bzw. drei Tagen wieder freigelassen. Polizeibeamte durchsuchten ihre Wohnungen und beschlagnahmte ihre Falun-Dafa-Bücher.

Die über 60-jährige Pang (Vorname unbekannt) wurde etwa am 5. Februar 2026 verhaftet. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und ließ sie fünf Tage später wieder frei.

Zhang Xiaohong wurde etwa am 6. Mai 2026 von Beamten der Polizeibehörde des Bezirks Yuanbaoshan festgenommen. Sie wurde fünf Tage später wieder freigelassen.

Li Ling (w) wurde am 16. Juli 2026 festgenommen und zehn Tage lang inhaftiert.

Wang Xiulan (w) wurde am 21. Juli 2026 verhaftet und fünf Tage später wieder freigelassen.

Guo (Vorname und Geschlecht unbekannt) wurde an einem unbekannten Datum festgenommen und wenige Stunden später wieder freigelassen.

Mehr als sechs Praktizierende schikaniert

Yu Zhengsheng fuhr im Februar 2026 nach Hangzhou in der Provinz Zhejiang, um seine Tochter zu besuchen. Am 11. Februar klopften drei Beamte an die Tür seiner Tochter und wollten wissen, warum er sich in Hangzhou aufhalte. Yu fragte sie, ob sie gekommen seien, um die Haushaltregistrierung zu überprüfen. Sie verneinten dies und fotografierten ihn.

Qu Yazhong erhielt am 25. Mai 2026 einen Anruf von einem Beamten der Polizeistation Xicheng. Der Beamte erklärte, er sei neu eingestellt worden und rufe an, um zu erfahren, ob Qu noch Falun Dafa praktiziere. Dieser bejahte, stellte jedoch klar, dass er keinesfalls in der Polizeistation erscheinen werde, um irgendwelche Dokumente zu unterschreiben oder sich fotografieren zu lassen. Daraufhin legte der Beamte auf.

Liu Yuping wurde am 27. Mai 2026 von einem Beamten der örtlichen Polizeiwache telefonisch schikaniert. Dieser verlangte zu erfahren, wo sie sich aufhielt und bestand darauf, sich mit ihr zu treffen. Sie lehnte ab, woraufhin der Beamte auflegte. Davor hatte sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa bereits eine Zwangsarbeitsstrafe und eine Haftstrafe verbüßt.

Li Ronglan musste vor einigen Jahren untertauchen, da die Polizei ihr gedroht hatte, sie zu verhaften. Sie hatte sich nämlich geweigert, Erklärungen zu unterschreiben, in denen sie auf Falun Dafa verzichtete. Die Polizei der Stadt Wulan setzte sie auf die Fahndungsliste und hörte ihr Telefon ab, während sie in der Stadt Chifeng zur Miete wohnte. Li sah sich gezwungen, eine andere Wohnung anzumieten. Als im Juni 2026 Beamte des Straßenkomitees von Tür zu Tür gingen, um die Haushaltsregistrierung der Bewohner zu überprüfen, sprach Li mit ihnen über Falun Dafa. Diese sahen in ihrer Wohnung Falun-Dafa-Bücher und ein Porträt des Begründers von Falun Dafa und meldeten sie bei der örtlichen Polizeiwache. Li sah sich abermals gezwungen, umzuziehen.

Kürzlich wurden auch Zheng Hua (w), Qu (Vorname und Geschlecht unbekannt) sowie einige andere Praktizierende schikaniert.