(Minghui.org) Ein 94-jähriger, pflegebedürftiger Mann wird während seiner dreijährigen Haft wegen seines Glaubens an Falun Dafa fortwährend misshandelt.

Xus Leidensweg begann am 30. August 2017, als er und seine verstorbene Frau, Wang Chuanyun, verhaftet wurden, weil sie Transparente mit Informationen über die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas an öffentlichen Stellen aufgehängt hatten. Das Ehepaar wurde Stunden später gegen Kaution freigelassen. Trotzdem verurteilte Richter Gai Qiuhai vom Kreisgericht Jidong sie Anfang September 2021 jeweils zu drei Jahren Haft und einer Geldstrafe von 10.000 Yuan (etwa 1.200 Euro). 

Das Ehepaar tauchte nach seiner Verurteilung unter, um einer Inhaftierung zu entgehen. Doch spürte die Polizei sie auf und setzte ihre Schikanen fort. Wang verstarb am 16. September 2025; sie erlag ihrer psychischen Belastung im Alter von 86 Jahren.

Xus Gesundheitszustand verschlechterte sich weiter. Er wurde bettlägerig und inkontinent. Trotzdem brachten ihn am 20. April 2026 acht Beamte auf einer Trage ins Kreiskrankenhaus Jidong. Dort wurde er rund um die Uhr in vierstündigen Schichten von den Beamten überwacht. Außerdem wurde eine Überwachungskamera in seinem Zimmer installiert.

Drei Tage später, am 23. April 2026, brachten Polizisten Xu mit einem Krankenwagen in das Gefängnis der Stadt Jixi. Am 30. Juni wurde er in das Gefängnis von Tailai verlegt und dort in der Krankenstation untergebracht.

Als seine Familie ihn am 7. Juli besuchte, sagte er: „Das ist absolut unmenschlich.“ Er erzählte, dass er nicht mit den anderen Gefangenen in seiner Zelle sprechen dürfe und das Essen ungenießbar sei. Er bat seine Familie um Geld, damit er sich etwas zu essen kaufen könne. Der Besucherraum befand sich im vierten Stock. Er war so schwach, dass er beim Hinaufsteigen der Treppe mehrmals eine Pause einlegen musste.

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