(Minghui.org) Nachdem sie 5,5 Jahre wegen ihres Glaubens an Falun Dafa im Gefängnis verbracht hatte, wurde eine Einwohnerin der Stadt Shulan, Provinz Jilin, im Januar 2026 endlich freigelassen. Aufgrund der Misshandlungen, die Wang während ihrer Inhaftierung erleiden musste, ist ihre geistige Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigt. Sie spricht sehr langsam und hat ein schwaches Gedächtnis.
Wang Yaqin war am 15. Juli 2020 festgenommen worden, als sie eine lokale Praktizierende besuchen wollte. Sie wusste nicht, dass die Wohnung der Praktizierenden gerade von Polizeibeamten durchsucht wurde. Vier Beamte fuhren mit ihr zu ihrer Wohnung und durchsuchten ihre Räumlichkeiten. Sie beschlagnahmten ihre Falun-Dafa-Bücher, ein Foto des Begründers von Falun Dafa, ihr iPad sowie mehr als 9.000 Yuan in Banknoten, auf denen Informationen über Falun Dafa aufgedruckt waren.
Wang wurde zur Polizeistation gebracht und dort verhört. Die Polizisten schüchterten sie ein und gossen ihr kaltes Wasser über den Kopf. Sie erlitt zweimal einen Schock. Am nächsten Morgen wurde sie gewaltsam einer körperlichen Untersuchung unterzogen und am Nachmittag in die Haftanstalt der Stadt Jilin eingeliefert.
In der Haftanstalt musste sich Wang eine hölzerne Schlafplattform mit über 30 Insassen teilen. Sie mussten auf der Seite schlafen und durften sich nicht bewegen. Die Zellenleiterin Pan Xiaomin misshandelte sie und andere Falun-Dafa-Praktizierende häufig.
Zwei Beamte der Polizeistation Ping’an befahlen Wang, Falun Dafa aufzugeben. Als sie sich weigerte, gaben sie an, dass sich ihre Schwiegertochter wegen ihres Glaubens von ihrem Sohn scheiden lassen würde, was jedoch eine Lüge war. Außerdem trieben sie einen Keil zwischen sie und ihren Sohn, indem sie ihm fälschlicherweise erzählten, dass seine Mutter geäußert habe, es sei ihr egal, ob er lebe oder sterbe.
Sie drohten ihm zudem mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes bei der örtlichen Verkehrsbehörde und setzten sein Gehalt über mehrere Monate hinweg aus.
Im September und Oktober 2020 stand Wang zwei Mal vor Gericht und wurde im Januar 2021 zu 5,5 Jahren Haft verurteilt. Zwei Tage nach ihrer Verurteilung wurde sie in das Frauengefängnis der Provinz Jilin überstellt.
Im Gefängnis gefoltert
Wang musste jeden Tag stundenlang regungslos auf einem kleinen Hocker sitzen, manchmal vom frühen Morgen bis 1 Uhr nachts. Die Insassinnen klemmten ein Blatt Papier zwischen ihre Beine – fiel das Papier herunter, verlängerten sie die Sitzfolter. Auch der Gang zur Toilette wurde ihr eingeschränkt.
Nach 22 Tagen in der Aufnahmeabteilung wurde Wang in die 8. Abteilung verlegt. Die Insassinnen Lyu Shiyao, Wu Dan, Li Li und Wang Minghui folterten sie mit verschiedenen Methoden. Am 27. März eines jeden Jahres drückten die Insassinnen Wang und Liu Guixian auf den Betonboden und gossen sechs Schüsseln eiskaltes Wasser über sie. Seitdem litt Wang unter häufigem Harndrang. Später schwollen ihre Augen an und ihr Sehvermögen verschlechterte sich rapide. Die Insassinnen zwangen sie, unbekannte Medikamente einzunehmen. Wenn sie sich weigerte, zogen sie sie an den Haaren. Zudem erhielt sie nur die Hälfte der regulären Essensportionen. Die Misshandlungen führten dazu, dass sie über ein Jahr lang unter gefährlich hohem Blutdruck litt.
Wang musste außerdem stundenlang unentgeltliche Arbeit verrichten. Da ihr keine angemessene Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt wurde, erlitt sie aufgrund des Maschinenlärms einen Hörverlust.
Zusätzlich zu den körperlichen Misshandlungen musste Wang jede Woche einen einseitigen Gedankenbericht schreiben und wurde gezwungen, Falun Dafa und seinen Begründer vor anderen zu beschimpfen.
Wang musste auch mitansehen, wie andere Praktizierende gefoltert wurden. Xu Lina wurde 14 Tage lang auf ein Totenbett gefesselt. Sie musste ihre Notdurft im Bett verrichten und bekam keine Decke. Als man ihr die Handschellen und Fußfesseln abnahm, konnte sie nicht mehr stehen.
He Ping musste täglich mehr als 4.000 Mützen anfertigen. Dennoch erlaubten ihr die Wärter nur, auf einer blanken Holzpritsche zu schlafen, und zwangen sie manchmal, nachts stundenlang in der Hocke zu verharren. Zudem durfte sie nur zweimal am Tag die Toilette benutzen.
Frühere Berichte:
Jilin Woman Sentenced to 5.5 Years, Son’s Salary Suspended
Weitere Informationen über die Misshandlungen im Frauengefängnis in Jilin
Falun-Dafa-Praktizierende im Frauengefängnis der Provinz Jilin brutal gefoltert
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